Engelbracht neuer Vorstandsvorsitzender?

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    Ist glaube ich sowieso nur extrem schwer einen zu finden, der alles unter einem Hut vereint.
    Der VV muss viel mehr einen sein, der das in die Hand nimmt und die Planungen bzgl Strategien etc leitet, aber eben mit Hilfe der jeweiligen Experten. Sprich im Bereich Sport Knäbel und Finanzen CRH.
    Daher weiß ich gar nicht, ob da der Vorstand Sport passend wäre. Mit Strategie ist ja viel mehr als die sportliche Philosophie gemeint.
    Daher sollte es viel mehr einer sein, der Strategien im Gesamten aufbauen kann. Ich glaube das überschreitet die Kompetenzen eines Sportvorstands in der Regel.
    Der Sportvorstand ist da natürlich trotzdem wichtig, da er dennoch verantwortlicher im Bereich Sport ist und Sport natürlich die Basis der Strategie ist.
    Daher geht das am Ende sowieso nur im Team, es braucht aber einen, der das bisschen in die Hand nimmt.

    T.V. Eye schrieb:

    Dann ist Knäbel (Deiner Meinung nach) als Sportvorstand nicht der richtige. Mal unabhängig davon ob man dem nun zustimmt oder nicht, ist es aber IMO trotzdem ganz klar die Aufgabe des Sportvorstands, die "sportliche Vision" zu entwickeln, und nicht die des Vorstandsvorsitzenden.

    Absolut richtig. Das hat auch noch einen weiteren, nicht ganz unwichtigen Aspekt:

    Mit dem aktuell vom Verein geplanten Konstrukt könnte man den Sportvorstand austauschen, ohne dass die Gesamtlinie des Vereins darunter leidet. Wenn der Vorstandsvorsitzende aus dem Bereich Sport käme, dann wären bei einem Rauswurf (soll bei uns ja gelegentlich vorkommen) wieder alle Strategien und alle Inhalte auf Null gesetzt und würden wieder von vorne beginnen.

    Nein, der Vorstandsvorsitzende darf m.E. nicht aus dem Bereich Sport kommen, wenn er nachhaltig die Strategie entwickeln und das Gesicht des Vereins darstellen soll.

    Schalke definiert sich eben nicht nur über das Sportliche, sonst wäre der Verein schon in den 70er-Jahren untergegangen.

    Garrincha schrieb:

    Absolut richtig. Das hat auch noch einen weiteren, nicht ganz unwichtigen Aspekt:

    Mit dem aktuell vom Verein geplanten Konstrukt könnte man den Sportvorstand austauschen, ohne dass die Gesamtlinie des Vereins darunter leidet. Wenn der Vorstandsvorsitzende aus dem Bereich Sport käme, dann wären bei einem Rauswurf (soll bei uns ja gelegentlich vorkommen) wieder alle Strategien und alle Inhalte auf Null gesetzt und würden wieder von vorne beginnen.

    Nein, der Vorstandsvorsitzende darf m.E. nicht aus dem Bereich Sport kommen, wenn er nachhaltig die Strategie entwickeln und das Gesicht des Vereins darstellen soll.

    Schalke definiert sich eben nicht nur über das Sportliche, sonst wäre der Verein schon in den 70er-Jahren untergegangen.

    Man sollte aber differenzieren zwischen der operativen Umsetzung des sportlichen Konzepts und der Strategie und dem eigentlichen erstellen einer solchen.

    Die Erstellung einer Strategie ist für mich Aufgabe des Aufsichtsrates. Deren Aufgabe ist ja die Kontrolle des operativen Umsetzung des Vorstands. Dafür braucht er ja eine Vorlage. Bspw. in "ethischen" Themen anhand des Leitbildes.
    Das gleiche soll es dann eben noch für die sportlichen Themen und Geschäftsthemen geben.

    Und die Umsetzung also Interpretation dieser Vorgabe ist dann Aufgabe des Vorstands.

    Neu

    Son of Ebbe schrieb:

    Rentsch ist leider ein kleiner wichtigtuerischer Dummschwätzer.

    Die WAZ wirft neben Engelbracht noch de Buhr von DAZN und Brinkert ins Rennen. Für Brinkert spricht seine seit Jahrzehnten bekannte Schalke-Affinität und die Zeitschiene.
    Der Dummschwätzer bist dann wohl eher du.
    Rentsch ist kritischer Begleiter, Journalist und nicht zuletzt eingefleischter VfL Fan, manchmal mit für einige unangenehmen Ansichten. Auf jeden Fall kein Dummschwätzer...