Wahlausschuss lässt zehn Kandidaten für AR-Wahl zu

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      la peonza del Schalke schrieb:

      Wollte damit nicht deinen Beitrag kritisieren, sondern die schon aufkommende Kritik am Wahlausschuss.
      Ich kritisiere dieses Gremium.
      Seit jeher.
      Warum?

      Er prüft folgendes:

      Daher kommt folgenden Kriterien besondere Bedeutung für die Eignung der Kandidaten zu:
      - Erfahrung auf dem wirtschaftlichen Gebiet
      - besondere Erfahrungen auf dem sportlichen, insbesondere fußballerischen Gebiet
      - geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
      - Persönlichkeit des Kandidaten
      - Unabhängigkeit von Verein und Vorstand
      - Engagement für den Verein
      - voraussichtliche Akzeptanz bei den Mitgliedern

      Dabei sind ein, zwei Punkte die tatsächlich faktisch überprüft / geprüft werden können
      - geordnete wirtschaftliche Verhältnisse
      - Unabhängigkeit von Verein und Vorstand

      Es sind aber auch einige Punkte dabei, wo aus meiner Sicht den meisten Mitgliedern im WA selbst die expertise fehlt dies umfassend beurteilen zu können
      - Erfahrung auf dem wirtschaftlichen Gebiet
      - besondere Erfahrungen auf dem sportlichen, insbesondere fußballerischen Gebiet
      - Engagement für den Verein

      Wüsste jetzt zum Beispiel nicht wo einige der zugelassenen Kandidaten eine ausreichende Qualifikation im Punkt "besondere Erfahrung auf dem sportlichen Gebiet" haben.
      Aber gut, das erschließt sich vielleicht wenn sie sich vorstellen.
      Aber was bedeutet der Punkt Erfahrung auf dem wirtschaftlichen Gebiet? Zum Beispiel als Rechtsanwalt? Wie wertet man das? Gerade wenn man selbst keine Erfahrung auf dem Gebiet hat?

      Aber gut, alle diese Punkte gehe ich noch mit. Da kann man intern die Kandidaten durchaus vergleichen und letztlich wichten.
      Passt.

      Aber bei
      - Persönlichkeit des Kandidaten
      - voraussichtliche Akzeptanz bei den Mitgliedern

      Sehe ich nicht, daß der WA diese Vermutung anstellen kann. Das geht mir gegen den Strich.
      Ich möchte die Persönlichkeit selbst bewerten. Und dann entscheiden, ob ich die Person akzeptieren würde.
      Diese "Entmündigung" schmeckt mir einfach nicht.

      Mein Vorschlag wäre ja, das der WA im Vorfeld die formalen Voraussetzungen prüft.
      Und danach die Kandidaten die Möglichkeit erhalten sich auf unserer Internetpräsenz im Mitglieder bereich vorstellen.. Und dort kann man wählen. So oft, wie Plätze zu vergeben sind.
      Und die x Kandidaten (x=2 mal Anzahl der zu besetzenden Plätze) die die meisten Stimmen bekommen haben, sind dann zur Wahl zugelassen.
      Wenn ich eines vorab bemängele, dann die erneute Zulassung von M. Dörnemann.

      Er hat jetzt die letzen 3 Jahre im AR mitgewirkt. Er hat damit auch zu verantworten, das der FC Schalke in seiner schlimmsten Krise seit dem letzten Wiederaufstieg steckt und noch niemand absehen kann, ob die Negativspirale bereits den Boden erreicht hat.
      Der Kandidat trägt große Mitschuld daran, dass die Kassen bar jeder Vernunft in die tief roten Zahlen getrieben wurden (und das unter dem Gesichtspunkt, dass er hauptberuflich "Leiter Risiko Management Solutions / Firmenkunden Deutschland" innerhalb der größten deuschen Privatbank ist).

      Er hat mitzuverantworten, dass der Vorfall 2019 in Paderborn zu einem immensen Ansehensverlust und einhergehendem Image Schaden für den S04 werden konnte, Es gab in der Öffentlichkeit viele Stimmen aus Sport und Wirtschaft, Ethik-Kreisen, die Schalke 04 eine Relativerungsmentalität für einen konkreten Rassismusfall attestierten, weil man sich nicht unmissverständlich und zeitnah von den Aussagen in Paderborn distanziert und den Verursacher mit Nachdruck zum Rücktritt aufgefordert hat. Stattdessen wurde dann eben relativiert, nachdem sich der AR zuvor, beharrlich schweigend, seiner Verantwortung, das Wohl des S04 als oberste Aufgabe zu betrachten und entsprechend zu handelm, entzogen hat.

      Allein wegen dieser beiden für mich herausstechenden Punkte, kann ich die Entscheidung des WA für eine Zulassung des Kandidaten überhaupt nicht nachvollziehen. Da die Arbeit des AR auch für den WA nicht im Einzelnen nachvollziehbar ist, stelle ich mir die Frage, was dieser Kandidat in den kommenden 3 Jahren einbringen möchte, was er zuvor in 3 Jahren nicht hat einbringen können, welchen Mehrwert der Kandidat nach Ansicht des WA für den FC Schalke mitliefert. Das der WA seine Entscheidung nach Außen nicht begründen muss, macht für mich diese Zulassung zu einer Ohrfeige für alle anderen Kandidaten, die wegen diesem Herrn nicht zur Wahl zugelassen wurden. Mich ärgert diese Zulassung viel mehr, als ich so manche Nicht-Zulassung bedauern könnte. Die Nicht Zugelassenen können nun nicht zeigen, was sie im AR zu leisten im Stande geweseb wören. Der Kandidat MD hingegen hat über 3 Jahre bewiesen, was er nicht kann und das hat sich im Fazit zum Schaden von Schalke 04 ausgewirkt.


      Ich kann daher viele Stimmen, die hinter der Norminierung der 10 Kandidaten eine vertane Gelegenheit für einen Neu-Einanfang erkennen wollen, in diesem einen Fall folgen.
      Don´t ask me
      if you cannot bear the answer
      Kann mir vielleicht mal jemand die Vorteile dieses Wahlverfahrens näherbringen?

      Ich bin nicht wirklich im Thema, kann mich aber an Diskussionen um Zulassungen in den letzten Jahren erinnern.
      Und jetzt, wo der AR neuerdings ja keine OneMan Show mehr sein soll und damit die Besetzung wichtiger wird, kriegen alte Gedanken neues Futter und mir kommen n paar blöde Fragen (wieder) in den Kopf.

      Gibt es wirklich keine Begründungen für die Nichtzulassung von Kandidaten?
      Warum überlässt man die Entscheidung nicht den Mitgliedern? Wo es doch inzwischen die einzige Möglichkeit zur direkten Einflussnahme der Mitglieder ist. Ist es immer noch der Eindruck der Jahreshauptversammlungen der 80er Jahre? Oder wovor hat man Angst?

      Ich bin überrascht wer nicht zugelassen wurde. Zugelassen sein bedeutet ja noch keinen Sitz im AR, sondern nur die Möglichkeit sich dem Votum der höchsten Instanz eines Vereins zu stellen.
      Eine Vorauswahl aus formalen Gründen kann ich akzeptieren aber darum handelt es sich hier ja nicht.

      So kam mir beim Lesen der Kandidstenliste spontan China in den Kopf, das auch bestimmt, wen von seinen Gnaden Hongkong dann wählen darf.

      Warum lässt sich der angebliche Souverän so etwas Undurchsichtiges bieten?

      Wäre schön wenn jemand meine Irritationen auflösen könnte.

      Nordkurve85 schrieb:

      Kann mir vielleicht mal jemand die Vorteile dieses Wahlverfahrens näherbringen?

      Ich bin nicht wirklich im Thema, kann mich aber an Diskussionen um Zulassungen in den letzten Jahren erinnern.
      Und jetzt, wo der AR neuerdings ja keine OneMan Show mehr sein soll und damit die Besetzung wichtiger wird, kriegen alte Gedanken neues Futter und mir kommen n paar blöde Fragen (wieder) in den Kopf.

      Gibt es wirklich keine Begründungen für die Nichtzulassung von Kandidaten?
      Warum überlässt man die Entscheidung nicht den Mitgliedern? Wo es doch inzwischen die einzige Möglichkeit zur direkten Einflussnahme der Mitglieder ist. Ist es immer noch der Eindruck der Jahreshauptversammlungen der 80er Jahre? Oder wovor hat man Angst?

      Ich bin überrascht wer nicht zugelassen wurde. Zugelassen sein bedeutet ja noch keinen Sitz im AR, sondern nur die Möglichkeit sich dem Votum der höchsten Instanz eines Vereins zu stellen.
      Eine Vorauswahl aus formalen Gründen kann ich akzeptieren aber darum handelt es sich hier ja nicht.

      So kam mir beim Lesen der Kandidstenliste spontan China in den Kopf, das auch bestimmt, wen von seinen Gnaden Hongkong dann wählen darf.

      Warum lässt sich der angebliche Souverän so etwas Undurchsichtiges bieten?

      Wäre schön wenn jemand meine Irritationen auflösen könnte.
      Reduktion der Kandidaten im Vorfeld der MV ist zwingend notwendig, weil (und da haben wir dieses Jahr bei 10 Leuten schon ein ganz großes Problem) die Aufmerksamkeitsspanne nunmal, und das meine ich nicht mal bösartig, sondern einfach als biologischen Fakt, begrenzt ist. Irgendwann ab den sechsten oder siebten Kandidaten wird es langsam unruhig. Und wenn sich 30 Kandidaten dem kompletten Plenum vorstellen sollen, hört spätestens ab Nummer 15 schlicht niemand mehr zu. Also wirklich niemand. Wahrscheinlich nicht mal die anderen Kandidaten selbst.

      Ob ein WA die beste Methode ist, diese Vorauswahl zu treffen, kann man gerne drüber streiten. Natürlich. Man könnte z.B. auch eine Vorauswahl durch die Mitglieder selbst machen, z.B. durch eine Vorstellungsrunde mittels Video im Internet, und die 4 Kandidaten, die am meisten Stimmen hier bekommen, dürfen zur MV. Allerdings würden dann halt auch nicht unbedingt die geeignetsten Kandidaten weiterkommen, sondern erstmal nur die populärsten.

      Die Verschwörungstheorien gegenüber dem WA sind allerdings komisch, denn das ist das eine Organ, bei dem außer den Mitgliedern wirklich gar keiner irgendein Mitspracherecht besitzt. Anders gesagt, die Entscheidung wird ausschließlich den Mitgliedern überlassen, aber halt in der Vorauswahl erstmal nur durch Delegierte.

      Dass die Begründungen nicht öffentlich gemacht werden können wiederum ist nur logisch. Man stelle sich vor, der örtliche Sparkassendirektor wird mit der Begründung "mangelnde Finanzkompetenz" nicht genommen. Der kann sich doch direkt die Pistole in den Mund stecken, wenn sowas groß berichtet wird. Da würde niemand, aber auch wirklich niemand, der irgendwas zu verlieren hätte, noch Sekundenbruchteile über eine Kandidatur nachdenken, wenn man derartig rufschädigende Details veröffentlichen würde. Also wären wir bei der klassischen Absageformulierung "Wir hätten Sie gerne genommen, aber leider haben sich Kandidaten gefunden, die noch besser ins Profil passen." Sorry, aber so eine Begründung kann man sich dann auch direkt schenken.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Stefan Barta auf seinem fb-Profil schrieb:

      Ich bedanke mich beim Wahlausschuss für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Fast 30 Bewerbungen gesichtet und ebensoviele Gespräche geführt. Natürlich ist nicht jeder 100%ig mit den Zulassungen zufrieden, aber der Wahlausschuss ist unser demokratisch gewähltes Gremium. Wir sollten ihm also danken anstatt die Mitglieder zu beschimpfen!

      !!!!!!!

      Rubber-Duck schrieb:

      Wenn ich eines vorab bemängele, dann die erneute Zulassung von M. Dörnemann.
      @Garrincha
      Im anderen thread (wenn morgen Mitgliederversammlung wäre...) hast du deine Stimme pro Dörnemann abgegeben.. Da du oft ziemlich gut informiert bist..
      Ich sehe das in etwa so wie die Ente - du hingegen würdest ihn wählen.
      Mich würde daher interessieren welche Gründe für ihn sprechen, einfach um mein Bild zu schärfen.
      Wenn du das nicht diskutieren willst ist das in Ordnung, natürlich.. Täte mich halt nur interessieren...
      Ähem..

      Ob das, stimmt?
      Die Ruhr24 schreibt indirekt davon, daß jobst und tönnies sich für den AR beworben hätten... :eek:

      Aus dem Bericht:

      Auch der ehemalige S04-Finanzvorstand Peter Peters hatte sich offenbar beworben, doch auch er hat es nicht in den Kreis der Kandidaten für den neuen Aufsichtsrat geschafft. Ebenso wenig wie Alexander Jobst und Clemens Tönnies.

      Schalke 04: Aufsichtsrats-Kandidaten bekannt – zwei Auffälligkeiten | S04
      Ich finde, dass @Susann Ohlala hier einen guten Punkt angesprochen hat.

      Bei vielen Kandidaten kann ich oft nur nach dem CV und meinem subjektiven, fehleranfälligen Eindruck gehen. Es ist jetzt einfach einmal eine Idee aus dem Bauch heraus: mir würde es z.B. weiterhelfen, wenn es man zu jedem Kandidaten eine kurze Übersicht in dem Kandidatenthread z.B. mit Positionen zu bestimmten Themen zusammenträgt. Wie ist sein bekanntes Netzwerk? Sofern diese Punkte denn auch verifizier- und belastbar sind. Quasi ein "Block 5-Wahlomat". Das würde es ggf. vielen Usern vereinfachen, sich die Informationen nicht über verschiedene Kanäle (S04-HP, Veranstaltungen, Interviews, Kreisel, etc.) zusammensuchen zu müssen.
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn

      Susann Ohlala schrieb:

      Ähem..

      Ob das, stimmt?
      Die Ruhr24 schreibt indirekt davon, daß jobst und tönnies sich für den AR beworben hätten... :eek:

      Aus dem Bericht:

      Auch der ehemalige S04-Finanzvorstand Peter Peters hatte sich offenbar beworben, doch auch er hat es nicht in den Kreis der Kandidaten für den neuen Aufsichtsrat geschafft. Ebenso wenig wie Alexander Jobst und Clemens Tönnies.

      Schalke 04: Aufsichtsrats-Kandidaten bekannt – zwei Auffälligkeiten | S04
      Ist das überhaupt möglich im Falle von AJ? Der ist ja bis 30.06. noch als Vorstand aktiv und kann sich ja schlecht selbst kontrollieren? Finde ich schon sehr merkwürdig. Tönnies traue ich die Dreistigkeit und die Selbstüberzeugung zu kandidieren zu. Aber auch das eigentlich nur schwer vorstellbar.
      Ich glaube das mit AJ und CT ist absoluter Quatsch. Was ich mich frage warum da in der Presse immer steht, dass jeder nicht für einen Neuanfang steht. Der ist vor einem halben Monat nachgerückt und war der ganz große Gegenspieler von Tönnies damals, aber das will keiner mehr lesen anscheinend.
      Arbeitslos und eine Pulle Bier nur der S04 ,nur der S04....
      Eine Bewerbung von PP, CT und AJ für den AR hört sich schon fast zu absurd an um wahr zu sein.

      PP ist anscheinend immer noch als Gesellschafter einer Tochter unterwegs, CT ist ja Gott sei Dank eingefallen, dass er sich um dringenderes als Schalke kümmern muss, und bei Jobst stelle ich mir gerade vor, dass er zu einem anderen Fußball-Club in den Vorstand wechselt oder aus der Industrie heraus Sport-Sponsorings anderer Clubs betreut und gleichzeitig bei uns im AR sitzt.
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn

      Susann Ohlala schrieb:

      @GarrinchaIm anderen thread (wenn morgen Mitgliederversammlung wäre...) hast du deine Stimme pro Dörnemann abgegeben.. Da du oft ziemlich gut informiert bist..
      Ich sehe das in etwa so wie die Ente - du hingegen würdest ihn wählen.
      Mich würde daher interessieren welche Gründe für ihn sprechen, einfach um mein Bild zu schärfen.
      Wenn du das nicht diskutieren willst ist das in Ordnung, natürlich.. Täte mich halt nur interessieren...

      Ohne da jetzt ins Detail gehen zu wollen (Quelle :cool: ), aber von Dörnemann hörte ich, dass er einer der ganz wenigen im AR war, der Peters und Jobst wirklich auf die Finger geguckt hat. Das fanden die Beiden auch eher so semi-lustig, das waren sie auch nicht gewohnt. In der Ära Tönnies liefen die Dinge ja eher so: Wenn der Vorstand das Okay vom Boss hatte, war das Ding durch die Tür und fertig. Eine Kontrolle durch andere Aufsichtsräte? Gott bewahre, wo kämen wir denn da hin... :wand:

      Und deshalb würde ich Dörnemann wählen, weil er immerhin Erfahrung darin hat, in einem hochproblematischen Gremium tatsächlich seiner Aufgabe nachzukommen.
      Man hört ja jetzt erwartungsgemäß wieder viel Kritik am Wahlausschuss. Auch ich weiß nicht ob dies das bestmögliche System ist und ob es bessere geben könnte. Es ist aber jenes, welches unsere Satzung vorgibt und die Mitglieder des Gremiums erledigen Ihre Aufgaben nach den Vorgaben dieser Satzung. Inkl. dem ausdrücklichen Gebot zur Verschwiegenheit.

      Bei manchen Vorwürfen die nun wieder kreisen frage ich mich, ob die Menschen die hier kritisieren jemals auf einer Mitgliederversammlung waren. Ob sie eine grobe Ahnung haben, wer denn überhaupt im Wahlausschuss sitzt.

      Ich habe an anderer Stelle schon mal angemerkt, dass ich beinahe jedes Mitglied aus diese Gremium im Laufe der Jahre persönlich kennengelernt habe, einfach weil sich Wege auf Schalke zwangläufig irgendwann kreuzen.

      Die meisten Mitglieder des Wahlausschusses sind doch seit Jahren in der Fanszene und auch für den Verein aktiv. Sie haben in der Vergangenheit unseren Verein an vielen Stellen mitgestaltet (Kartenausschuss, Leitbildkommission, div. Satzungsänderungen, ein Ex-Profi mit knapp 200 Spielen für S04) und sind wohl alle bestens vernetzt.

      Noch vor Jahren hat man ihnen Verschwörungsmythen gegen CT angehängt. Jetzt wird dem gleichen, in den letzten Jahren kaum veränderten Gremium vorgeworfen, mit dem Establishment, dem „alten Schalke“ zu kungeln.

      Ich mach das jetzt mal und nehme einfach die Gegenposition ein.

      • Vielleicht hat man Moritz Dörnemann auch nur zugelassen weil man sein Handeln im AR einigermaßen bewerten kann, weil man davon ausgeht, dass jemand, der mit Mitte dreißig eine derartige Karriere bei seinem Arbeitgeber der Deutschen Bank hingelegt hat, in seinem Segment keine solche Niete sein kann. Weil es ohne sein Mitwirken vielleicht noch viel schlimmer stünde. Vier Jahre im AR reichen nicht, um jemanden für ein Finanzdebakel mit verantwortlich zu machen, das sich seit mindestens 2008 abzeichnet.
      • Vielleicht wurde wieder niemand mit sportlicher Kompetenz zugelassen, weil sich außer Hans Sarpei mit diesem Schwerpunkt niemand beworben hat. Vielleicht hat man aus dem Grunde den AR motiviert das Problem dann doch besser vorab über eine Kooptation zu lösen.
      • Vielleicht wurde wieder keine Frau zugelassen, weil sich erneut keine Frau beworben hat.
      • Vielleicht wurde Stefan Barta nicht zugelassen, weil er auch nach Meinung der Mitglieder des Wahlausschusses zwar ein feiner Kerl ist, aber andere Bewerber einfach mehr Speck an Ihrer Bewerbung hatten.
      • Vielleicht hat man keinen der Wortführer aus dieser ominösen Gruppe zugelassen, einfach weil es eine Zusammenrottung glitschiger schleimiger Intriganten ist. Das zumindest könnte man nach dem gestrigen ZDF-Bericht sogar glauben.
      Wenn die Wahrheit dann irgendwo in der Mitte liegt, dann reicht mir das zunächst um dem Wahlausschuss prinzipiell vertrauen.
      Falls nicht, ist kein Gremium leichter und ohne jede Vorauswahl zu ersetzen. Durch die MV, vollständig in vier Jahren.

      Oder man kandidiert einfach selbst.
      Beim Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

      (Jean-Paul Sartre.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Caubstrasse ()

      Garrincha schrieb:

      Ohne da jetzt ins Detail gehen zu wollen (Quelle ),
      Danke.
      Allerdings ist das mein grundsätzliches Problem.
      Man weiß in der Regel ja nicht wer sich wie im AR verhält, aufstellt, seine Positionen vertritt etc.
      Und da kann ich als jemand ohne interne Einblicke und Quellen nichts anderes tun als alle ehemaligen AR quasi kollektiv nicht zu wählen, weil ich die Arbeit des AR seit Jahrzehnten schlecht finde und diese Teil davon sind / waren.
      Das Doofe ist nur: Es trifft dann auch im Zweifel diejenigen die eigentlich gut gearbeitet haben...

      Caubstrasse schrieb:

      Bei manchen Vorwürfen die nun wieder kreisen frage ich mich, ob die Menschen die hier kritisieren jemals auf eine Mitgliederversammlung waren. Ob sie eine grobe Ahnung haben, wer denn überhaupt im Wahlausschuss sitzt.
      So viele Vorwürfe habe ich noch nicht gelesen.

      Was meine Kritik anbelangt, so habe ich es nur nicht gerne wenn jemand anderes darüber entscheidet ob ein Kandidat (auch aufgrund seiner Persönlichkeit) von mir akzeptiert werden würde oder nicht.
      Da verlasse ich mich nicht gerne auf andere, ich mache mir - auch im sonstigen Leben - immer selbst ein Bild und übernehme nicht das Anderer.

      Und das ganz unabhängig davon ob die WA-Mitglieder nun integer und vertrauenswürdig sind oder nicht.

      Daher verbinde ich meine Kritik ja auch nicht mit den Personen, sondern mit dem Gremium.

      Susann Ohlala schrieb:


      Caubstrasse schrieb:

      Bei manchen Vorwürfen die nun wieder kreisen frage ich mich, ob die Menschen die hier kritisieren jemals auf eine Mitgliederversammlung waren. Ob sie eine grobe Ahnung haben, wer denn überhaupt im Wahlausschuss sitzt.
      So viele Vorwürfe habe ich noch nicht gelesen.
      Ja das stimmt, hier im Block wird insgesamt stärker auf Sachebene diskutiert.

      Anders bei Twitter und erst recht, wenn man unter die Vereinsmitteilung zu den Kandidaten auf der S04-Facebook Seite schaut. Da tobt ein wütender Mob.
      Beim Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

      (Jean-Paul Sartre.)