NICHT ZUGELASSEN - Peter Peters - Bewerber für den Aufsichtsrat

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Ich halte das hier beschrieben Szenario der öffentlichen Läuterung für absolut möglich. Hilft es Peters, und das wird es, ist er sich nicht zu schade für sein Ziel in den sauren Apfel zu beißen. Dukesabos Frage nach dem Wahrheitsgehalt und der Ernsthaftigkeit bleibt weiter bestehen.

      Wäre natürlich ein fatales Zeichen, bei dieser richtungsweisenden MV sich nicht mit einem Paukenschlag von der Arbeit des letzten Jahrzehnts zu emanzipieren.
      Wie sicher sie jetzt sind, die MV zu überleben. Anders kann es doch nicht sein, dass so Leute wie Peters sich zur Wahl stellen. Kann man eigentlich bei einer virtuellen MV mit frischen Früchten und vergammeltem Gemüse werfen?
      Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.“ (Mahatma Gandhi)
      Punk und Schüsslersalze! (Herb)
      Das witzige (oder das traurige, je nachdem wie man es sieht) bei Peters ist ja, dass er BWL studierte und seine Abschlussarbeit über das Controlling von Fußballvereinen geschrieben hat. Behauptet er zumindest. Wäre aber auch zu lustig, weil es etwas zeigt: über etwas zu schreiben ist etwas anderes als etwas zu tun.
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn
      Hier auch noch eine zitierbare Quelle dazu von der S04-HP:

      schalke04.de schrieb:

      An Erfahrung im Fußball-Business mangelt es ihm trotzdem nicht. Der studierte Betriebswirt hat seine Diplomarbeit über „Controlling im Profifußball“ geschrieben, war anschließend Fußballchef der Fachzeitschrift Reviersport, volontierte bei der Westfälischen Rundschau, arbeitete als Sportredakteur für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und machte sich ab 1991 zwei Jahre lang als stellvertretender Geschäftsführer beim amtierenden Deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern einen Namen in der Bundesliga-Branche.
      Es wäre alles so lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn

      CT-SA schrieb:

      Ließt sich wie ein Satire Artikel
      Ja, wie gesagt: über etwas schreiben oder etwas tun sind ja mal grundlegend zwei ganz verschiedene Dinge.

      Habe auch im Studium mal eine Arbeit zu Absicherungsstrategien bei Bond-Portfolios geschrieben. Fand mein Prof. ganz super. Ob man mich so etwas in der Praxis tun lassen sollte? Entscheiden Sie selbst, aber bitte beschweren Sie sich nicht, wenn nachher ihr Geld weg ist. ;)
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn
      ... und in deiner Tasche gelandet ist? Dann hättest DU aber alles richtig gemacht. Meinen ja viele. Zu Unrecht übrigens.
      Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.“ (Mahatma Gandhi)
      Punk und Schüsslersalze! (Herb)
      Sogar hier. Scheint inzwischen ein Qualitätsmerkmal zu sein, dem man nacheifern muss oder zumindest daran bemisst, ob jemand für einen "Job" geeignet ist. Wie das Beispiel des ehemaligen oberen Oberen, der es ja können muss, weil er Riesenunternehmen aufgebaut hat. Sowas qualifiziert dann für den Aufsichtsrat. Und "das darf man dann ja wohl auch sagen". Stimmt, darf man, ist aber Quark Und noch quarker ist, dass die Gleichen, "die das ja wohl noch sagen dürfen" wollen, sich verbieten, wenn man darauf anspielt, unter welchen Umständen der "Erfolg" entstanden ist. "Das gehört dann hier nicht hin" und ausserdem sind die Politiker schuld, weil die ja nichts machen, das wäre legal. Irre. Aber wat willsse machen? Gegen Kontrafaktische Verdrehungsorgien und Verblödung kannst du nicht anargumentieren. Deshalb: Genug Anständige finden und nicht wiederwählen oder andere wählen.
      Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.“ (Mahatma Gandhi)
      Punk und Schüsslersalze! (Herb)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Wilko ()

      Wilko! schrieb:

      Deshalb: Genug Anständige finden und nicht wiederwählen oder andere wählen.
      Genau so sieht es aus.

      Das letzte Totschlagargument ist dann ein angeblich fehlendes Konzept und wird von denjenigen gefordert, die jahrelang Menschen wählten die nie eins hatten und krachend gescheitert sind.
      məne’ məne’ təqel ûfarsîn
      Peter Peters...unfassbar das dieser Mensch sich zur Wahl stellt..das schlägt dem Fass den Boden aus...
      "Der Mensch ist ein Affe ohne Schwanz, auf den Hinterfüssen gehend, in Horden lebend, Alles fressend, geil, angriffslustig, auf Betrug bedacht, zu allerlei Kunstfertigkeiten fähig, Feind aller anderen Tiere und der größte Feind Seinerselbst."
      Demokrit ca. 550 v. Chr.

      Controller schrieb:

      Hier auch noch eine zitierbare Quelle dazu von der S04-HP:

      schalke04.de schrieb:

      An Erfahrung im Fußball-Business mangelt es ihm trotzdem nicht. Der studierte Betriebswirt hat seine Diplomarbeit über „Controlling im Profifußball“ geschrieben, war anschließend Fußballchef der Fachzeitschrift Reviersport, volontierte bei der Westfälischen Rundschau, arbeitete als Sportredakteur für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und machte sich ab 1991 zwei Jahre lang als stellvertretender Geschäftsführer beim amtierenden Deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern einen Namen in der Bundesliga-Branche.
      Es wäre alles so lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
      das ist doch aus dem Titanic Magazin :D
      "Im übrigen bin ich der Meinung, dass Schalke umgehend Deutscher Meister werden muss, damit ich mein Trauma vom 19.05. 2001 endlich verarbeiten kann."

      Alf Aehrmann schrieb:

      Ich bin sowieso gespannt, ob er bei den 40 Bewerben, die es laut Andi Ernst sein sollen, durch den Wahlausschuss kommt.
      Er war bis vor Kurzem einer unserer Vorstände.
      Er ist nicht in Schimpf und Schande entlassen worden, sondern ist zurückgetreten.
      Das Bild das durch eine Ablehnung nach Außen transportiert würde, wäre das von einem Vorstand der eigenverantwortlich unsere Finanzen gemanagt hat, aber keine Befähigung haben soll als AR zu fungieren.

      Rein formal gibt es keinen Grund seine Kandidatur nicht zuzulassen, bis auf den Passus "Akzeptanz bei den Mitgliedern".

      Und da werde ich schizophren.
      Einerseits hasse ich genau diesen Passus, auf der anderen Seite hoffe ich das er im Falle Peters zur Anwendung kommt....
      Da steht aber leider totaler Kappes.

      Seifert ist hauptberuflich angestellter Geschäftsführer. Wenn Peters den Job will, dann bringt ihn ein Mandat im Verein nichts - das müsste er aufgeben.

      Man geht davon aus, dass Seiferts Job aufgeteilt und auf mehrere Schultern verteilt wird. Da sprechen wir aber immer noch von hauptamtlichen GF-Posten.

      Es gab früher den Job von Reinhard Rauball als Vorsitzenden des DFL-Präsidiums - für den brauchte man einen Posten bei einem Club. Das ist aber schon Vergangenheit und war auch nie wie eine hauptamtliche Stelle bezahlt.

      Das was Peters derzeit hat und was für ihn logisch wäre, um Strippen zu ziehen, wäre der AR-Vorsitz bei der DFL. Um dafür wiedergewählt zu werden, bräuchte er tatsächlich ein Mandat bei einem Verein. Es wäre aber sehr ungewöhnlich, dort jemanden reinzuwählen, der nicht entweder hauptamtlicher Vorstand/GF oder Präsident eines Vereins ist.

      Und dazu kommt noch etwas: Wenn Peters der Posten wirklich wichtig ist, dann kann er sich dafür auch qualifizieren, indem er bei einem kleineren Verein einen über den Dingen schwebenden Vorstand macht. Dafür braucht er nicht in den Wahlkampf auf Schalke zu gehen und sich da vorher und ggf. auch durch ein schlechtes Wahlergebnis beschädigen zu lassen. Es sei denn, es gibt unter den 35 anderen Clubs tatsächlich keinen einzigen, der ihn haben will - schwer vorstellbar. Zumal: Wenn AR auf Schalke als Amt reicht, dann könnte auch AR bei einem anderen Club reichen, wo er unter der Fans und der Bild keine Feinde hat.

      Wenn es wirklich um den AR-Vorsitz bei der DFL geht, dann ist mir auch noch nicht klar, warum ihm der soooo wichtig ist. Definitiv nice to have und wichtig wenn er in der Liga Strippen ziehen will. Aber es gibt da keine tolle Bezahlung und er braucht den Job nicht, um seinen tollen FIFA-Posten zu behalten - auch wenn der DFL-Posten natürlich hilft, um ihm für eine weitere FIFA-Amtszeit auf DFB-Ticket die notwendige Machtbasis in Deutschland zu sichern.

      Was ich für plausibel halte: Um Schalke geht es ihm wahrscheinlich nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 210597 ()