Gründe für den beispiellosen Niedergang des FC Schalke 04

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      Weltkulturerbe schrieb:

      Butze04 schrieb:

      Aber was hier in der Diskussion auffällt ist, dass so viele unterschiedlichste Meinungen über die Fehler genannt werden.

      Selbst mit langem Abstand zu den Managern, Trainern und Aufsichtsräten ist hier keiner in der Lage, den Kern der Fehler zu finden.
      Es gibt nicht nur eine Ursache, den einen Kern. Man verrennt sich meist, wenn man ihn sucht, bzw. ist dann in seiner Analyse zu fixiert, wenn man glaubt, ihn gefunden zu haben. Das ist m.M. nach zum Beispiel der Fall, wenn man DEN Schuldigen sucht.
      Natürlich gibt es nicht den "einen Schuldigen" und die eine Ursache, aber es gibt Tendenzen die klar in den letzten 20 Jahren in der Bundesliga erkennbar sind.
      Auch wenn Bremen nicht abgestiegen ist, so ist erkennbar das die Traditionsvereine Schalke, Stuttgart, Hamburg und Bremen alle mehr oder weniger schwer aus den internationalen Startplätzen abgestürzt sind.
      Die Fälle mögen zwar individuell unterschiedlich sein, aber eine grobe Tendenz ist schon erkennbar.
      Mit "normaler Arbeitsleistung" können diese Vereine offensichtlich so nicht wirtschaftlich um die internationalen Startplätze konkurrieren.
      Für mich beginnt der schleichende Untergang mit der Verdrängung von Assauer und dem dadurch erstarkten Tönnies. Tönnies hat sich sein System auf Schalke erstellt und in den letzten zwei Jahrzehnten so strukturiert, dass alle Bereiche über ihn laufen. Es wird Jahre dauern, bis wir uns davon erholen.

      Immer wieder kurzzeitige Erfolge wie CL-Teilnahmen und der Pokalsieg 2011 haben alles überdeckt und CT profitieren lassen. Eine nachhaltige Vereinsführung hat es dadurch leider nie gegeben.

      Meine Prognose ist, dass wir noch sehr hart landen werden und uns in ein paar Jahren in Spielen gegen Essen und Aachen messen werden. Immerhin wären wir dann Gazprom los, hat also auch was Gutes.

      anonym schrieb:

      Immer wieder kurzzeitige Erfolge wie CL-Teilnahmen
      Sehe ich anders. Wir waren in Europa bei der 5-Jahreswertung mal unter den ersten Zehn, wenn ich mich nicht irre.
      Das erreicht man nicht, wenn man mal kurzfristige Erfolge hatte. Ich finde es unredlich, wenn man sich darin überbietet, den Niedergang immer weiter vorzuverlegen.

      Aus den Erfolgen wurde viel zu wenig gemacht, selbst die Erfolge waren damals eher Underperforming der jeweiligen Kader als Outperforming.
      Wir hatten mal richtig gute Spieler, die aber auch damals schon nicht das mögliche Optimum erreicht haben.
      Diese Kader haben aber nicht den Niedergang verursacht.

      Meiner Meinung nach liegen diejenigen richtig, die den Beginn des Untergangs bei der Amtszeit von Heidel verorten.
      Auch wenn ich selber bei der Verpflichtung von Heidel euphorisch war, muss ich in der Nachbetrachtung zugeben, völlig falsch gelegen zu haben.
      Wie die meisten hier zur damaligen Zeit.

      Ich mochte Heldt und fand seine Arbeit auf Schalke unter dem Strich gut. Dennoch habe ich damals Heidel als Upgrade empfunden und lag darin genauso falsch wie Tönnies.
      Aber im Unterschied zu ihm habe ich keine Verantwortung dafür zu tragen, dass ich falsch lag. Tönnies schon. Als der "Boss", der starke Mann auf Schalke, hätte er rationaler und besser steuern und entscheiden müssen, als wir Fans, die wir oftmals aus Emotion und dem Bauch heraus urteilen. Leider war genau das offensichtlich eine der größten Schwächen von Tönnies selber!

      ghosty666 schrieb:

      Weltkulturerbe schrieb:

      Butze04 schrieb:

      Aber was hier in der Diskussion auffällt ist, dass so viele unterschiedlichste Meinungen über die Fehler genannt werden.

      Selbst mit langem Abstand zu den Managern, Trainern und Aufsichtsräten ist hier keiner in der Lage, den Kern der Fehler zu finden.
      Es gibt nicht nur eine Ursache, den einen Kern. Man verrennt sich meist, wenn man ihn sucht, bzw. ist dann in seiner Analyse zu fixiert, wenn man glaubt, ihn gefunden zu haben. Das ist m.M. nach zum Beispiel der Fall, wenn man DEN Schuldigen sucht.
      Natürlich gibt es nicht den "einen Schuldigen" und die eine Ursache, aber es gibt Tendenzen die klar in den letzten 20 Jahren in der Bundesliga erkennbar sind.Auch wenn Bremen nicht abgestiegen ist, so ist erkennbar das die Traditionsvereine Schalke, Stuttgart, Hamburg und Bremen alle mehr oder weniger schwer aus den internationalen Startplätzen abgestürzt sind.
      Die Fälle mögen zwar individuell unterschiedlich sein, aber eine grobe Tendenz ist schon erkennbar.
      Mit "normaler Arbeitsleistung" können diese Vereine offensichtlich so nicht wirtschaftlich um die internationalen Startplätze konkurrieren.
      Aber die sind allesamt nicht abgestürzt weil sie nicht mehr mithalten konnten (mit Ausnahme von Werder vielleicht), sondern weil sie Kohle Jahrelang verbrannt haben wie ein Haufen Irrer, anstatt mit nachhaltigen, vernünftigen Konzepten zu arbeiten.
      Sowohl in HH, in stuttgart als auch bei uns wurden kritische Fans bzw. die jeweiligen Szenen ignoriert. Jede Scheiss Modewelle wurde mitgenommen um noch n paar Euro abzuziehen, nur um dann jeden verdienten Euro dreifach in x Trainer, Manager, Sportdirektoren und Spieler zu blasen.

      Pinsel schrieb:

      Aber die sind allesamt nicht abgestürzt weil sie nicht mehr mithalten konnten (mit Ausnahme von Werder vielleicht), sondern weil sie Kohle Jahrelang verbrannt haben wie ein Haufen Irrer, anstatt mit nachhaltigen, vernünftigen Konzepten zu arbeiten.Sowohl in HH, in stuttgart als auch bei uns wurden kritische Fans bzw. die jeweiligen Szenen ignoriert. Jede Scheiss Modewelle wurde mitgenommen um noch n paar Euro abzuziehen, nur um dann jeden verdienten Euro dreifach in x Trainer, Manager, Sportdirektoren und Spieler zu blasen.
      Das ist mir zu billig.
      Wenn die Konzepte der anderen so toll sind, warum brauchte RB 200 Mio Euro in den 2 Jahren bevor sie in die erste Liga aufgestiegen sind?
      Warum braucht der VFL von VW 100 Mio. im letzten Geschäftsjahr?
      Warum bekommen die alle Stadien und Infrastruktur zum Nullkostenpreis hingestellt?
      Diese "Konzerne" machen einen dauerhaften Wettstreit um die internationalen Startplätze absolut unrentabel.
      Und natürlich sind die Vereine die bis 2010 um die internationalen Plätze gespielt haben alle, so wie wir jetzt, an den unausweichlichen Sparmaßen gescheitert, die dieser "Wettstreit" nach Jahren als Tribut gefordert hat.
      Ja klar, man hätte, so wie vermutlich Werder, rechtzeitig die Notbremse ziehen müssen, dass haben die anderen alle verschlafen.
      Und Werder stand damals nach dem Stadionumbau auch ganz schön wackelig da. Weiss nicht was bei denen im Falle eines Abstiegs passiert wäre.
      Aber es ist eben ein Unterschied ob du 2011 70 Mio in den Stadionumbau steckst, oder im Jahre 2000 200 Mio.
      In dem Augenblick in dem wir das Stadion gebaut haben war klar das wir bis zur Tilgung bzw. Abschreibung des Ganzen regelmässig international werden spielen müssen.
      Auch der HSV hat bis 2000 ca. 100 Mio Euro in das Stadion investiert.
      Der FCK ist nach allem was mir bekannt ist auch an den deutlich erhöhten Umbaukosten des Stadions gescheitert.

      Das sind alles Infrastrukturkosten und Risiken, die tragen weder VFL Wolfsburg, noch TSV Bayer04 Leverkusen, 1899 Hoffenheim oder Rasenball Leipzig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ghosty666 ()

      @ghosty666
      Ich kann viele deiner Standpunkte nachvollziehen. Bei Werder geb ich dir komplett recht. Kaiserslautern ist aber ebenso am Grössenwahn gescheitert. Der Stadionausbau war völlig unnötig weil viel zu überdimensioniert. Sinn war einzig und allein WM Spiele in eine Stadt zu holen die nichtmal eine sechstellige Einwohnerzahl aufweisen kann (meine mal was von 97000 gelesen zu haben).
      Zu deinen Ausführungen das wir und die Mitkonkurrenten an Sparmassnahmen gescheitert sind die dieser Wettstreit gefordert hat, kann ich nur den Kopf schütteln. Gerade Hamburg und wir sind daran gescheitert, das wir die Unmengen an Kohle die wir eingenommen haben, sinnfrei in den Kosmos geblasen haben, anstatt sie bedacht zu investieren und gleichzeitig in die Schuldentilgung zu stecken. Wir haben regelmässig mehrere Trainergehälter bezahlt, Durchschnittskicker für kranke Ablösen gekauft, ihnen horrende Gehälter bezahlt und junge talentierte Leute für Nüsse ziehen lassen. All das weil das verantwortliche Personal überfordert war und nebenbei noch Leute massgeblich reingefuscht haben, die von Fussball schlichtweg keine Ahnung haben. Bei uns Tönnies und in HH halt Kühne.
      Beide Clubs hatten keinerlei Einnahmenprobleme sondern Ausgabenprobleme.
      Natürlich hat das Aufkommen der Retortenclubs den Wettbewerb verändert und erschwert, ebenso verdient man jetzt ja deutlich mehr Kohle als vor 10 Jahren. Man stelle sich vor man hätte Neuer vor 2 Jahren verkauft. Dann würde man heut nicht gross diskutieren, weil man locker nen dreistelligen Betrag für ihn bekommen hätte.
      Auch hier haben die Verantwortlichen gepennt, weil man gedacht hat es wird schon immer so weiter laufen wenn man weiter die Kohle dick raus haut. Das einzig bestehende Konzept war Geldverbrennung.

      Pinsel schrieb:

      Sinn war einzig und allein WM Spiele in eine Stadt zu holen die nichtmal eine sechstellige Einwohnerzahl aufweisen kann (meine mal was von 97000 gelesen zu haben).
      Mal knapp über 100k, mal knapp drunter.

      Aber das war halt auch vor allem politisch gewollt. Ein halbes Jahrhundert nach dem Wunder von Bern, das halt in erster Linie mit dem 1.FCK in Verbindung gebracht wird, da wollte man dann um jeden Preis eine WM-Stadt Kaiserslautern.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke
      Für mich begann der Untergang mit aller Deutlichkeit 2015/2016.

      Zuvor war ich mit Heldt und auch mit Magath (ja tatsächlich) durchaus zufrieden. Magath hat zwar mit Jurado und Huntelaar ordentlich Geld ausgegeben, aber das Geld auch wieder reingeholt. Immerhin sind wir (mit Rangnicks Hilfe später) erstmalig ins CL Halbfinale eingezogen und haben unseren letzten Pokalsieg errungen. Ich glaube nicht, dass die Karimis und Annans unfassbar teuer waren. Natürlich kann man den Sinn dieser vielen Transfern diskutieren, aber Erfolg wurde mit den genannten Ergebnissen sowie der Vizemeisterschaft absolut generiert.
      Heldt hat den Verein dann auch ordentlich weitergeführt. Nicht perfekt aber absolut im Soll. Keller war der Underdog Trainer, der aber durchaus die Eigengewächse eingesetzt hatte und Schalke auf CL Kurs hielt. Ab di Matteo fand ich Schalke erstmalig wirklich planlos unterwegs. Da wurde ein vermeintlich großer Name verpflichtet, der diesen nicht bestätigen konnte. Breitenreiter hat ordentlich geliefert, aber bereits unterhalb des Niveaus der Vorjahre. Nichtsdestotrotz hat Heldt trotz Transfers wie Obasi, Marica und mit Abstrichen Boateng eine solide Bilanz hingelegt: sportlich als auch wirtschaftlich.
      Ab Heidel gab es dann überhaupt nichts mehr spürbar erfolgreiches. Mit Ausnahme der Vizemeisterschaft und der CL Teilnahme, in der wir sinnbildlich mit 0:7 rausgekegelt wurden, sind es Platzierungen zw. 10 und 15 gewesen. Es folgten keine weiteren europäischen Teilnahmen. Der Fußball wurde konstant schlechter. Etwas, was bei Heldt und di Matteo/Breitenreiter begann, wurde in Extremform fortgesetzt. Das verbrannte Geld wurde hier mehrfach angesprochen. Immer wieder wurden Personen im Hintergrund (z.B. Ruhnert) ausgetauscht um besser zu werden. Leider ging es in die andere Richtung.

      Die vergangenen fünf Jahre waren so alles, was Schalke eigentlich nicht sein sollte. Fans die eigentlich nur noch wegen den Fans ins Stadion gehen und eine emotionale Scheißegaleinstellung ggü. den Klub entwickelten, Funktionäre die Schalke nicht im Ansatz verstehen, Spieler die überhaupt nicht wissen was das hier alles bedeutet. Die 80er und 90er mögen auch schwierig gewesen sein, aber sicher war der Klub als Gesamtes näher an seiner Anhängerschaft. Man stand am Ende irgendwie geschlossen zusammen.
      Heidel, Tönnies, zum Teil auch Jobst und Peters haben schlußendlich alles auseinandergerissen. Heldt stand damals noch seinen Mann vor dem Stadion als es nicht lief. Bei Heldt hatte man auch das Gefühl, dass er zumindest ernsthaft Schalke verstehen wollte. Seit seinem Abgang ist auch die letzte Identifikation von oben abgekommen. Es wäre wirklich schön gewesen, hätte man im AR oder wegen mir in einem Beirat verdiente Spieler vielmehr eingebunden, die Schalke verstehen und untereinander kommunizieren hätten können. Heute laufen nur noch Leute im Verein herum, die absolut austauschbar sind und keinerlei Gesicht verkörpern. Ein Martin Max als verdienten Spieler sehe ich nur noch als den Gutelaunebär, der die neue Modekollektion vorstellt - für mich ist das leider eher Fremdschämen. Dieser Verein muss viel mehr wieder seine Wurzeln verstehen und sich vom Grundauf neu aufstellen. In allen Bereichen.
      Das erste Mal: 1. FC Köln - FC Schalke 04 0:1 (12.08.1995)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zvezda04 ()

      Pinsel schrieb:

      @Butze04
      Trãgst Du Scheuklappen?
      Die Verantwortlichen haben in den schlechten Jahren was von Zusammenhalt und wir brauchen euch gefaselt und sobald es halbwegs lief, den Fans wieder mit Anlauf in die Fresse getreten.
      Ja ein nicht geringer Teil an Jubelpersern würde ja selbst heute noch Tönnies und Co. hinterherrennen und jeden Scheiss abnicken ,wie in der Vergangenheit. Um zu behaupten ,dass niemand je den Finger gehoben hat, muss man schon auf nem anderen Planeten leben.
      Senkung des astronomischen Spieleretats, Zurückschrauben der überzogenen Erwartungen, sinnvolles kaufmännisches Handeln, Einbeziehung der Fans in die Vereinsgestaltung bzw. bei Themen die genau jene auszubaden haben, angemessene Preispolitik für Eintrittskarten, Forderungen nach sportlicher Kompetenz im Aufsichtsrat, Achtung und Förderung der Knappenschmiede usw usw usw
      Sind nur einige Themen die aus dem Kreis der aktiven Szene immer wieder aufgebracht bzw gefordert wurden.
      Ich meine es war 2009(?) als jene in Bielefeld symbolisch die Köpfe von Tönnies, Peters und Schnusenberg gefordert haben.
      Also behaupte nicht so einen Unsinn nur weil Du damals entweder die Augen und Ohren verschlossen hast, oder noch schlimmer Tönnies und Co unterstützt hast.
      Man hätte Tönnies damals im Block den Allerwertesten ... ach lassen wir das.
      Ich spreche von den Verantwortlichen -Kopfschüttel-
      zudem, auf wie vielen Mitgliederversammlungen warst du und wie oft bist du ans Rednerpult gegangen und hast deine Meinung geäußert und gesagt, dass hier was aus dem Ruder läuft.
      Zu viele sind hier durch den ständig geforderten Erfolg geblendet worden.

      Von knapp 160.000 Mitgliedern interessiert sich nicht einmal die Hälfte dafür was im Verein passiert. Und glaube mir, es werden täglich weniger.
      Der Grund dafür ist, dass es keine Karten zu verteilen gibt.
      kaderplanung und vertragsgestaltung der nachwuchsspieler, das sind die sachen die uns in den letzten jahren das rückgrat brechen bzw gebrochen haben.
      zu viele ablösefreie abgänge, zu viele fehlverpflichtungen und auguenmerk auf den falschen positionen..die letzten flügelspieler mit internationalem format waren hier sane und farfan.
      wie kann man über jahre hinweg versäumen, die mitunter wichtigste position im modernen profifussball adäquat zu besetzen, das selbe gilt für die aussenverteidiger. stattdessen spielen
      dort leute die vor ein paar jahren nicht mal der backup vom backup gewesen wären. stürmer hatten wir auch seit raul und mit abstrichen huntelaar auch schon lange nicht mehr.

      das geld war da, schalke war ne gute adresse...es ist halt an der inkompetenz der leitenden angestellten gescheitert, das schließt allerdings mehr als nur einen heidel ein.
      wie dem auch sei..das kind ist jetzt in den brunnen gefallen, mit ansage und 10km anlauf...
      raus kommt man da nur auf 2 arten mmn, 1. ausgliederung und ner menge externer kohle oder 2. mit nem anständigen trainer und viel geduld ala klopp/bvb..die haben ja damals auch bei 0 angefangen.
      dazu braucht man allerdings nen charismaten und fußballfachmann. den müsste man erstmal finden und dann auch erstmal für schalke emotionalisieren.
      Du hast doch eh keine Ahnung!

      Aldi_Kunde schrieb:

      .die letzten flügelspieler mit internationalem format waren hier sane und farfan.
      wie kann man über jahre hinweg versäumen, die mitunter wichtigste position im modernen profifussball adäquat zu besetzen, das selbe gilt für die aussenverteidiger. stattdessen spielen
      dort leute die vor ein paar jahren nicht mal der backup vom backup gewesen wären. stürmer hatten wir auch seit raul und mit abstrichen huntelaar auch schon lange nicht mehr.

      Aldi_Kunde schrieb:

      das geld war da, schalke war ne gute adresse...es ist halt an der inkompetenz der leitenden angestellten gescheitert, das schließt allerdings mehr als nur einen heidel ein.
      Nein, dass ist so nicht in Ordnung.
      Als Mister "Sohn des Mainzer Bürgermeisters" hier 2016 angefangen hat, waren RAV (Uchida, Caicara und Riether) und LAV (Kolasinac) im Kader.
      Dazu auf den offensiven Aussen ein EMCM und ein Leroy Sane.
      Das war angesichts eines 5 Jahre andauernden Konsolidierungskurses den wir nach Magath eingeleitet haben, nun garnicht so schlecht.
      Man darf nicht vergessen das wir am Transfermarkt zwischen 2011 und 2015 einen Überschuss von 33 Mio Euro erwirtschaftet haben.
      Und das trotz 5 internationalen Teilnahmen in Folge.
      doch, das ist so in ordnung.

      sane und heidel haben sich auch quasi die klinke in die hand gegeben, der ein kam im mai und der andere ging quasi im mai mit saisonende. also wo hat sane da unter heidel gespielt??? EMCM als beispiel für einen flügelspieler zu nehmen finde ich auch abenteuerlich, der hat sich seine qualitäten, aber nicht auf den außen, es hat auch keiner träne vergossen als er gegangen ist. ich frage mich jetzt gerade ob du meinen text verstanden hast? es geht nicht nur um heidels amtszeit, sondern darum, dass mehrere leute es nicht geschafft haben den kader anständig zu gestalten.

      uchida, caicara und riether stehen jetzt genau wofür in deinem beispiel? die verfehlte transferpolitik der letzten jahre? dann sind wir uns ja einig..

      das heldt einen transferüberschuss erwirtschaften konnte, dazu haqb ich schon mal was gesagt...heldt hat ja auch durchaus was anzubieten gehabt an spielermaterial damals. ist ja auch ok..verstehe aber nicht was du damit zum ausdruck bingen willst.
      Du hast doch eh keine Ahnung!
      Sane war doch die erste große Selbstverwirklichung von Heidel. Der kam und hat als allererstes direkt Herz und Seele des Angriffspiels verkauft, um mehr Spielgeld zu haben.

      Und begründet mit "ja, aber nächstes Jahr hätten wir weniger Ablöse bekommen". Ja, aber vielleicht das mit internationaler Teilnahme kompensiert?!
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Aldi_Kunde schrieb:

      doch, das ist so in ordnung.

      sane und heidel haben sich auch quasi die klinke in die hand gegeben, der ein kam im mai und der andere ging quasi im mai mit saisonende. also wo hat sane da unter heidel gespielt??? EMCM als beispiel für einen flügelspieler zu nehmen finde ich auch abenteuerlich, der hat sich seine qualitäten, aber nicht auf den außen, es hat auch keiner träne vergossen als er gegangen ist. ich frage mich jetzt gerade ob du meinen text verstanden hast? es geht nicht nur um heidels amtszeit, sondern darum, dass mehrere leute es nicht geschafft haben den kader anständig zu gestalten.

      uchida, caicara und riether stehen jetzt genau wofür in deinem beispiel? die verfehlte transferpolitik der letzten jahre? dann sind wir uns ja einig..

      das heldt einen transferüberschuss erwirtschaften konnte, dazu haqb ich schon mal was gesagt...heldt hat ja auch durchaus was anzubieten gehabt an spielermaterial damals. ist ja auch ok..verstehe aber nicht was du damit zum ausdruck bingen willst.
      Natürlich hat Sane nicht unter Heidel gespielt. Den hat er direkt verkauft um den zweitgrößten Zampano zu markieren und Kehrer auch! Und dann war da noch der größte Groß-Zampano aus dem Reich derer von Zampano, der hat diese Wahnsinnsidee zusammen mit seinem Möchtegernmitzampano aus dem lediglich aus 2 Personen bestehenden Eil-Aufsichtsrat abgesegnet. Messen lassen musste sich natürlich keiner von den 3en an irgendwas. Schon gar nicht an Worten. 3-stellige Millionensummen einfach verballert. Und an der Stelle kann man auch sehen, dass Mister Rich aus Rheda gar nicht reich genug ist für den großen Gönner. Wenn Summen in Höhe eines ca. 15tels seines Vermögens herumgeschleudert werden, weiß man, dass das niemals von dem kommen würde. Niemals. Die 20 Millionen, die er angeblich als Kredit aus dem Betriebsvermögen seiner Verwursterei bereitstellt sind das Äusseste für den gewesen.

      Ich habe zwar nicht geweint als Choupo ging, aber getrauert. Einer der letzten Spieler, die einen Ball an sich binden konnten. Wenn ich sehe, was wir da heute für Ballallergiker am Start haben, kann man nicht stolz darauf sein, dass Choupo gegangen ist. Im Gegensatz zu ihm. Seine Karriere lief dann irgendwie besser als die von Heidel.

      Bin mir sicher, dass Choupo froh war von Heidel wegzukommen, war ja nicht das erste Mal.

      Uchida natürlich die größte Wurst aller Zeiten bei uns. Oder wie soll man das verstehen? Der war nicht nur auf dem Platz sein Geld wert. 200 Japanerinnen je Heimspiel mit Taschen voller Fanshopartikel sprachen da schon für.
      Yippie Yah Yei Schweinebacke!
      30.06.2020

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilko! ()

      ruhli schrieb:

      Denke mit Assauers Gehältern fing das ganze an. Sonst wären niemals ein Ernst, Bordon, Kristajic, Ailton etc. gekommen. Die Gehälter wurden immer höher, genauso wie der Verschleiß von Trainer und Managern. Entgültig das Genick gebrochen hat uns dann Heidel. Der über die hohen Gehälter geätzt hat und selbst die Kohle nur so um sich geworfen hat. Dabei fast nur Schrott verpflichtete und man für diese Spieler keinen Cent mehr bekommt.
      Diese Spieler haben gekostet, aber es war auch Qualität da, bei den Transfers von Heldt und Heidel kann man dies nicht sagen.
      Der einzige Trainer der letzten Jahre, der was getaugt hat, war Rangnick, alles andere war Schrott