Laut Handelsblatt: Schalke plant Ausgliederung als Genossenschaft

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      Lincoln04 schrieb:

      ghosty666 schrieb:

      Sollte es zu einem richtigen zweiten Lockdown kommen, zahlt Sky weiterhin die Gelder.
      DAZN hat bei seinem Geschäftsmodell natürlich ein ernsthaftes Problem.
      Sky kann garnicht zulassen das auch nur mehr als ein Bundesligist mit Tradition dauerhaft aus den Profiligen verschwindet.
      Da können die direkt Licht ausmachen und abschliessen.
      wie kommst du denn darauf, die haben schon beim ersten Lockdown nicht gezahlt, bzw. erst nachdem es weiter ging. Die verschenken auch nichts!
      Der Liga Abbruch erfolgte Mitte März, und Mitte Mai ging es weiter.
      Bereits Mitte April vereinbarte man die (Voraus)-Zahlung der letzten Rate, obwohl zu dem Zeitpunkt noch klar war das bis Ende April jedenfalls definitv nicht gespielt werden dürfe.
      Die Zahlung der letzten Rate erfolgte dann auch am 02. Mai, und damit 14 Tage bevor es weiter ging.
      Insofern ist deine Aussage nicht ganz richtig. Sie haben nicht sofort gezahlt, aber deutlich bevor es weiter ging.Und ja, natürlich verschenken die nichts, zurecht. Der Fussball bekommt insgesamt mehr als genug Geld.

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      Neo schrieb:

      Lincoln04 schrieb:

      vollkommen richtig, Mpenza, Möller, KP Boateng, Jurado, Metzelnder, Raul, alles Misswirtschaft!
      Mal das Missverständnis Jurado ausgenommen, waren die von dir genannten Spieler nicht daran Schuld, das wir heute da stehen wir wir stehen. Die waren, mit kleinen Abstrichen ihr Geld wert. Die Vielzahl an bestenfalls durchschnittlichen Spieler bei uns, die aber bezahlt wurden als seien sie absolute Stars, waren unser Problem. Die Jurados, Rudys, Konos, Embolos, di Santos, Sams, Clemens, Szalais und viele viele andere.
      sportlich unbestritten, aber eben viel zu teuer, genau wie die Arena. Wenn man kritisiert das hier 20 Jahre Misswirtschaft betrieben wurde, trotz relativ viel sportlicher Erfolg, gehört das eben dazu.
      Was wurde Tönnies für die Verpflichtung von Magath und besonders Heidel gefeiert. Ich kann mich noch sehr gut an Herrn Heidel erste Rede auf der JHV erinnern. Ab sofort wird nur noch das ausgegeben was rein kommt. Was passiert, er knallt die Kohle nur so raus. Die von dir genannten Spieler wie Szallai, Clemens, Sam, Marica oder einige andere aus der Held Zeit haben Ablösetechnisch doch kaum was gekostet im Vergleich zu heute.

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      Neo schrieb:

      Die Jurados, Rudys, Konos, Embolos, di Santos, Sams, Clemens, Szalais und viele viele andere.
      Im Grunde genommen verdrängt man (ich) viel zu häufig, wie oft wir bei Spielern in die Scheiße gegriffen haben. Und das zu horrenden Summen.
      Ab und an macht so eine Liste, wie du sie aufgestellt hast, den Grund unserer Misere wieder deutlich.
      Gefühlt waren 80% der Transfers in den letzten Jahren herausgeschmissenes Geld.
      Und dennoch wurde hier praktisch jeder Transfer abgefeiert. Das zeigt auf, dass auch das Forum bzw. die Fans fast immer falsch lagen.

      Wir haben jetzt einen Kader, dem der sportliche Abstieg zuzutrauen ist. Was für eine Entwicklung!
      Und das mit Investitionen, an die nur wenige Konkurrenten herankommen.
      Wie soll das mit dem vorhandenen Personal in den Vereinsgremien besser werden, wenn frisches Geld fließt und direkt wieder im Abguss landet?
      Mir fehlt da echt die Phantasie.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schlipper_04 ()

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      Ich denke mal, die optimale Lösung wäre Schalke als e.V. und ein (Aus-)Weg aus dieser existenzbedrohenden Situation.
      Wenn das aber nicht möglich ist, was dann ?
      (R)untergehen?
      Insolvenz?
      Eventuell doch eine Rettung durch Umstrukturierungen ?

      Ich persönlich hätte kein Problem damit, mit Schalke abzusteigen, aber ich hätte ein Problem damit, Schalke irgendwo in der 5.Liga zu sehen.

      Wenn ich eine Glaskugel hätte, wäre mir wohler.
      Kuttersöhnchen von der Küste, auf Grünkohl geboren

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      spuk schrieb:

      […]
      Für mich ticken die Uhren inzwischen anders und unabhängig der Verantwortlichen muss der e. V. endlich aufgegeben werden. Für die Zukunft dieses Vereins.
      Judäische Volksfront? Quatsch, wir sind die Volksfront von Judäa!
      Yippie Yah Yei Schweinebacke!
      30.06.2020

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      Lincoln04 schrieb:

      sportlich unbestritten, aber eben viel zu teuer, genau wie die Arena. Wenn man kritisiert das hier 20 Jahre Misswirtschaft betrieben wurde, trotz relativ viel sportlicher Erfolg, gehört das eben dazu.Was wurde Tönnies für die Verpflichtung von Magath und besonders Heidel gefeiert. Ich kann mich noch sehr gut an Herrn Heidel erste Rede auf der JHV erinnern. Ab sofort wird nur noch das ausgegeben was rein kommt. Was passiert, er knallt die Kohle nur so raus. Die von dir genannten Spieler wie Szallai, Clemens, Sam, Marica oder einige andere aus der Held Zeit haben Ablösetechnisch doch kaum was gekostet im Vergleich zu heute.
      Äh, nein. :ilbarto:
      Und CT wurde noch weniger gefeiert, seit Jahrzehnten übrigens. Mag sein, dass du es gefeiert hast. Es gibt aber Leute, die es nicht taten. Aber die wurden teilweise für diese Aussagen verlacht. Jahrzehntelang. Gelacht wird da aber meist von eine besonderen Art Typen. Und nachträglich relativiert. Die sitzen immer noch in Funktion. Und würden bestimmte Leute wieder in Funktionen wählen.
      Yippie Yah Yei Schweinebacke!
      30.06.2020

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      Lincoln04 schrieb:

      also ich hätte mit 2. Liga ein Problem. Es muss doch möglich sein mit diesem Verein, 160000Mitglieder, jedes Heimspiel 60000 Zuschauer sorgenfrei 1. Liga zu spielen.
      Es war aber auch möglich, einen Verein mit diesen Gegebenheiten dahin zu bringen, dass man sich ernsthaft mit der 2. Liga beschäftigen muss,
      Kuttersöhnchen von der Küste, auf Grünkohl geboren

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      BluesBrother schrieb:

      Lincoln04 schrieb:

      also ich hätte mit 2. Liga ein Problem. Es muss doch möglich sein mit diesem Verein, 160000Mitglieder, jedes Heimspiel 60000 Zuschauer sorgenfrei 1. Liga zu spielen.
      Es war aber auch möglich, einen Verein mit diesen Gegebenheiten dahin zu bringen, dass man sich ernsthaft mit der 2. Liga beschäftigen muss,
      Eigentlich nicht wirklich.
      Bei einem sportlichen Abstieg folgt der finanzielle Kollaps. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
      Wir haben ja jetzt schon Probleme, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.
      Ein weiteres Wegbrechen von Abermillionen werden wir bei einem Abstieg nicht überleben.
      Zumindest nicht als Profiverein.

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      Hm tun wir mal so, als würde ich davon überzeugt worden sein, das es ohne eine finanzielle Unterstützung von außen auf Schalke nicht weiterginge.
      Dann stellt sich die Frage, wie hoch müsste die Spritze sein?
      Wer könnte was damit kaufen/bauen/tilgen?
      Ist es egal wer die Spritze gibt, oder haben wir, Vorsicht Polemik, noch ein bisschen Rest Ehre?
      Ist es eigentlich sicher das es dann auf Schalke weitergeht, oder ist es ein Aufschub, ein Tod auf Raten.
      Ich könnte so noch viele Fragen aufbauen, es bringt aber nix.
      Wenn jemand auf mich zukommt und sagt: „wir wollen das und das, mit dem und dem machen“ kriegen wir dafür deine Stimme, dann werde ich fragen: Geht das nicht auch anders? Von der Antwort, wenn ich dann eine bekomme, wird sehr viel abhängen ob sie meine Stimme kriegen oder nicht.
      Zeit zu beweisen das sie können wird es evtl. nicht geben da vorher entschieden werden muss, dann sollten sie sich wenigstens eine absolut schlüssige Erklärung liefern. Davon habe ich bisher nix gehört noch nicht mal einen Ansatz von warum haben sie geliefert, man muss über die Optionen einer neuen Zeit nachdenken ist mir viel zu wenig.

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      Für mich die grosse Schwachstelle unserer aktuellen Vereinsstruktur ist das Missverhältnis zwischen Risikoverantwortung und Entscheidungsgewalt, was zu einem gewissen Dilemma führt.

      In Personenunternehmen trägt der Besitzer das gesamte Risiko und trifft die Entscheidungen. Wenn etwas schief läuft, ist er direkt der Leidtragende. Wenn diese Person das persönliche Risiko verringern möchte, hat er die Möglichkeit, sein Unternehmen in eine Kapitalgesellschaft zu überführen. Andere Investoren tragen dann unter einer solchen Struktur das Risiko mit. Die Verantwortung bleibt beim Unternehmer, allerdings haben die Investoren je nach Unternehmensstruktur, die Möglichkeit entweder zur Mitbestimmung oder zur Kontrolle. All diese Strukturen stellen sicher, dass alle handelnden Personen ein finanzielles Interesse haben, im besten Sinne der Unternehmung zu handeln und für Misserfolg oder Missmanagement direkt haften.

      Bei einer klassischen Vereinsstruktur wie bei uns sind die verantwortlichen Personen angestellt. Sie haften nicht persönlich bei Misserfolg oder Missmanagement, ausser dass sie entlassen werden können. Das finanzielle Risiko trägt theoretisch der Verein. Aber wie wird der Verein repräsentiert? Wer übernimmt im Namen des Vereins die Überwachung und Kontrolle? Und nich zentraler: wer übernimmt das finanzielle Risiko und hat darum ein Interesse daran, dass die Angestellten des Vereins sinnvolle Entscheidungen treffen?

      Genau dort haben wir bei der Vereinsstruktur ein gewisses Vakuum und die Struktur begünstigt, dass Angestellte des Vereins ohne direkte Risikonahme und ohne funktionierende Kontrolle die Geschicke bestimmen (wie bei uns).

      Dieses Dilemma müssen wir irgendwie lösen. Ein Genossenschaftsmodell würde Vereinsmitgliedern zu Eignern machen, die von Mitgliedern zu Risikonehmern werden, was eine effektive Kontrolle begünstigen würde. Das gleich würde für externe Investoren gelten. Die Kontrolle des angestellten Managements sollte sich verbessern, es sei denn Management und Investor haben den selben Hintergrund und möglicherweise auch noch Verflechtungen mit dem höchsten Kontrollorgan, dem Aufsichtsrat.

      Bevor wir also über eine Ausgliederung diskutieren, müssen wir diese strukturellen Fragen beantworten und sicherstellen, dass wir das genannte Dilemma auflösen und effektive Kontrollen sicher stellen. Eine Kapitalgesellschaft hat, wie beschrieben, diesbezüglich Vorteile. Es kann aber auch möglich sein, Risiko und Verantwortung im Rahmen einer Vereinsstruktur sinnvoll zu verknüpfen.
      Schalke - sonst nichts