Laut Handelsblatt: Schalke plant Ausgliederung als Genossenschaft

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      Heizer schrieb:

      Täusche dich mal nicht. Nur weil hier eine Hand voll User den Anschein erwecken, sie würden die Mehrheitsmeinung der Mitglieder wiedergeben, muss das nicht richtig sein. Wenn du auf die 150.000 Mitglieder abstellst, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass eine AG in Frage kommt. Wenn es um die auf der JHV erscheinenden Mitglieder geht, dann wird es schwerer, die 75 % zu erreichen.
      Auf der MV wird dann halt RR als derjenige präsentiert, der die Ausgliederung mit
      seinen sportlichen Plänen begleitet. Abstimmungsergebnis 90+ x %!
      Die e.Vangelisten gründen einen neuen Club. Mit echten Werten und Leitbild. Beides
      gehört zu ihrer Schalke DNA. Das haben Sie hier aktuell mit Beiträgen zu MB und JS
      eindrucksvoll dokumentiert (ok, auch Andere tragen diese DNA in sich).
      Seit 1961 Modefan!

      El Mojo schrieb:

      Mal an die Ausgliederungsbefürworter hier:

      Mir sind einige Sachen immer noch nicht klar.

      Gut, wir könnten ausgliedern, Anteile verkaufen und damit unsere Schuldenlöcher stopfen. Soweit so gut. Bringt Geld ein.

      Es wird aber immer wieder von irgendwelchen Strukturen gesprochen, die den Verein besser oder moderner arbeiten lassen würden.
      Wie ist das konkret gemeint?

      Dann wird bei Nennung vom FCK und anderen gerne gesagt, dass man ja nur die Negativbeispiele nennt.
      Was ist für euch ein Positivbeispiel für eine Ausgliederung und warum hängt diese mit der positiven Entwicklung zusammen?

      Ich meine diese beiden Fragen völlig ernst und hoffe auf sachliche Antworten.
      Der FCK ist natürlich auch ein grandioses Negativbeispiel. Der Verein steigt in die 3. Liga ab, und gliedert dann aus. Dass sowas nicht von vorneherein erfolgversprechend ist und schon mal garnicht mit unserer Lage vergleichbar ist, müsste eigentlich einleuchten.

      birdy schrieb:

      Heizer schrieb:

      Was für verwegene Behauptungen in diesem Forum.
      Was genau? Meine realistische Einschätzung, dass man nicht voraussetzen kann, dass ein Club auf Dauer erfolgreich ist, dass Schalke immer von Höhen und Tiefen begleitet war und dass Schalke im ganzen Land bis heute seinen Reiz und Relevanz stets durch andere Attribute als Spitzenfußball hatte?
      Von "auf Dauer" habe ich in dem Beitrag nichts gelesen. Mit der Ergänzung stimme ich dir zu. Gilt aber für jeden Verein außer Bayern.

      Heizer schrieb:

      Der FCK ist natürlich auch ein grandioses Negativbeispiel. Der Verein steigt in die 3. Liga ab, und gliedert dann aus. Dass sowas nicht von vorneherein erfolgversprechend ist und schon mal garnicht mit unserer Lage vergleichbar ist, müsste eigentlich einleuchten.
      Ja ich weiß, deshalb steht es da stellvertretend.

      Und meine Fragen?

      Kronknappe schrieb:

      birdy schrieb:

      Parkstadion91 schrieb:

      Mit 250 Millionen im Minus gehst Du nicht als S04 in die Regionalliga.
      Mit den Gegenwerten (siehe @Buffy04) und einer gescheiten Insolvenzverwaltung. Also da bin ich nicht so pessimistisch. Ich glaube aber so oder so, dass wir auch so als Verein überleben können...
      Pragmatischer Lösungsansatz bei Abstieg:
      Du verkaufst die Arena für 250 Mio. an (beispielsweise) die Stadt Gelsenkirchen, bist Schuldenfrei und zahlst zukünftig Miete.
      Toller Plan! Nur 2 Schwachstellen: die Stadt GE ist mindestens ebenso pleite wie der S04 und Stadionmiete?
      Meine bei anderen Bundesligisten was von 20- 30 Mio€ p. A. gelsen zu haben.
      Seit 1961 Modefan!

      Heizer schrieb:

      Gilt aber für jeden Verein außer Bayern.
      Mein Beispiel bundesweiter Reiz/Relevanz wegen anderen Attributen als Sportlichen? Was für mich u.a. immer Hauptbezug zu Schalke war?

      Ne, da gehört Schalke zu ganz wenigen.
      Wurde nur zu schlecht vermarktet. Ein weiterer von etlichen Fehler bestehender und voriger Vorstände. Da ist uns sogar St. Pauli voraus. Meine das wurde sogar hier und/oder einem Parallelthread auf Teufel komm raus durchgekaut, also was man da hat liegen lassen.
      "Die traditionelle Fankultur der Arbeiterklasse findest du heute im Grunde fast nur noch in der Kneipe."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von birdy ()

      Kronknappe schrieb:

      birdy schrieb:

      Parkstadion91 schrieb:

      Mit 250 Millionen im Minus gehst Du nicht als S04 in die Regionalliga.
      Mit den Gegenwerten (siehe @Buffy04) und einer gescheiten Insolvenzverwaltung. Also da bin ich nicht so pessimistisch. Ich glaube aber so oder so, dass wir auch so als Verein überleben können...
      Pragmatischer Lösungsansatz bei Abstieg:
      Du verkaufst die Arena für 250 Mio. an (beispielsweise) die Stadt Gelsenkirchen, bist Schuldenfrei und zahlst zukünftig Miete.
      Und kaufen sie für einen Euro zurück.
      Real Madrid lässt grüßen.

      derdiearenasieht schrieb:

      Heizer schrieb:

      Täusche dich mal nicht. Nur weil hier eine Hand voll User den Anschein erwecken, sie würden die Mehrheitsmeinung der Mitglieder wiedergeben, muss das nicht richtig sein. Wenn du auf die 150.000 Mitglieder abstellst, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass eine AG in Frage kommt. Wenn es um die auf der JHV erscheinenden Mitglieder geht, dann wird es schwerer, die 75 % zu erreichen.
      Auf der MV wird dann halt RR als derjenige präsentiert, der die Ausgliederung mitseinen sportlichen Plänen begleitet. Abstimmungsergebnis 90+ x %!
      Die e.Vangelisten gründen einen neuen Club. Mit echten Werten und Leitbild. Beides
      gehört zu ihrer Schalke DNA. Das haben Sie hier aktuell mit Beiträgen zu MB und JS
      eindrucksvoll dokumentiert (ok, auch Andere tragen diese DNA in sich).
      So könnte es kommen.

      Weston schrieb:

      Ich sehe hier ein Grundsatzproblem:

      2 Gruppen:
      -die, denen der EV wichtiger als irgendwelche Erfolge sind und die Liga nicht wichtig ist.
      -die, denen Erfolg auf Schalke was bedeutet und guten Fußball wollen (wie ich auch).
      Glückwunsch. Damit liegst du schon falsch.

      Es gibt deutlich mehr verschiedene Interessengruppen hier, manche stehen sich näher, andere sehr weit entfernt gegenüber.
      Ich zähle mindestens 5, aber das ist nicht das Grundsatzproblem.

      Das Grundsatzproblem ist menschlich und es trägt den Namen Clemens Tönnies.
      Denn da gibt es tatsächlich nur zwei Gruppen:
      Diejenigen die ihn am liebsten heute als morgen wieder sichtbar am Steuerknüppel hätten.
      Und diejenigen die ein Schalke mit ihm für nicht mehr vereinbar halten.

      Finde es schon wichtig, da zu unterscheiden.
      Die Schnibbelisierung des Kumpel- und Malocherclubs.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von neumi ()

      neumi schrieb:

      derdiearenasieht schrieb:

      Die e.Vangelisten gründen einen neuen Club. Mit echten Werten und Leitbild. Beides
      gehört zu ihrer Schalke DNA. Das haben Sie hier aktuell mit Beiträgen zu MB und JS
      eindrucksvoll dokumentiert (ok, auch Andere tragen diese DNA in sich).
      Ist das widerlich.
      Zeigt eben wes Geistes Kind mancher ist. Ich versuche hier durchaus sachlich zu diskutieren, klappt auch mit manchen, siehe Parkstadion91, aber wenn jemand dann derart offen kundtut, dass ihm sportlicher Erfolg wichtiger ist als Leitbild und Werte, obwohl das nicht mal konkurriert, es aber dennoch dieses Bedürfnis zu geben scheint das Ganze gar ins Lächerliche zu ziehen... dann frage ich mich ernsthaft wie will man mit solchen Leuten reden? Und Warum.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von birdy ()

      Hier wird ja nur hop oder top gespielt. Jedenfalls von den meisten und auch ich bin sicher eher auf der Seite e.V. behalten und mit einem guten Konzept sowohl das sportliche als auch das finanzielle (das greift ja mehr ineinander als manchen bewusst ist) wieder auf eine gesunde Ebene führen.

      Leider liegt so ein Konzept nicht vor und offensichtlich macht man sich dahingehend auch keine Gedanken darüber, den langsamen, schwierigen Weg zu gehen.
      Man will mit dem Holzhammer die finanzielle Sicherheit ohne Garantie, dass das sportliche Konzept greift um dann am Ende evtl. mit gar nichts mehr dazu stehen.

      Daher ist es mMn fahrlässig, wie auch schon heute Vormittag erwähnt, nur auf diese eine Karte zu setzen.
      Oder ist es doch eher Kalkül, den ein solches Konzept, oder ein Plan B für den Fall, dass keine Ausgliederung durchgewunken wird, könnte man natürlich auch als Argument gg die Ausgliederung benutzen.
      Eher legt man den Leuten, nach 20 Jahren Missiwirtschaft, die Pistole auf die Brust und sagt: Das ist jetzt die Lösung unserer Probleme. Wenn wir ausgliedern wird alles gut. Nehmt ihr den Vorschlag nicht an, wird Schalke untergehen.

      Und diese Vorgehensweise, diese Denke ist auf sovielen Ebenen falsch.
      Ihr seid gewarnt

      Heizer schrieb:

      Der FCK ist natürlich auch ein grandioses Negativbeispiel. Der Verein steigt in die 3. Liga ab, und gliedert dann aus. Dass sowas nicht von vorneherein erfolgversprechend ist und schon mal garnicht mit unserer Lage vergleichbar ist, müsste eigentlich einleuchten.
      Na ja, ganz soweit hergeholt ist der Vergleich aber nicht. Wir würden ja auch mehr oder weniger mit dem Rücken zur Wand (und mit Pech sogar in Liga 2) und nicht aus einer starken Position heraus ausgliedern .
      That's what I love about these high school girls, man. I get older, they stay the same age.

      pro schrieb:

      Hier wird ja nur hop oder top gespielt. ...

      Leider liegt so ein Konzept nicht vor und offensichtlich macht man sich dahingehend auch keine Gedanken darüber, den langsamen, schwierigen Weg zu gehen.
      Man will mit dem Holzhammer die finanzielle Sicherheit ohne Garantie, dass das sportliche Konzept greift um dann am Ende evtl. mit gar nichts mehr dazu stehen.
      ....
      Solange kein Konzept, kann man eine Ausgliederung nicht ablehnen. Das gilt auch für die Rechtsform, so dass bei positivem Konzept auch eine AG in Frage kommen kann.
      Der Verein hat aber angekündigt, dass ein Konzept erarbeitet wird.

      CT-SA schrieb:

      JeanClaude_vanDamme schrieb:

      Da gabs keine guten Entscheidungen FÜR Schalke.
      Mit Schneider hat er tatsächlich völlig in die Scheiße gegriffen.
      Mit Heidel eigentlich auch - aber anfangs haben das hier fast alle abgefeiert. Einschließlich mir.

      Was ich ihm hoch anrechne, dass er einen Jobst damals geholt hat und es endlich geschafft hat, Peters los zu werden.

      Aber negatives hat Tönnies auch für Schalke bewirkt - das ist richtig.
      Peters, der Herr der Arena ist weg? So wie Tönnies, der einzige Zuschauer, der in coronabedingter Zuschauerlosigkeit als solcher im Schlauchboot aufgetaucht ist. Der AUCH Negatives FÜR Schalke bewirkt hat! Wenn bei dir Asche unten aus dem Kamin fällt, dann holst du Futter für die Rentiere, oder?
      Yippie Yah Yei Schweinebacke!
      30.06.2020

      birdy schrieb:

      neumi schrieb:

      derdiearenasieht schrieb:

      Die e.Vangelisten gründen einen neuen Club. Mit echten Werten und Leitbild. Beides
      gehört zu ihrer Schalke DNA. Das haben Sie hier aktuell mit Beiträgen zu MB und JS
      eindrucksvoll dokumentiert (ok, auch Andere tragen diese DNA in sich).
      Ist das widerlich.
      Zeigt eben wes Geistes Kind mancher ist. Ich versuche hier durchaus sachlich zu diskutieren, klappt auch mit manchen, siehe Parkstadion91, aber wenn jemand dann derart offen kundtut, dass ihm sportlicher Erfolg wichtiger ist als Leitbild und Werte, obwohl das nicht mal konkurriert, es aber dennoch dieses Bedürfnis zu geben scheint das Ganze gar ins Lächerliche zu ziehen... dann frage ich mich ernsthaft wie will man mit solchen Leuten reden? Und Warum.

      Ja wie macht man das eigentlich ? Wer sowas bewusst mit Spaß auf den Backen schreibt, würde bei anderen Dingen auch nicht mehr rot anlaufen. Muss man auf dem Schirm haben.

      Garrincha schrieb:

      Wenn jetzt ausgerechnet das Modell "AG und Großinvestor" gezogen werden soll, was am meisten Ablehnung unter den Mitgliedern erzeugen würde, dann werden sie nie die 75% bekommen. Da helfen auch keine Busse.

      Und dann ausgerechnet Tönnies als der Investor? Das ist zwar möglicherweise mehrheitsfähig, aber die zwei Drittel werden sie damit nicht bekommen.

      Ein Genossenschaftsmodell, was eine breite Streuung der Investoren ermöglicht, würde ich noch mitgehen. Aber eine AG mit Tönnies als Großinvestor? Dann bin ich endgültig weg von Schalke, dann war's das für mich.
      Ich dachte du wärst tot, Horst? :D
      Yippie Yah Yei Schweinebacke!
      30.06.2020