Ausgliederung - Untergang oder Rettung?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      küstengucker schrieb:


      Problem und Verknüpfung ist "nur" das dies dann im Falle der Ausgliederung ohne Votum entschieden werden könnte.

      [...]Wenn diese Ziele nicht erreichbar sind kann dieser Investor aber wiederum seine Anteile an sonstwen verkaufen. Wir hätten keinen Einfluß darauf wer dann Anteilseigner werden würde. Vielleicht Putin, Katar oder der FC Bayern...
      Wobei man sich natürlich noch in die Satzung setzen kann, dass jeder Anteilsverkauf durch eine außerordentliche MV mit keine Ahnung, 2/3-Mehrheit durchgewunken werden muss.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Il Barto schrieb:

      Wobei man sich natürlich noch in die Satzung setzen kann, dass jeder Anteilsverkauf durch eine außerordentliche MV mit keine Ahnung, 2/3-Mehrheit durchgewunken werden muss.
      Ist das so? Ich habe ehrlich keine Ahnung ob so etwas rechtlich möglich ist.
      Die ausgegliedert Abteilung ist dann ja nicht mehr Teil des e. V. und demnach nicht mehr an einen Mitgliederentscheid gebunden.
      Ich denke man könnte höchstens Vertreter des e. V. in den AR wählen, aber keine Votings implementieren.
      Zumal das in dem Fall ja sogar die Rechte Dritter verletzen würde.

      Bausparer schrieb:

      Weltkulturerbe schrieb:

      Ein Problem im Wettkampfsport ist auch, dass das Sparen - was im wesentlichen den Verkauf besserer, kostenintensiverer Spielern bedeutet, um die mit günstigeren zu ersetzen - oft einhergeht mit verstärktem sportlichem Niedergang.
      Bei uns wurde der sportliche Niedergang auch ohne Sparen eingeleitet. Den beiden "H"s auf dem Vorstandsposten Sport sei Dank.
      Das gehört für mich zur absoluten Schalker Mythologie, wenn man das aktuelle Ab an 2 Personen festmachen will. In den letzten 20 Jahren wurden über sportlichen Erfolg und administrative Entscheidungen ja überhaupt erst erhebliche Mittel generiert. Es ist nicht so, dass die Erfolge Folge irgendeiner natürlichen Schalker Ursuppe sind, aber die Misserfolge einfach nur Missmanagement.Die meisten Fehler sieht man immer erst hinterher und auch die sind oft nicht mal eindeutig.

      Dafür, dass wir nur schlechtes Personal verpflichtet haben sollen, waren wir doch recht erfolgreich. Das Abrutschen der letzten 5-7 Jahre hat vor allem mit strukturellen Veränderungen im Geschäft und sogar in der Gesellschaft zu tun. Eigentlich fast alle klassichen Vereine sind da abgerutscht: HSV, Bremen, Köln, Frankfurt you name it. Alles vormalige internationale Topvereine. Man muss halt auch mal sehen, was für einen Verein wie Schalke überhaupt drin ist. Es nützt nämlich auch nichts, die eigenen Rahmenbedingungen (vulgo finanzielle globale Strahlkraft) massiv zu überschätzen. Realismus is it.

      Was Ausgliederung angeht: Davon ab, dass es im Moment ein unmöglicher Zeitpunkt ist, glaube ich, dass es eigentlich kein Nachteil sein muss, wenn die wichtigen Entscheidungen von einem kleinen verantwortlichen Kreis getroffen werden anstatt von einer durchemotionalisierten Masse unter Veltinseinfluss. Dafür sind die wirtschaftlichen Zusammenhänge und Details auchviel zu komplex. Es gibt ja auch aktuell quasi keine Opposition und, wenn ichs richtig verstehe, keine Alternativen zur aktuellen Situation im Verein, die über diffuse Personalforderungen hinausgehen. Eher würde ich sogar den Vorteil sehen, dass Peters und Tönnies mal zu mehr Transparenz gezwungen sein könnten, was vermutlich nicht zum Nachteil wäre.

      TomTruthahn schrieb:

      Schlepper schrieb:

      Wieviel wird benötigt?
      Wofür benötigt? Der VFB Stuttgart hatte für etwas mehr als 10% seiner Einteile etwas weniger als 40 Millionen erhalten. Als größerer Verein wären wir wahrscheinlich deutlich mehr Wert und könnten vielleicht mit 20% unsere Schulden begleichen, falls das deine Intention sein sollte.
      ........


      Dass ausgerechnet unsere handelnden Personen es mit ihrer Expertise schaffen würden, mit gezielten Transfers ein deutlich günstigeres und trotzdem schlagfertiges Team aufzubauen, daran glaubt hoffentlich keiner. Bayern und Leipzig (sofern sie es wollen) werden (wirtschaftlich) immer uneinholbar bleiben.
      Die Frage zielt tatsächlich auf die benötigte Summe zum Abbau der Verbindlichkeiten/Schulden.
      Denn das wäre für mich ein Baustein zur Zustimmung.
      Unsere handelnden Personen könnten dann zeigen ob sie etwas aufgebaut bekämen.
      Hier setzte ich aber an ist es wirklich nicht möglich, einen Betrag der die Verbindlichkeiten/Schulden soweit abdeckt, das ein „erfolgversprechendes Arbeiten“ möglich wäre, anders zu finanzieren?
      Wäre es nicht besser einen, wenn auch leider nur im Mittelfeld der Liga platzierten aber, gesunden Verein zu haben und dann weitere Schritte zu überdenken.
      Ja klar hinfällig wird das immer wenn man sagt: „Insolvenz oder Ausgliederung“.
      Auszugliedern um den handelnden Personen Geld für Spielerkäufe in die Hand zu geben lehne ich strikt ab. Ich meine das Geld in Verbindlichkeitentilgung stecken und mit dem Ersparten kann dann gewirtschaftet werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schlepper ()

      küstengucker schrieb:

      Ist das so? Ich habe ehrlich keine Ahnung ob so etwas rechtlich möglich ist.Die ausgegliedert Abteilung ist dann ja nicht mehr Teil des e. V. und demnach nicht mehr an einen Mitgliederentscheid gebunden.
      Ich denke man könnte höchstens Vertreter des e. V. in den AR wählen, aber keine Votings implementieren.
      Zumal das in dem Fall ja sogar die Rechte Dritter verletzen würde.
      Die ausgegliederte Abteilung ist zwar kein Teil des e.V., aber sie gehört ihm zu 100%. Auch wenn der Vorstand gerne ankommt mit "operatives Geschäft", aber jede Handlung, die der tätigt, tut er im Namen und Auftrag der Mitglieder, deshalb muss er ja jährlich entlastet werden. Da wird dann festgestellt, dass es tatsächlich dem Willen der Mitglieder entsprochen hat.

      Gibt auch einige Vereine, bei denen tatsächlich ein Passus "Mitgliederversammlung entscheidet über die Veräußerung von Vereinsvermögen" drinsteht, das funktioniert natürlich nicht, wenn jeder Transfer einzeln durchgewunken werden müsste (dafür gibt es dann halt einen AR), aber Sonderfälle wie Anteile an der Fußballbetriebs-GmbH, warum nicht?


      Was den Weiterverkauf angeht, ist das bei einer GmbH wohl tatsächlich möglich, dass man das abhängig von der Zustimmung der anderen Gesellschafter machen kann.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke
      Der Staat gibt Lufthansa 9 Milliarden Euro für 20% der Aktien. Ich wäre dafür, dass wir für 25% 2 Milliarden bekommen. Da macht der Staat einen besseren Deal...
      Bevor Scheisse braun wurde, war sie schwarz-gelb... Das nennt man Evolution.

      Neulich auf der Brooklyn-Bridge: Meine Tochter schreibt auf dem Geländer "Anna + Maven, Germans in Love". Meine Frau schreibt "Kirsten und Ricky". Dann hab ich mir den Stift geschnappt. Meine Antwort auf die Frage was ich geschrieben habe: "Scheiss BVB"...

      Geheiratet habe ich am 4.Mai. Damit ich den Hochzeitstag nie vergesse, meinte meine Frau...

      Die Nummer 1 im Pott sind wir. Und zwar unabhängig vom Tabellenstand...

      El Blindo schrieb:

      Welche Alternativen gibt es denn gegenüber einer Ausgliederung?
      Verhökern des Tafelsilbers? Also Catering abtreten, Arena verkaufen und dann wieder einmieten, Merchandising an Fremdfirma abtreten?
      Richtige Entscheidungen treffen und attraktiven Fußball spielen.
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      El Blindo schrieb:

      Welche Alternativen gibt es denn gegenüber einer Ausgliederung?
      Was hälst du davon es wie Gladbach oder Freiburg zu machen?
      Einfach einen guten Job abliefern!

      El Blindo schrieb:

      Verhökern des Tafelsilbers? Also Catering abtreten, Arena verkaufen und dann wieder einmieten, Merchandising an Fremdfirma abtreten?
      Hmm, in Zeiten von Corona wahrscheinlich schwierig. Catering derzeit einfach nicht planbar.
      Es hilft nichts, wir müssen eine vernünftige Arbeit machen.
      Wenn du 625 Mio Euro Einnahmen in 2 Jahren machst, und damit hinter Freiburg mit 190 MIo Euro stehst (nebebei haben die noch 10 Mio Euro Gewinn oder so dabei gemacht) dann hilft
      dir kein Geld der Welt mehr.
      Was willste denn den Schwachmaten zu Verfügung stellen? Wenn 400 Mio Euro mehr nicht reichen, dann reichen auch 500 oder 600 Mio Euro mehr nicht.
      Das kann einfach nicht sein.
      In 3 Jahren standen wir am Ende 2 mal hinter Freiburg und jetzt gerade stehen wir es auch.Das geht nicht, ist nicht zu akzeptieren.
      Die verdienen bei uns alle sehr sehr gut, nicht nur die Spieler.
      Dann sollen sie gefälligst einfach nur einen entsprechenden Job machen für den sie mehr als angemessen bezahlt werden.
      Das ist ja auch nicht nur der Vorstand des jeweiligen Bereichs, sondern auch die ganzen Leute dahinter.
      Wir werden nie genug Geld ranschaffen können das wir mit diesen Leuten Erfolg haben.
      Wir haben es ja versucht. Es geht nicht.
      Da wird auch eine Ausgliederung nicht helfen.
      Wieviel Milliarden soll die Einbringen, damit wir im 4-Jahres Vergleich wieder vor Freiburg stehen?
      Nein, Geld ist mehr als genug da.
      Da machen sich einfach nur zuviele Leute die Taschen voll.
      Anders ist das nicht mehr zu erklären.
      90 MIo Euro im Jahr "sonstige Ausgaben". Im Jahr 2019 war das ungefähr 1/3 aller Ausgaben.
      Keine Ahnung was das z.B. alles sein soll, aber für das Geld hat Gladbach das ganze Stadion gebaut und bei Freiburg ist das ungefähr ALLES was der Verein im Jahr insgesamt ausgibt.
      Das muss alles auf den Prüfstand, was man davon wirklich unbedingt braucht um wettbewerbsfähig in der Bundesliga zu sein und die Wirtschaftlichkeit nicht negativ zu gefährden.
      Der Rest muss runter und überprüft werden.
      Aber bitte lasst uns diesen Heipoeis nicht noch mehr Geld zu Verfügung stellen damit sie so weiter machen wie bisher.
      Es muss jetzt einfach auch mal der Druck erhöht werden.
      Weiteres Geld ist einfach nur wieder eine Linderung und der Druck auf dem Kessel sinkt.
      Es gibt nicht nur einen Grund für den Verlust der sportlichen Leistungsfähigkeit in den letzten 10 Jahren. Bis zu Magaths 1.Saison haben wir seit 2001 immer wieder um Platz 1 gespielt. Danach ging es in einem Sinkflug nach unten. Sehr schlechte Saisons konnten durch sehr gute Platzierungen in den darauffolgenden Saisons gekontert werden.
      Bis zur Hinrunde sah es bei uns ja auch wieder so aus als ob wir stark zurückkommen könnten. Die Saison ist zwar noch nicht vorbei, es sieht aber nicht gut aus.

      Welche Gründe könnte es also für den Verlust der sportlichen Leistungsfähigkeit geben:

      1. Falsche oder fehlende sportliche Philosophie
      2. Unzureichende sportliche Kompetenz und Konstanz auf Trainer und Managerposition
      3. Daraus abgeleitet eine falsche Spielerauswahl zu einem nicht vorhandenen oder unzureichenden kontinuierlichen fußballerischem Ansatz
      4. Zu hohe Gehälter für zu wenig sportliche Qualität der Spieler
      5. Die Konkurrenz hat einen erfolgreicheren sportlichen Ansatz entwickelt und ist auch finanziell enteilt (zumindest bezogen auf Bayern, BxB, RB und Leverkusen).

      Was kann man also tun? Die Punkte 1 bis 4 besser machen. Das haben wir ab 1995 nämlich getan, sonst hätten wir uns nämlich nicht von einer Fahrstuhlmannschaft zu einem konstanten Europacup Kandidaten entwickelt.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari
      Als Slomka damals entlassen wurde, standen wir auf Platz drei. Offiziell lief man Gefahr, die CL zu verpassen. Inoffiziell hatten Funktionäre ein Problem mit ihm. Bei Rangnick damals war es ja auch scheinbar was persönliches.
      Unser Anspruchsdenken musste Jahr für Jahr nach unten korrigiert werden. Die immer wieder vorkommenden Ausreißer nach oben haben da nur unseren Abstiegstrend kaschiert, konnte aber von der Führung als Fortschritt verkauft werden.

      FC Schalke 04 - Historische Ligaplatzierungen | Transfermarkt
      Hier kann man erkennen, dass es ab 09/10 einen Abwärtstrend in der Platzierung gibt. Denkt man sich 10/11, 13/14 und 17/18 als Aureißer raus, wird das umso deutlicher.

      Vielleicht sollte man in diesem Zeitraum nach Konstanten suchen, Trainer und Spieler haben wir in dieser Zeit ja genug durchgehauen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von El Mojo ()

      Kobi schrieb:

      Die Konkurrenz hat einen erfolgreicheren sportlichen Ansatz entwickelt und ist auch finanziell enteilt (zumindest bezogen auf Bayern, BxB, RB und Leverkusen).
      Leverkusen macht dabei Hoffnung.
      Bis letztes Jahr sind wir seit an seit mit Leverkusen marschiert. In der Regel immer nur wenige Punkte voneinander getrennt, mal Leverkusen etwas besser, mal wir. Und das obwohl der Kader der Leverkusener fast immer ein bisschen besser war, sie haben ihre PS nicht auf die Straße bekommen.
      In Tedescos zweiter Saison war es bis zum direkten aufeinandertreffen im Rückspiel ebenso.
      Aber dann wurden dort wie hier weichen anders gestellt.
      Und seitdem hat sich Leverkusen zu einer top 5 Mannschaft entwickelt und wir verschwinden immer mehr im Mittelmaß, die Schere geht auseinander.
      Nur liegt das noch nicht so lange zurück.
      Wenn wir auch die richtigen Schlüsse zögen denke ich könnte man den Abstand auch wieder verringern.

      El Mojo schrieb:

      Als Slomka damals entlassen wurde, standen wir auf Platz drei. Offiziell lief man Gefahr, die CL zu verpassen. Inoffiziell hatten Funktionäre ein Problem mit ihm.
      Wobei die Gefahr tatsächlich gegeben war. Der Abstand auf Platz 6 und damit "gar nix" betrug nach dem 1:5 gegen Bremen noch 3 Punkte. Dass der ohnehin eher gering vorhandene Vertrauensbonus nach 2007 nicht mehr da war und man eigentlich nur noch auf den passenden Anlass gewartet hat, geschenkt. Aber irgendwie hat sich angesichts des am Ende der Saison dann doch sehr komfortablem Vorsprung auf Platz 4 über die Jahre die Legende breitgemacht, dass wir die komplette Zeit völlig ungefährdet waren und man einfach nach der ersten Niederlage einen neuen Trainer gesucht hat, weil man konnte. Und das stimmt so auch wieder nicht.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Il Barto schrieb:

      Wobei die Gefahr tatsächlich gegeben war.
      Das wollte ich auch nicht in Abrede stellen. Hier auch nochmal unser Saisonverlauf dieses Jahres FC Schalke 04 - Spielplan 07/08 | Transfermarkt

      Aus heutiger Perspektive würde der Verlauf vermutlich als sehr positiv bewertet werden. Unser damaliges Selbstverständnis war mMn ein Baustein, warum sich auf Schalke jahrelang keine Konstanz eingestellt hat, vielleicht auch unser wackeliges Finanzkonzept, was uns dazu gezwungen hat, international zu spielen. Trainer haben keine Zeit bekommen oder waren unpopulär, sind darauf entlassen worden, was zu dem Zeitpunkt möglicherweise auch verständlich gewesen ist. In der Rückschau kann man aber auch feststellen, dass es nie gelungen ist, einen längerfristigen Aufwärtstrend zu erzeugen.
      Sicher, man kann nicht in die Zukunft schauen, aber vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit, um daraus zu lernen. Ich finde, wir haben zu oft unsere Trainer dem kurzfristigen Erfolg zuliebe geopfert, fallen aber im Trend immer weiter ab.
      Bis man sich auf einmal vielleicht nach einer furiosen Vizesaison mit dem nächsten Trainer auf dem Abstiegsplatz wiederfindet, jetzt mal so als Extremszenario.
      Wahrscheinlich muss man einfach feststellen, dass wir zwischen 2001 und 2010 herum unseren Peak hatten und als Verein sportlich nicht mehr Potential haben als in dieser Zeit. Vielleicht haben wir sogar überperformed. Wir haben nunmal 2001 und 2007 die Meisterschaft verpasst, die möglich gewesen wäre.
      Man sollte auch bedenken, dass das die erfolgreichste Zeit der BL Schalker Geschichte war.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kobi ()

      Wenn du mit dem zweitteuersten Kader der Liga Vize wirst, ist das kein Überperformen. Das ist ja der Grund, warum das Finanzloch von Jahr zu Jahr gewachsen ist, wir haben, PPs "wir planen mit EL, alles andere wäre ja Harakiri"-Geschwafel zum Trotz, zu oft die CL verpasst.

      Ist natürlich alles nicht mehr möglich, seitdem Bayern finanziell angezogen hat, die Zecken jährlich Spieler für dreistellige Miobeträge verkaufen können und RB von seinen Farmteams und einem Milliardenkonzern im Rücken durchgetragen wird. Aber unseren Platz in der Schlange zum Buffet haben wir uns auch selbst versaut. Wenn man sich anguckt, wo die Zecken damals waren, und wo sie durch gute Arbeit hingekommen sind, das hätte eigentlich unser Platz sein müssen.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Kobi schrieb:

      Welche Gründe könnte es also für den Verlust der sportlichen Leistungsfähigkeit geben:

      1. Falsche oder fehlende sportliche Philosophie
      2. (Unzureichende sportliche Kompetenz und) Konstanz auf Trainer und Managerposition
      3. Daraus abgeleitet eine falsche Spielerauswahl zu einem nicht vorhandenen oder unzureichenden kontinuierlichen fußballerischem Ansatz
      4. Zu hohe Gehälter für zu wenig sportliche Qualität der Spieler
      ...
      Weil ghosty gerade von Freiburg geschrieben hat:

      Ich denke auch, dass Freiburg ein hervorragendes Beispiel ist, wie man 1.-4. richtig umsetzen kann.
      Es ist offensichtlich, dass wir etwas wollen, das wir selbst mittelfristig nicht mehr erreichen können.
      Mit den Großen gehen wir so schnell nicht mehr pinkeln - darauf verwette ich meinen Allerwertesten.
      Unsere Ansprüche sind einfach größer als unsere finanziellen Möglichkeiten, wodurch wir immer die gleichen Fehler machen, die durch Größenwahn, Ungeduld und fehlenden Realismus erzeiugt werden.


      Also muss man sich eine richtige Strategie einfallen lassen.
      Was heißt hier einfallen? Viele Faktoren einer neuen Strategie liegen eigentlich auf der Hand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ute ()

      Ein Grund scheint mir zu sein, das viele "Vereinfuzzis" die in der Hierarchie weiter hinten stehen, ständig Politik machen und somit jeden guten Ansatz unterlaufen, da rennt sich ein Trainer tot.
      Das sind die, die es schon immer wussten und früher war alles besser!
      Niemand wird mehr gehasst als derjenige der die Wahrheit sagt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wuehler ()

      Also ich würde Wagner jetzt auch nicht direkt entlassen nur weil es aktuell nicht läuft. Glaube auch das dieser starke Aktionismus sportlich gesehen viel zerstört hat.

      Aber nochmal on Topic. Wenn man in Liga 1 bleiben will und nicht umbedingt alle strukturen killen möchte muss man irgendwie bis Dezember nen Plan entwickeln wie man Finanziell durchkommt egal ob schlechte Führung oder Corona. Und damit müssen sich auch die Fans beschäftigen. Glaube nicht das traditonalisten in der mehrheit sind.