Olympia auf Schalke ?

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      wäre ne schöne Sache. Eh meiner Meinung nach traurig das nen Land wie Deutschland schon so lange nicht mehr Olympia ausgetragen hat. In Hamburg war man ja dagegen. :wand: Hier in NRW/Ruhrgebiet würde ein Volksentscheid denke ich anders ausfallen als in Hamburg.

      Man ist hier halt schon sehr gut aufgestellt.
      Dieses Derby wird uns allen ewig als jenes begleiten, an dem das ganze Stadion sang:
      „Die Gelbe Wand ist wieder da!“.

      Zehn Bier fürn Zwanni!
      Das fehlende Leichtathletikstadion, welches bei einer Olympiade nun einmal der zentrale Ort ist, dürfte dennoch ein entscheidender Faktor sein.

      Ich wüsste momentan spontan weder einen passenden Standort, noch eine im Anschluss sinnvolle Verwendung

      Tobi schrieb:

      Daran gedacht habe ich auch schon.
      aber ist das realistisch gesehen von der Lage her sowie auch und vor allem in Sachen Nachhaltigkeit...

      Was bringt einem an dem Standort nachher eine große Schüssel?

      ist doch jetzt schon Olympiastützpunkt, kann eventuell erweitert werden
      Wer königsblau im Herzen trägt, sieht niemals schwarz!

      Führender der ewigen Bestenliste im Bundesliga Tippspiel vom Block 5!
      für Leichtathletik müsste der Standort Düsseldorf oder Köln herhalten. Flughäfen haben wir genug . Köln müsste der rest der Sportwelt nicht erst Googel.

      Wattenscheid eher schon.
      In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz

      Schalke-Yeti schrieb:

      Wird eh Doha oder Brisbane
      Doha hat sich ja wohl durch die katastrophale Leichtathletik-WM vollständig disqualifiziert! Und olympische SOMMERspiele kann man ja wohl nicht mal eben in den Spätherbst oder WINTER verschieben :wand:.
      Schon wieder Australien? Dieses (gemessen an der EW-Zahl) Mini-Land hat ja wohl kaum nach gerade mal 8 Spielen Pause schon WIEDER die Spiele verdient!
      Wenn schon in den Bereich Asien/Ozeanien, dann vielleicht Kuala Lumpur odre Singapur.

      Wenn es danach geht, wer die dickste Patte hat, werden die Spiele wohl ab Mitte November 2032 in Doha stattfinden.
      Wobei ich glaube, dass man Thomas Bach die Spiele in seinem Heimatland "schenken" könnte, da dies die letzte Verkündung von Sommerspielen als IOC-Präsident in seiner Amtszeit werden. Könnte mir schon vorstellen, dass er (obwohl offiziell neutral in der Frage) schon eine Rolle spielen könnte.
      Diesen unsäglichen Zombie von Scheißidee versuchen diese Leute jetzt schon seit 2-3 Jahren durchs Dorf zu treiben. Das Thema hatten wir hier auch schon. Wer finanziert diesen Mist? Die Landesregierung macht jedenfalls fleißig mit, man steht ja in der Presse und hat dolle Pläne zu verkünden. Bis man dann im Bewerberverfahren rausgeflogen ist ist man ja eh nicht mehr im Amt, aber bis dahin kann man sich einflußreiche Freunde machen.

      Nichts an dieser Idee hat irgendetwas mit Infrastruktur, Strukturwandel, oder irgendeinem anderen für NRW relevanten Thema zu tun. Es geht nur darum, auf schicke Events weltweit zu fahren, so lange es noch geht. Wenn's gut läuft netzwerkt man sich ja immerhin in die nächsten Sinnlosposition - zum Nachteil der Menschheit, aber immerhin zum eigenen Vorteil. Wie man das rechtfertigt? Vage Projektionen über "wirtschaftlichen Nutzen" rausballern und die Leute mit einer Fantasie anfüttern.

      Wenn man Olympia will muss man IOC-Mitglieder geschickt bestechen. Ich halte die führenden Köpfe dieser Bewerbung für zu blöd dafür. Darüber hinaus hat keiner von denen den Arsch in der Hose um dafür gerade zu stehen, wenn es dann nach der Bewerbung rauskommt. Oder glaubt hier jemand an den persönlichen Mut von Armin Laschet?

      Wenn wir das Scheißding wirklich gewinnen sollten haben wir hier übrigens Polizeistaat, Privatisierungswelle, und eine knallharte Verdrängung von Schwachen zugunsten von starken und einflussreichen Finanziers vor der Tür. Selbst wenn diese Sache also kommen würde - und nochmal, das wird sie nicht - dann hätte niemand den wir alle kennen in NRW irgendetwas davon. Wahrscheinlich würde man uns noch das Vermieten unserer Wohnungen zu hohen Preisen verbieten (kein Wucher wenn bei uns die Völker der Welt zu Gast sind!), während man nebenbei die Filetgrundstücke unseres Landes an Hotelkonzerne und "Property Developers" verscherbelt.

      Damit das klar ist: Ich unterstelle niemandem Traumtänzertum. Ich unterstelle allen, die bei dieser Scheiße mitmachen lediglich, dass sie es besser wissen. Die wissen alle, dass Olympia nicht hierher kommt. Aber so lange sie sich auf diesem Feld austoben können ist das ja immer noch deutlich besser, als richtig zu arbeiten. Gewählten Politikern die ihre Zeit mit so einem Scheiß verplempern gehört das Amt entzogen.
      Hier kann man übrigens nachlesen, wie die Vorvorgängergeneration um 1988 den gleichen Quatsch betrieben hat:

      DER SPIEGEL 24/1988: Athleten vor Anker

      Schon damals schien die Sache sicher, man hatte ja immerhin das topmoderne Parkstadion als Olympiastadion und außerdem prominente Fürsprecher in petto:

      Zudem kann das Ruhrgebiet auf prominente Fürsprecher bauen. Neben dem nordrheinwestfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau und dem Düsseldorfer Sozialminister Hermann Heinemann wirbt auch der Krupp-Aufsichtsratsvorsitzende und IOC-Vizepräsident Berthold Beitz für "Spiele der Vernunft" (offizieller Olympia-Werbeslogan) im Revier. Sogar der Bundestag sprach sich für die Ruhrspiele aus.

      Viel prominentere Unterstützung als heute, trotzdem nix geworden.

      Dann wurde diese Scheiße auch Anfang der 2000er noch einmal wiederholt, prominent vertreten mal wieder Berthold Beitz:

      DER TAGESSPIEGEL, 20.08.2001 - Olympiabewerbung: Der Schwur an der Ruhr

      Die Olympia-Kandidatur sei für das Image des Wirtschaftsstandortes NRW und seiner Firmen von unschätzbarem Wert, so Vesper: "Wenn wir in den internationalen Bewerbungsprozess gehen, also deutsche Bewerberstadt werden, dann wird die Welt sieben Jahre lang über uns sprechen."

      Vesper? Stimmt, Michael Vesper! Der war damals NRW-Sportminister und hat diesen Schwachsinn bis zum letztmöglichen Tag vorangetrieben. Übrig blieb am Ende nur ein bis heute genutztes Logo für die "Sportstadt Düsseldorf". Ach so, und Michael Vesper war ab 2006 für 11 Jahre DOSB-Chef. Zufall halt! Ausgeschieden ist er dann nach eigenem heutigen Bekunden "aus Altersgründen"

      Fazit:
      Warum unterstützten Politiker und "Geschäftsmänner" solche Bewerbungen? Weil es klasse zum Netzwerken ist und im Zweifelsfall danach Beziehungen und Jobs für einen dabei abfallen. Und weil es währenddessen mehr Spaß macht und mehr Medienpräsenz bringt, als wenn man richtig arbeiten würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von 210597 ()

      War das austragen der Olympischen Spiele o.Ä. jemals förderlich für die Region und vor allem den Leuten dort?
      Gefühlt alles im "Desaster" geendet, und die Herren der Olympia Komission oder wie der Bums dort heißt sind doch nicht besser als der schäbige Haufen der FIFA/UEFA.
      Fight war not wars. Destroy power not people.


      "Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."
      @210597
      Mach dich mal locker, die Scheichs werden schon dafür sorgen, dass dieses "Ereignis" in der Wüste stattfinden wird. Solange sich eine Stadt findet, die das machen möchte, wird das IOC dies immer einer ganzen Region vorziehen. Und für 2032 scheint dies auch der Fall zu sein.

      Sympathieträger schrieb:

      In Hamburg war man ja dagegen
      Ist nur halb richtig.

      Sie hatten sich für Olympia 2012 unter dem Motto Feuer und Flamme für Olympia beworben - und hatten gute Chancen. Vor allem die neue Hafencity hätte optimal genutzt werden können.
      Aber damals hat sich das Nationale Olympische Komitee für Leipzig als Bewerber entschieden was von vorneherein eine Totgeburt war, da Leipzig die Standards für Olympia nicht mal ansatzweise erfüllt hatte.

      Danach war die Luft raus und der allgemeine Tenor hat sich geändert.

      Die Metropolregion Ruhr jedoch als fünftgrößter Ballungsraum Europas hätte gute Chancen.