Schalker Hooligans sollen Essener angegriffen haben

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      Schwachi schrieb:

      Was nicht sinnfrei ist, dass die "Relativierer" dieser sinnlos Aktion noch mal nachdenken, ob sie wirklich relativieren wollen.
      habe ich ;) Dass es bei sowas zu konträren Meinungen kommt ist ja normal und auch nichts schlechtes aber man muss nicht jeden Thread in Tönnies Befürworter/ Tönnies Gegner spalten. Ganz abgesehen davon dass dort auch immer wieder relativiert wird :D
      Wer Schalke nicht liebt, muss Schalke verlassen!
      So wie für Konsumenten von legalen oder illegalen Drogen auch. Oder die Hobbysportler.

      Ernsthaft. Wo will man da ne Grenze ziehen?
      Wenn sie in ihren Sälen hetzen, / sagt: "Ja und Amen - aber gern! / Hier habt ihr mich - schlagt mich in Fetzen!" / Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
      Kurt Tucholsky

      AXLB schrieb:

      Drogensucht ist eine Krankheit, beim Hobbysport ist die Körperverletzung nicht das Ziel der Aktivität, bei Schlägereien ja wohl schon.

      Grenze ziehen finde ich da nicht schwierig.
      Was ist denn dann das Ziel bei legalen Dingern wie MMA und so weiter?
      Und Drogensucht ist auch relativ.
      Genug Menschen schaden sich völlig bewusst selbst, auch ohne Sucht oder Zwang.

      AXLB schrieb:

      Drogensucht ist eine Krankheit, beim Hobbysport ist die Körperverletzung nicht das Ziel der Aktivität, bei Schlägereien ja wohl schon.

      Grenze ziehen finde ich da nicht schwierig.
      Mann kann auch Drogen ohne Sucht konsumieren und so den eigenen Körper völlig bewusst schädigen.

      Natürlich gibt es Hobbysportarten bei denen eine Körperverletzung zumindest in Kauf genommen wird (sämtliche Sportarten in denen Körperkontakt nicht per se verboten ist bspw)...

      Aber na klar. Die Leute die sich nen paar aufs Maul hauen verursachen einen vergleichbaren finanziellen Schaden, wie diejenigen die mit 50 dank einer Herzerkrankung in der Notaufnahme landen, weil sie rauchen, sich ihr Feierabendbierchen genehmigen und das morgendliche Leberwurstbrot nicht fehlen darf. 8o
      Wenn sie in ihren Sälen hetzen, / sagt: "Ja und Amen - aber gern! / Hier habt ihr mich - schlagt mich in Fetzen!" / Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
      Kurt Tucholsky
      Als damals MMA nach D kam, erinnere ich mich noch, dass das sogar mit der Sicherheit promoted wurde. Wie weit das stimmt, sei dahingestellt, aber ich denke, die medizinische Versorgung übernimmt da nicht die nächste Notaufnahme, sondern ein Arzt, der vor Ort ist.

      Im Fußball, wie im Boxen o.Ä. steht nicht die Verletzung des gegenübers im Vordergrund oder zum Ziel.

      Wer sich mit Drogen soweit schädigt, dass er medizinische Hilfe braucht, bei dem kann man durchaus das Konsumverhalten als krankhaft bezeichnen, es sei denn, andere Faktoren spielen noch mit rein. (Natürlich ist der Teenager, der besoffen in der Notaufnahme landet da nicht gemeint. Das fällt eher in die Kategorie Unfall.)
      Klar kann man jetzt jeden Raucher, ehemaligen Raucher, Alkoholtrinkenden, täglich Fleisch verzehrenden Menschen als süchtig deklarieren. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Grenze da nicht so einfach zu ziehen ist, wie man es hier darstellt.

      Und natürlich gehen Menschen ein Risiko ganz bewusst ein, wenn sie sich in Sportarten betätigen, die Körperkontakt mit sich bringen. Das muss nicht mal Boxen, Rugby, American Football sein. Was meinst du wieviele Hobbysportler mit Blessuren jeglicher Art Woche für Woche beim Arzt auftauchen?!
      Wenn sie in ihren Sälen hetzen, / sagt: "Ja und Amen - aber gern! / Hier habt ihr mich - schlagt mich in Fetzen!" / Und prügeln sie, so lobt den Herrn.
      Kurt Tucholsky

      AXLB schrieb:

      Als damals MMA nach D kam, erinnere ich mich noch, dass das sogar mit der Sicherheit promoted wurde. Wie weit das stimmt, sei dahingestellt, aber ich denke, die medizinische Versorgung übernimmt da nicht die nächste Notaufnahme, sondern ein Arzt, der vor Ort ist.
      Der Arzt vor Ort operiert dir aber auch nicht mal eben nen Schien- und Wadenbeinbruch ;)

      AXLB schrieb:

      Wer sich mit Drogen soweit schädigt, dass er medizinische Hilfe braucht, bei dem kann man durchaus das Konsumverhalten als krankhaft bezeichnen, es sei denn, andere Faktoren spielen noch mit rein. (Natürlich ist der Teenager, der besoffen in der Notaufnahme landet da nicht gemeint. Das fällt eher in die Kategorie Unfall.)
      Aber das was du in Klammer setzt kannst du ja auch auf alle anderen Fälle übertragen.
      Man kann auch beim einmaligen Konsum von Koks oder Ecstasy nen Herzinfarkt erleiden etc.
      Wobei das nun eigentlich auch alles etwas am eigentlich Thema hier vorbei geht.
      Dass man durch ein Fußballspiel mal im Krankenhaus landet hab ich doch nie in Abrede gestellt. Es ist aber bezogen auf die Anzahl der Spieler dann doch die Minderheit der Sporttreibenden.
      Zudem laufen diese Wettwerben in geregelten Bahnen incl. Erstversorgung ab, oder haben Hooligans Sanis dabei? (Sanigans find ich irgendwie gut :D).

      Die Grenze zur Sucht ist auch keine klare Linie, die Betroffenen merken nur oft nicht, dass sie sich in dieser Zwischenphase befinden. Dieses "Ich kann jederzeit damit aufhören" macht es ja so schwierig einer Sucht vorzubeugen.

      Ich denke aber, wir schweifen langsam vom Thema ab, oder?


      Kleiner Nachtrag noch: Vereine haben für solche Fälle in der Regel auch eine eigene Versicherung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AXLB ()

      Ich tendiere grundsätzlich zu einer "leben und leben lassen"-Philosophie. Wem es Spaß macht, sich gegenseitig gepflegt aufs Maul zu hauen, der soll das tun. Oder meinetwegen auch mit Kettensägen jonglieren, sich mit stumpfen Werkzeugen Körperteile absäbeln oder auf Asche Fußball spielen. Solange niemand in Mitleidenschaft gezogen wird, der da keinen Bock drauf hat.

      Gesundheitssystem ist ein Scheiß Argument. Da müsste man zu Ende gedacht eine Diktatur der Tugend errichten und alles verbieten, was über "brav in der Wohnung sitzen und Salat essen" hinausgeht. Kann nun wirklich niemand wollen.

      Führt aber wirklich off-topic gerade.
      Same procedure as last year, Mr. Heidel?

      Same procedure as every year, Clemens.

      --

      Cædite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius

      -- Das Thema hier heißt nicht Hotte! Außer es ist gerade der Hottethread! Wer diese Ansage missachtet muss sämtliche Heimspiele der 18/19-Saison gucken.
      Wenn sie sich aufs Maul hauen wollen und alle einig sind sollen sie sich irgendwo in der Pampa treffen verkloppen und gut ist. Da wird dann auch keiner rein gezogen der nicht wollte, es wird niemandem Angst und Bange weil so ne Horde Idioten unter welchen Gründen auch immer sich eins aufs Maul geben wollen. Stumpfsinnige Idioten die für mich auch gerne im Wald bleiben können dann. Hat mit Fußball rein gar nichts zu tun. Kein bißchen, so Typen möchte ich auch nicht im StadiOn wissen. Peinlich genug das der Name Schalke mit solchen Aktionen in Verbindung gebracht wird.