David Wagner

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      3er-Kette schrieb:

      Zu gestern zum Beispiel:

      schalke04.de schrieb:

      #Wagner: Natürlich geht es spielerisch noch besser, Ansätze waren da. Für ein Vorbereitungsspiel war es in Ordnung, aber es war weit weg von perfekt. Wir haben relativ mutig verteidigt, waren teilweise aber auch zu offen.

      Allgemeine Frage, war bei Weinzierl (und teils Tedesco?) ja auch schon so:

      Warum steht mittlerweile das Wort verteidigen so im Vordergrund? Allgemein, bei vielen Trainern.

      Mutig verteidigen klingt so dermaßen ekelhaft. Warum nicht haben gut attackiert, was weiß ich.

      Viele messen der Sprache mMn zu wenig Bedeutung zu. Wenn ich dauernd von verteidigen (safety) spreche hat das im Kopf einen anderen Effekt, als wenn ich von angreifen rede.
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Icecul schrieb:

      Viele messen der Sprache mMn zu viel Bedeutung zu. Und zwar viel zu viel.
      Fußball ist auch Kopfsache. Und zwar in erster Linie.

      Schade dass du auf meine ursprüngliche Frage keine Antwort liefern kannst. @Icecul
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giuliano-Celentano ()

      Orlando1904 schrieb:

      Es will halt keiner mehr antworten weil es mittlerweile so penetrant nervend ist.
      Für solche platten Antworten reichts aber :D
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giuliano-Celentano ()

      Der Boss schrieb:

      Schade @Icecul dass du nicht weißt was in Köpfen von Trainern vorgeht schade schade aber auch
      Glaubst du ernsthaft in diesem Forum treibt sich niemand mit Trainerschein oder irgendeiner Lizenz herum, der möglicherweise irgendwas zu Lehrinhalten etc. sagen kann, beim DFB etc.?

      Kann ja sein dass sich sowas grundlegend verankert hat. Daher auch der Hinweis dass es vermehrt von Trainern kommt.

      Ganz normale Frage.
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Giuliano-Celentano ()

      Irgendwie Sommerloch. Passt zur Diskussion bzgl Gewinn und Verlustrechnungen bei Spielern. :schweigen:

      Ich habe da so eine Theorie: Wenn ich den Gegner früh packe, dann ist das meistens für mich ein Indikator den Gegner aggressiv anzugehen und/oder vielleicht auch einhergehend mit "hoch" verteidigen und irgendwo damit auch mutiges verteidigen, weil man viel Raum hinter sich freigibt !? (Aber wirklich nur als versimpelter Interpretations- Vorschlag gemeint).

      Alternativ >11 Feldspieler und wir könnten hoch wie tief gleichzeitig.

      Kann doch jeder Fan selbst entscheiden was das für ihn bedeuten soll - beurteilen manche Quereinsteiger- Journalisten (auch ohne Lizenzen) und Experten doch auch unterschiedlich nach persönlicher Präferenz.

      Der Trainer der gewinnt behält meistens recht. :arnie:

      3er-Kette schrieb:

      Finde die Analysen von Wagner zu den Spielen und dem Leistungsstand unserer Schalke, aus dem was man so mitbekommt, klingen nach einer sehr realistischen Einschätzung. Da wird nichts schöngeredet, Defizite werden klar benannt, aber auch positive Aspekte hervorgehoben. Gefällt mir.

      Zu gestern zum Beispiel:


      schalke04.de schrieb:

      #Wagner: Natürlich geht es spielerisch noch besser, Ansätze waren da. Für ein Vorbereitungsspiel war es in Ordnung, aber es war weit weg von perfekt. Wir haben relativ mutig verteidigt, waren teilweise aber auch zu offen.

      Bin da zu hundert Prozent bei @Giuliano-Celentano

      Es macht einen Unterschied ob ich sage das wir früh angegriffen haben oder ob ich sage das wir "relativ mutig verteidigt" haben.
      Der Fokus wird ganz anders gelegt.
      Und damit das mindset geprägt.
      Das geht in die "DNA" der Spieler über.

      Das muss nicht negativ sein, das werden wir erst sehen in der neuen Saison.

      Oder mal aus dem Alltag. Wenn du deinem Kind immer sagst "lass das, das kannst du nicht" wirst du ihm nie das Selbstvertrauen geben das es braucht im Leben. Oder du sagst " na klar kannst du das. Probiere es aus. Du kannst alles was du wirklich willst"
      Was wollte das Kind denn ? Es gibt ja für manche Studiengänge eine Zugangsvoraussetzung.

      Man könnte auch überlegen, was kann man dem Kind denn so mitgeben, ist es sich allem bewusst, kann man dem Kind optionale Wege aufzeigen - die nötigen Steps darlegen, nicht das sich das Kind verrennt und verbrennt ?

      Also mit dem Selbstbewusstsein eines Kindes sollte man nicht spielen.

      Alleine mit einem "Du kannst alles" (Wird es definitiv nicht getan sein).

      Ich mache mir um die Spieler DNA mal wirklich kein Sorgen. Nicht mehr nach dem letzten Jahr, darauf haben die sicher auch kein Bock.

      Giuliano-Celentano schrieb:

      Allgemeine Frage, war bei Weinzierl (und teils Tedesco?) ja auch schon so:
      Warum steht mittlerweile das Wort verteidigen so im Vordergrund? Allgemein, bei vielen Trainern.

      Mutig verteidigen klingt so dermaßen ekelhaft. Warum nicht haben gut attackiert, was weiß ich.

      Viele messen der Sprache mMn zu wenig Bedeutung zu. Wenn ich dauernd von verteidigen (safety) spreche hat das im Kopf einen anderen Effekt, als wenn ich von angreifen rede.
      Das wirst Du die Trainer schon selbst fragen müssen. Und ja, mir gefällt die Wortwahl auch nicht.
      Frei nach Sun Tzu:

      "Unbesiegbarkeit liegt in der Verteidigung. Die Möglichkeit des Sieges liegt im Angriff."


      Giuliano-Celentano schrieb:

      Warum steht mittlerweile das Wort verteidigen so im Vordergrund? Allgemein, bei vielen Trainern.

      Mutig verteidigen klingt so dermaßen ekelhaft. Warum nicht haben gut attackiert, was weiß ich.
      Behauptungen, die nicht getestet werden können,
      Feststellungen, die immun gegen Widerlegung sind, sind wahrheitsgemäß wertlos,
      egal, welchen Wert sie für unsere Inspiration oder Ehrfurcht haben mögen.
      Das "Mutig verteidigen" kommt auch oft von Klopp. Mir gefällt es trotzdem nicht. Mich würde mal interessieren, ob dieser Sprachgebrauch bzw. dieser Fokus ein rein deutscher Stil ist oder ob man das z.B. auch in Spanien hört.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari