Die Saison ist vorbei und in der Sommerpause haben wir alle Zeit wieder etwas runterzukommen.
In der letzten Zeit kamen immer wieder nicht nett gemeinte Umschreibungen von Vereinsverantwortlichen auf. Nach der verständlicherweise vorhandenen Empörung und Verärgerung über viele verschiedene Dinge wollen wir jetzt wieder zurück zu einem niveauvollen Miteinander.

Daher bitten wir euch, über unsere Vereinsverantwortlichen wieder mit ihrem Namen zu sprechen. Nicht mit irgendwelchen Umschreibungen aus der Tierwelt oder ähnliches. Wir werden in Zukunft vermehrt darauf achten, dass wir wieder dahin zurückkommen, wie es mal war.

David Wagner

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      @Giuliano-Celentano Ich verstehe nicht warum auch du so tust, als ob das zwei gleichwertige Seiten seien. Ohne dass eine gute Basis bei der Fitness gelegt ist, brauchst du nicht mit “schönem Fußball” und “spielerischen Lösungen” kommen. Bevor du nicht fit bist, funktioniert das andere nicht. Daher legt Elgert, der hier ja als “Alternative zu malochen” präsentiert wird, großen Wert auf Fitness. Und unterteilt das Spielfeld in Zonen, in denen verschiedene Regeln gelten. Hör mal das Rasenfunk Interview, da wirst du sehen, dass Elgerts Darstellung des Spiels eher komplex ist. Keine Halbsätze der Kategorie “Nicht nur malochen, sondern Zauberfußball” wie sie hier ständig präsentiert werden.
      "Nach Angaben von Eyo erklärte die Springer-Anwälte dem Gericht in einem Schriftsatz: "Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen." [http://www.golem.de/news/adblock-plus-axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung-1509-116587.html]
      Ja, Elgert spricht zu Recht immer von mehreren Bausteinen.
      Unsere Verantwortlichen für die Profis reden seit Jahren immer nur von einem Grundelement des Fußballs: Kampf und Leidenschaft.
      Von Offensive, Kreativität und Passspiel habe ich in den letzten Jahren wenig gehört und noch weniger gesehen.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari

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      @Mischa

      Diese Basis von der du redest wird genau jetzt gelegt.
      Und da unterscheiden sich die Bundesligisten nur marginal.
      Jetzt wird Fitness trainiert, Kondition gebolzt bis die Knie nachgeben und die Spieler kotzen.
      Das muss man nicht extra betonen, im Gegenteil. Hier sticht derjenige heraus der anderes macht. Wie Bosz mit seinen Leverkusenern.

      Wenn man aber die generelle Kommunikation hört, fallen bei uns sehr oft Sätze die diese ominöse DNA beinhalten. Die von Leidenschaft, Kampf, Einsatz zeugen. Da wird die Kurve beschworen, diese bestimmt wie der Fußball auszusehen habe. Blabla.

      Und wenn es detaillierter wird kommen Sachen wie schnell den Ball erobern. Den Gegner unter Druck setzen. Aggressiv sein.

      Abseits davon nichts.

      Nur sind all diese Floskeln nichts was nur auf Schalke gilt. Jeder Verein versucht den Gegner unter Druck zu setzen. Aggressiv und konzentriert zu sein. Leidenschaftlich und überlegt zu spielen.

      In diese Aussagen kann und darf man nicht zu viel hineininterpretieren.

      Nur haben genau wir letzte Saison nicht nur dort Defizite gehabt, sondern auch und VOR ALLEM im spielerischen.

      Insofern befremdet es mich ein wenig das dies in der öffentlichen Kommunikation fast gar nicht thematisiert wird.
      Und wenn man sich die Testspiele anschaut sieht man in dieser Richtung auch wenig. (Was aber auch nicht verwundert. Es fehlen noch Spieler und man ist in der Konditionsphase).

      Und ich glaube das ist es was mich und andere "verunsichert". Es geht nicht um Zauberfußball. Es geht nicht um markige Sprüche. Ich habe die Befürchtung das unser Fokus zu wenig auf eine mittelfristige Verbesserung der spielkultur gelegt wird weil der Verein glaubt das man mit Kampf und Einsatz das Publikum zufrieden stellen kann und dabei erfolgreicher sein wird als letztes Jahr (was auch zweifelsohne stimmt).
      Mir fehlt die Vision. Die Weitsicht. Das Ziel.
      Irgendwie schon.

      Das ist doch eigentlich klar, dass man gewisse physische Grundlagen braucht. Es ist aber auch ein Problem für den Offensivgedanken wenn die Grundausrichtung oder das Spielverhalten streng defensiv gedacht wird.

      Ich kann mich vor einigen Jahren erinnern, da dachten wir etwas offensiver hatten allerdings das Problem, dass unsere Spiele nicht 1:0 sondern 3:1 oder 3:2 gewonnen wurden (oder verloren). Daraus formte sich eine Debatte, die tendenziell kritisierte, dass wir zu offen und risikoreich stehen würden. (Wir wollens immer perfekt)

      Struktur, Ordnung, Umsicht, Disziplin, manchmal hat man den Eindruck manche Offensivspieler wurden ihrer Stärken beraubt. Wenn ich an Offensive denke, assoziiere ich für mich auch direkt den Ballbesitz und da fiel uns nicht wirklich viel ein.

      In der Defensive könnte man diszipliniert die Räume zulaufen, mit gutem Stellungsspiel möglicherweise etwas ausgleichen, die Zweikampfe annehmen, mit Disziplin gegenhalten. Offensiv....Sind dann doch schon andere Eigenschaften oder vielleicht Denkweisen oder auch Aufgaben auf den Positionen gefragt.

      Trainer sein ist kein Selbstläufer.

      Wir sollten uns auch mal mit Phrasen zufrieden geben. Auch wenn das mediale Wissensbedürfnis unstillbar ist. Wir wollen aber definitiv zulegen.

      Kobi schrieb:

      Ja, Elgert spricht zu Recht immer von mehreren Bausteinen.
      Unsere Verantwortlichen für die Profis reden seit Jahren immer nur von einem Grundelement des Fußballs: Kampf und Leidenschaft.
      Von Offensive, Kreativität und Passspiel habe ich in den letzten Jahren wenig gehört und noch weniger gesehen.
      Ohne Basis gibt es nichts darauf aufbauendes. Und auf den letzten Satz kann man eh nur mit den Schultern zucken. Wenn du zur Vizemeistersaison bspw. nicht die totale Mittelfelddominanz mit einem motivierten Meyer auf der 6 gesehen hast, dann kann ich dir nicht helfen. Und dass du in einer Saison, wo man zum 32. Spieltag den Klassenerhalt sichert oder, wie unter Weinzierl, klar und deutlich Europa verpasst, weniger herausragende Offensive siehst als zu den Glanzzeiten, sagen wir mal 01 bis 07, liegt vielleicht in der Natur der Sache?

      @küstengucker
      Die Basis wird konstant, immer und immer wieder, weiter gelegt. Durch regelmäßige Wiederholung. Nicht durch "Ah, das machen wir jetzt mal zu Beginn, das hält dann schon ein Jahr vor." Und ob man das nun mit oder ohne Ball tut; ich glaube nicht, dass sich das so arg unterscheidet, wie es aufgebaut wird. Auch nicht fundamental zwischen Trainern. Bosz hin oder her. Wichtig ist, dass der Mannschaft die Sinnhaftigkeit von Übungen vermittelt wird, die gleichzeitig die gewünschten Trainingseffekte erzielen und Spaß vermitteln. Dann muss das nur noch entsprechend umgesetzt werden.

      Was die Kommunikation von Offiziellen anbelangt:
      Hier herrscht so eine ominöse Besorgnis über fehlende Offensive vor. Letztlich finden all diese Thesen nicht deshalb Anklang, weil sie so überzeugend wären sondern wegen unerfüllter Erwartungen. Wenn man sportlich abschmiert, werden offensichtlich Erwartungen enttäuscht und ich habe das Gefühl, dass das bei vielen Leuten den "So kann es nicht weitergehen"-Reflex auslöst. Mir würde es derweil genügen, wir würden uns erstmal stabilisieren.

      Aber soll eine Mannschaft, die kaum 70 Minuten die für ein heutiges Bundesligaspiel nötige Intensität durchhält, auch noch durch Hacke-Spitze-1,2,3 auffallen? Oder kommt jetzt der übliche Einwand, dass du ja nicht Hacke-Spitze-1,2,3 willst sondern, wie bspw. @Kobi, "Offensive, Kreativität und Passspiel"? Die berechtigten Einwände, dass Kreativität abgesichert sein muss, weil kreative Lösungen schief gehen können, dass es viele verschiedene Arten von Passspiel und Offensive gibt und dass diese 3 großartigen Schlagworte in ihrem Informationsgehalt auch keinen Meter besser als "DNA, Maloche, Kampf und Einsatz" sind, wird hier weithin ignoriert. Auch Weisheiten der Güteklasse "wir richten unser Spiel nicht am Gegner sondern an uns aus" sind aus meiner Sicht ähnlich gehaltvoll.
      "Nach Angaben von Eyo erklärte die Springer-Anwälte dem Gericht in einem Schriftsatz: "Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen." [http://www.golem.de/news/adblock-plus-axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung-1509-116587.html]
      @Mischa

      Ich verstehe was du sagen willst, sehe es aber anders.

      Dieses "DNA" geschwafel trifft es ganz gut.
      Jeder Verein, jedes Unternehmen hat so etwas wie eine Philosophie. Eine Kultur.
      Und jeder Mitarbeiter wird dieser ausgesetzt.
      Was dazu führt das man das zutiefst verinnerlicht.
      Nimm die Bayern und ihre "Mia san mia" Philosophie.
      Das drückt Selbstbewußtsein aus. Und das geht auf die Spieler über.
      Die fohlen haben in ihrer "Klub DNA" das schnelle umschalten - früher nannte man das schlicht kontern - verinnerlicht.
      Die Freiburger sind die ewigen Underdogs.
      Und so weiter.
      Wenn wir unserem Fokus in den öffentlichen Statements aber immer und immer wieder auf dieses ominöse kämpfen, Einsatz und "Malochen" richten, dann tut das auch etwas mit unseren Spielern.
      Wenn ich zuletzt Stamboulis Eindruck vom Trainingslager lese wo er sinngemäß sagt das er das 'hohe verteidigen " toll findet, dann zeigt mir das mehr zwischen den Zeilen als es klingt.
      Andere würden es" frühes Angreifen " nennen - unsere Spieler nennen es" hohes verteidigen".
      Das macht den Unterschied im Mindset ziemlich deutlich.

      Und das gefällt mir nicht.

      Dennoch gebe ich zu das es erstmal gar nichts beweist oder sagt. Wichtig wird sein wie wir dann in der Saison spielen. Und ob wir dann nicht eventuell den Fokus neu ausrichten.

      Denn eins ist auch klar. So etwas muss sich entwickeln und kann nicht von oben vorgegeben werden.

      Frage/n schrieb:

      Immerhin keine brutale Wucht und leidenschaftliches Vorwärtsverteidigen.
      Oder eklig zu bespielen sein.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari
      Überhaupt in einem Fußballverein von DNA zu sprechen, ist der größte Unsinn. Oder sind alle Schalker Spieler und Fans Nachfahren von Urschalkern, die als Malocher geboren wurden und ihre Gene an die Nachfahren weitervererbt haben? Natürlich nicht. Wenn dann sollte man von einer Kultur sprechen, die entwickelt wurde. Der Schalker Mythos hat seine Wurzeln aber in einer Offensivspiel-Kultur, die Schalke in den 30ern groß gemacht hat. Natürlich basierend auf Einsatz und Leidenschaft.

      Als einer der großen Vereine in Deutschland hätte man sich schon vor Jahren das Ziel setzen sollen, eine Kultur des Offensivspiels zu entwickeln. Die finanzielle Kraft war im Ligavergleich immer überdurchschnittlich in den letzten Jahren.
      Es gab nur wenige Jahre mit gutem Offensivansatz. Stattdessen hat man als Schalke 04 immer weiter Trainer mit einem defensiven Underdog Ansatz von Underdogteams geholt. Da brauch man sich nicht wundern, wenn man nicht weiter kommt und sich zurück entwickelt.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari

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      Ernstl schrieb:

      Wie man sich hier an ein paar Worthülsen aufhängt, die auf der JHV und in Interviews rausgehauen wurden. :thumbsup:
      Definitiv. Sehe das ja ähnlich, dass man sich einer attraktiveren Spielweise nähern sollte, aber was manche Leute aus Aussagen machen ist der Wahnsinn.
      "Some guy named Papapulous or something like that just raped Zanetti and Sneijder."

      Kobi schrieb:



      Als einer der großen Vereine in Deutschland hätte man sich schon vor Jahren das Ziel setzen sollen, eine Kultur des Offensivspiels zu entwickeln. Die finanzielle Kraft war im Ligavergleich immer überdurchschnittlich in den letzten Jahren.
      Es gab nur wenige Jahre mit gutem Offensivansatz. Stattdessen hat man als Schalke 04 immer weiter Trainer mit einem defensiven Underdog Ansatz von Underdogteams geholt. Da brauch man sich nicht wundern, wenn man nicht weiter kommt und sich zurück entwickelt.
      Da schickt ein Like nicht,golden Like mindestens,und ruhig in der Geschäftsstelle aufhängen.
      Das schlechte Transfergebaren kann man noch anmerken,dann passt es.
      komm mit auf ein bierchen.....komm mit nach gelsenkirchen....schalke ist die religion
      @Kobi
      Es gibt ja nicht nur „den“ Mythos der 30 er Jahre, der unseren Klub ausmacht. Allein schon der Gewinn des UEFA Pokals 97 hat diesen Verein radikal verändert. Und den Pott haben wir nicht durch Hacke, Spitze oder den Schalker Kreisel gewonnen. Sondern mit Huub-die-Null-muss-stehen und einer Mannschaft die sich nie aufgegeben hat. Auch als beide Stürmer ausfielen oder denk an das Spiel gegen Teneriffa.

      Und dann sieht man spielerisch letzte Saison, wobei auch noch nach 70 Minuten die Puste alle war und nach Rückstand selten was lief. Wenn Du immer nur kämpfen gegen Schönspiel argumentierst, wird das nicht funktionieren. Du brauchst Basics und Laünfgeist. Das ist genau das Mia-san-mia: die Bayern haben erst dann verloren, wenn der Schiri nach 8 Minuten Gnadenverlängerung ohne spätes Bayerntor abpfeift. Und dann ist es egal, ob das Tor (wenn es beim FCB dann doch noch spät fällt) durch Hackentrick oder Eigentor gefallen ist. Mia-san-mia hat gewonnen.

      Kurz: Mischa hat auch seinen validen Punkt
      SCHALKER Ehrenrat
      DFB Ethikkommission
      FIFA Antikorruptionseinheit

      Schalke-Yeti schrieb:

      Es gibt ja nicht nur „den“ Mythos der 30 er Jahre, der unseren Klub ausmacht. Allein schon der Gewinn des UEFA Pokals 97 hat diesen Verein radikal verändert. Und den Pott haben wir nicht durch Hacke, Spitze oder den Schalker Kreisel gewonnen. Sondern mit Huub-die-Null-muss-stehen und einer Mannschaft die sich nie aufgegeben hat. Auch als beide Stürmer ausfielen oder denk an das Spiel gegen Teneriffa.
      Das hast du echt schön formuliert. Ich kann deinen Gedanken nur zustimmen.

      Wenn wir jetzt schon beim Mythos sind, möchte ich aber Folgendes noch zur Ergänzung beisteuern: Auch der Mythos der 30er Jahre besteht ja eben nicht nur aus dem Schalker Kreisel als spielerischer Vollendung, sondern auch aus der Geschichte von Ernst Kuzorra, der das Endspiel gegen Nürnberg verletzt bestritt, nach dem selbst erzielten Siegtor bewusstlos zusammenbrach und später knorrig erklärte "Ich wusste nicht, wohin mit dem Ball, da hab ich ihn einfach reingewichst". Das war derselbe Kuzorra, der sein erstes Spiel für Schalke angeblich in den Konfirmationsschuhen bestritt und dafür zu Hause ordentlich Ärger bekam. Und auch die Gründer-Generation spielte aus lauter Begeisterung für den Fußball nach der harten Schicht, auf schlechten Plätzen und später gegen politischen Widerstand, der uns erst mit den Turnern zusammenführte und uns dann 1924 zum FC Schalke 04 machte. Wenn das keine Geschichten von Kampfgeist, Hingabe und Leidenschaft sind, was dann?

      Es stimmt einfach nicht, dass diese Eigenschaften erst seit den ziemlich erfolglosen 80er Jahren oder seit den Eurofightern zu Schalke gehören. Sie waren schon immer da. Man kann sicher darüber streiten, ob "Maloche" diese Dinge treffend zusammenfasst, oder ob "Schalker DNA" als Metapher für ein solches kulturelles - und nicht biologisches - Erbe taugt. Aber wenn sich der heutige Schalke-Fan wünscht, dass die Spieler wie damals Kuzorra Schalke treu bleiben und bis zur völligen Erschöpfung alles für Schalke geben, ist das zumindest nicht weniger in der Schalker Historie begründet als die Sehnsucht nach dominantem Passspiel.

      Richtig ist allerdings natürlich, dass die Kreisel-Mannschaft ihren Gegnern meistens spielerisch überlegen war, die nachfolgenden Generationen aber eben nicht. Und wenn die Ergebnisse wider Erwarten nicht stimmen, liegt es eigentlich immer daran, dass man das, was einen eigentlich auszeichnet, nicht gezeigt hat - man hat "die PS nicht auf die Straße gebracht". Ein Kuzorra in den 1930er Jahren hätte nach einer peinlichen Niederlage gegen Düsseldorf vielleicht (genau weiß man es nicht!) tatsächlich das nicht funktionierende Passspiel moniert, da dieses den Gegner eigentlich hätte schlagen müssen. Aber ein Caligiuri anno 2019 kann das nicht sagen, weil es überheblich und fehl am Platze klänge. Das heutige Schalke muss den Gegner bekämpfen, weil die spielerischen Unterschiede nicht so groß sind, dass man sich auf sie verlassen könnte. Wenn uns Düsseldorf so deutlich schlägt, hat es nicht nur mit stockendem Passspiel und fehlender Kreativität zu tun, sondern mit den Grundlagen, die uns eigentlich auszeichnen sollten, die wir aber nicht auf den Platz gebracht haben.

      Mit dem letzten Absatz habe ich jetzt eher auf die Diskussion im Schneider-Thread geantwortet, aber da geht es ja um dasselbe Thema.
      "Dieser tolle Verein muss wieder gemeinsame Werte verfolgen. Die Verbundenheit und Liebe der Menschen zu Schalke 04 ist unsere größte Stärke, eine unglaubliche Kraft. Ein Cheftrainer, der dies vorlebt, ist enorm wichtig." (Horst Heldt)

      "Good foul. Really good foul." (Danny Murphy)

      17. März 2011: Château La Grâce Dieu Saint Emilion Grand Cru 2005
      Vielleicht sollten hier einige mal Ihre Erwartungshaltung ändern. S04 war letzte Saison eine der spielerisch schlechtesten Mannschaft der Liga, hat mit die wenigsten Tore geschossen und mit die meisten bekommen. Der Abstieg wurde nur vermieden, weil es Teams gab die noch erbärmlicher gekickt haben.

      Es gibt so viele Baustellen für den neuen Trainer...es wird mehr als eine Saison dauern um S04 wieder wettbewerbsfähig zu machen...sprich Teilnahme an der EuroLeague oder CL.
      Die Historie schön beschrieben, aber das
      zu Schalke und Düsseldorf heute ist nicht korrekt. Schalke muss Düsseldorf also bekämpfen? Dass die spielerischen Unterschiede zu Düsseldorf nicht groß sind, ist bei unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten ein Armutszeugnis und das ist das Problem.

      Grubenlampe schrieb:


      [...] Ein Kuzorra in den 1930er Jahren hätte nach einer peinlichen Niederlage gegen Düsseldorf vielleicht (genau weiß man es nicht!) tatsächlich das nicht funktionierende Passspiel moniert, da dieses den Gegner eigentlich hätte schlagen müssen. Aber ein Caligiuri anno 2019 kann das nicht sagen, weil es überheblich und fehl am Platze klänge. Das heutige Schalke muss den Gegner bekämpfen, weil die spielerischen Unterschiede nicht so groß sind, dass man sich auf sie verlassen könnte. Wenn uns Düsseldorf so deutlich schlägt, hat es nicht nur mit stockendem Passspiel und fehlender Kreativität zu tun, sondern mit den Grundlagen, die uns eigentlich auszeichnen sollten, die wir aber nicht auf den Platz gebracht haben.
      Richtig. Und daraus resultiert auch , das es kaum oder gar keine Interessenten für unsere Spieler gibt. 1 . schlechte Leistung. 2. Charakter schwach. 3. lieber Instagram als S04. Es wird schwer solche Spieler zu verkaufen
      BWG aus dem Sauerland

      HY1904 schrieb:

      Vielleicht sollten hier einige mal Ihre Erwartungshaltung ändern. S04 war letzte Saison eine der spielerisch schlechtesten Mannschaft der Liga, hat mit die wenigsten Tore geschossen und mit die meisten bekommen. Der Abstieg wurde nur vermieden, weil es Teams gab die noch erbärmlicher gekickt haben.

      Es gibt so viele Baustellen für den neuen Trainer...es wird mehr als eine Saison dauern um S04 wieder wettbewerbsfähig zu machen...sprich Teilnahme an der EuroLeague oder CL.
      Wo stand Wolfsburg eigentlich vorletzte Saison?

      Manchmal reicht es tatsächlich, einfach an 2-3 Stellschrauben zu drehen. Guck dir an, was Leverkusen vor Bosz für einen Mist zusammengekickt hat.

      Oder anders gesagt: Vergangenheit ist Vergangenheit.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke