SV 19 Straelen

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      Unglückliche Niederlage in Köln.
      Samstag ging es ins Südstadion zur Fortuna aus Köln. Der Gastgeber zählt zum Favoritenkreis und wie zuvor schon geschrieben, sind die Fortunen schon eine Hausnummer. Vor 1600 Zuschauern kehrte Udegbe zurück ins Tor und Miyamoto feierte ein starkes Debut auf der Linksverteidigerposition. Leider musste er nach 75 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Weeks wollte gegen Köln nicht den Fehler machen, und der Fortuna das Spiel überlassen. Und so rieben sich manche verwundert die Augen. Der SVS kam direkt ins Spiel und ließ Köln nicht zur Entfaltung kommen. Nach 18 Minuten hatte Rizzo die Führung auf dem Fuß. Freigespielt versprang der Ball aus 11 Metern zentral vor dem Tor und er jagte das Leder deutlich über das Tor. Mitte der ersten Hälfte wurde köln langsam stärker, aber Straelen hielt den gastgeber vom Tor weg und hatte selbst erneut die Führung auf dem Fuß. Erneut war es Rizzo, der aufs Tor zulief und etwas überhastet aus 16 Metern abschloss, jedoch im Kölner Torwart seinen Meister fand. So ging es torlos in die Pause und der SVS konnte auf seine wohl beste Halbzeit der Saison zurückblicken.
      In der zweiten Halbzeit wurde Köln langsam immer stärker und kam auch zu immer besseren Möglichkeiten, allerdings konnte Udegbe sich mehrfach auszeichnen. Es sah alles nach einer Punkteteilung aus, aber dann kam die 95. Minute: Halbfeldflanke von rechts, Ball per Kopf verlängert und ein Kölner steht im Strafraum links auf Höhe des Pfostens richtig, nimmt den Ball einmal mit und versenkt ihn. Großer Jubel in Rot-weiß, Schock in grün-gelb.
      Insgesamt war die Niederlage sehr unglücklich, auch wenn man in der zweiten Halbzeit schon befürchten musste, dass die Abwehr nicht ewig halten kann. Trotzdem ist ein Treffer in der 5. Minute der Nachspielzeit natürlich bitter. Inzwischon rangiert man auf Platz 8 mit einem Torverhältnis von 11:9 und 9 Punkten. Das hätte vor der Saison jeder unterschrieben. Nächste Woche geht des gegen die andere Fortuna, diesmal aus Düsseldorf. Angeblich wieder ohne Gästefans, wobei bisher maximal 5 Leute kamen. Zu Raffael gibt es noch nichts Neues, jedoch wurde erstmals in der RP darüber berichtet. Raffael gibt sich bedeckt, schließt aber offenbar nichts aus. Präsident Tecklenburg ist auffallend kleinlaut, so dass eher nicht mit einer Verpflichtung zu rechnen ist. Aber da kann sich ja noch was tun.
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      Spieltag 6 in der RL West.
      Am heutigen Samstag kommt die Zweitvertretung der Düsseldorfer Fortuna an die Römerstraße - im Nachwuchsbereich Kooperationspartner. Düsseldorf ist eine der Mannschaften, die recht unauffällig ist, aber regelmäßig im oberen Drittel anzutreffen ist. Weeks möchte nach den 3 Siegen und den letzten beiden Niederlagen die Trendwende schaffen.
      Nach dem Abgang von Merzegua und Abdelkarim wurde Irwin Pfeiffer verpflichtet, ein Hamburger Jubg, der in der Jugend von St. Pauli ausgebildet wurde. In der zweiten Mannschaft von Hertha konnte er sich nicht durchsetzen und spielte zuletzt in Ottensen. Er soll die linke Offensive verstärken.
      Gegen Fortuna werden de Regt und natürlich Wolze fehlen.
      Die Proteste der Fans haben wohl Früchte getragen. So sollen gegen Düsseldorf (da kommen allenfalls eine Hand voll Gäste) und Münster Gästefans zugelassen werden.
      Anstoß ist um 14 Uhr, hier der link zum Stream (5€): Staige
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      Punktgewinn in Unterzahl
      Samstag kam die Zweite der Fortuna aus Düsseldorf an die Römerstraße. Bei den letzten Aufeinandertreffen gab es immer viel Tempo und auch immer mal etwas Aufregung an der Seitenlinie und diesmal sollte es auch so sein. Weeks startete mit der inzwischen etablierten Innenverteidigung mit Lachheb und van Benthem, wobei letzterer sich bereits in der ersten halbzeit verletzte und ausgewechselt werden musste. Sah nach etwas Muskulärem aus. Für ihn kam Delorge. Ngyombo, der in den letzten Spielen zu gefallen wusste. war zunächst draußen.
      Bei gutem Fußballwetter mit feuchtem Rasen spielte sich fast alles im Mittelfeld ab. Dabei wussten beide Mannschaften durch schnelle Kombinationen zu gefallen. Düsseldorf hatte mehrere Abschlüsse, die aber nicht zwingend waren, während Straelen nur eine wirklich gute Chance hatte, als Kader mit seinem schwächeren Fuß den Ball weit über das Tor jagte. So ging es mit einem 0:0 der deutlich besseren Sorte in die Halbzeit.
      Auch in der zweiten Hälfte tat sich zunächst nichts am Spiel und Düsseldorf wurde langsam aber sicher stärker und suchte immer häufiger den Abschluss. in der 68. Minute wurde Miyamoto mit einer gelb-roten Karte des Platzes verwiesen. Er hatte in einer kleinen Rudelbildung in der ersten Halbzeit die gelbe Karte gesehen und dann für ein Allerweltsfoul - wenn auch im hohen Tempo im Laufduell an der Außenlinie - die Ampelkarte. Zumindest diskussionswürdig, da der Schiedsrichter insgesamt eine klare Linie vermissen ließ und zu den schwächsten in der Saison gehörte. Düsseldorf drehte nun auf, aber nach 77 Minuten jubelte plötzlich Straelen: nach einem langen Ball schirmte ein Verteidiger den Ball ab, um ihn ins Aus gehen zu lassen, Peitz spitzelte ihm den Ball weg, legte zurück und über Ngyombo kam der Ball zu Mehlich, der aus 11 Metern flach verwandelte. Der Jubel war noch nicht richtig abgeebbt, da stand es 1:1: Udegbe, der zuvor und auch im Rest des Spiels durch starke Paraden und den ein oder anderen Weltklassereflex glänzte, konnte einen Distanzschuss noch aus der linken Ecke kratzen, wobei der Schuss nicht sehr hart war, und wehrte schräg nach vorne ab, wo ein Düsseldorfer Danke sagte und den Ausgleich erzielte. Die Fortuna drängte nun natürlich auf den Sieg, aber der Kasten hielt. In der Nachspielzeit fast der lucky punch: am 16er wurde Debütant Pfeiffer freigespielt und schaffte es irgendwie, den Ball am Torwart vorbei ins Tor zu schießen. Leider wurde auf Abseits erkannt, was aus meiner Position zumindest eine äußerst knappe Entscheidung war. Letztlich blieb es beim 1:1, das Düsseldorf etwas mehr ärgern wird, als die Straelener. Insgesamt wäre ein Düsseldorfer Sieg auch nicht unverdient gewesen.
      Mittwoch geht es nach Homberg, bevor Samstag hoher Besuch kommt: Preußen Münster kommt und darf Fans mitbringen. Die Aktionen der kleinen Szene in Straelen haben ihre Wirkung gezeigt.
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      Englische Woche und es geht mit einer der kürzesten Anreisen nach Homberg. Hier trifft man auf einen Gegner, der aktuell auf Platz 15 steht. Dass diese Mannschaft jedoch andere Ärgern kann, hat sie in der Vergangenheit häufiger bewiesen. Weeks muss naben den Langzeitverletzten auf Myamoto (gelb-rot-Sperre) und van Benthem (Muskelfaserriss) verzichten. Dafür ist Stevens wieder eine Option. Insgesamt geht Straelen favorisiert in die Begegnung, hat man doch bisher vor allem auswärts gute Spiele gezeigt.
      Anstoß ist um 19:30 Uhr, hier der link zum kostenpflichtigen Stream: Staige
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      Es folgt ein Highlight an der Römerstraße: morgen reist Preußen Münster nach Straelen und darf Fans mitbringen. Jedoch sind bis heute Nachmittag erst 150 Gäste-Karten verkauft worden. Scheint, als käme die aktive Szene nicht, aber das kann ja noch werden.
      Weeks muss wie auch beim abgesagten Spiel auf Myamoto, van Benthem, de Regt und Wolze verzichten. Preußen ist klar favorisiert und möchte Wiedergutmachung für das Spiel gegen RWE.
      Anstoß ist um 14 Uhr, hier der Link zum Stream: Staige
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      Schwache Leistung, verdiente Niederlage
      Gestern kam Münster an die Römerstraße. Eigentlich ein Grund, die Hütte zu füllen. Am Ende waren es jedoch nur enttäuschende 600 Zuschauer, davon etwa 150 Münsteraner. Die Szene kam gegen Anpfiff an und blieb draußen - ein Protest gegen die personalisierten Tickets. Es kam zu Gerüttel am Zaun, der sich schon ordentlich hin und her bewegte. Die anwesenden Ordner und die Polizei waren hiervon offenbar so eingeschüchtert, dass im Laufe des Spiels noch 10 Mannschaftswagen Polizei kamen. Immerhin wurden die Fans mit Bier und Würstchen versorgt und am Ende gab es eine kurze Feier mit der Mannschaft. Schade, dass sie nicht reinkamen/reinkommen wollten. Die Straelener Fans bekundeten ihre Solidarität mit "Für die Jungs, die draußen stehn!"-Rufen.
      Zum Spiel: Straelen erwischte einen Tag zum vergessen. Münster gab von Beginn an den Ton an und kam zu ersten Abschlüssen. Auch konnten sie sich mehrere Freistöße aus gefährlicher Position erspielen. In der 22. Minute gab es eben einen solchen Freistoß von halbrechts. Mit einem Strahl in den Winkel aus rund 20 Metern Marke Traumtor ging Münster verdient in Führung. Straelen fand kaum statt und Ribeiro musste mit Wadenproblemen runter. Die wenigen Angriffe wurden allesamt schlecht zuende gespielt. So ging es mit einem 0:1 in die Kabine.
      Nach gerade einmal 3 Minuten konnte Münster auf 2:0 mit einem recht unbedrängten Schuss von der Straufraumgrenze erhöhen. Ab hier war die Messe quasi gelesen. Nach 66 Minuten stand es 3:0 für Münster. Päffgen legte sich als letzter Mann zentral den Ball zu weit vor. Ballverlust, ein paar Ballkontakte, Tor. Das 4:0 in der 81. Minute entstand durch einen Fehler von Lachheb, der den Ball mit der Brust zu Udegbe spielen wollte. Stürmer dazwischen, Tor. So blieb es beim auch in der Höhe verdienten Sieg für Münster. Straelen ist in der harten Realität angekommen. 1 Punkt aus 4 Spielen sind einfach zu wenig, auch wenn es gegen Hochkaräter ging. Weeks steht schon mit dem Rücken zur Wand.
      Kommende Woche gibt es für mich ein Heim-Auswärtsspiel: Der SVS reist nach GE ins Parkstadion. Hier hofft man natürlich auf eine Trendwende. Unter der Woche steht noch die erste Runde im Pokal an in Pfalzdorf (Kreisliga A).
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