Spekulationen um Kabak (Update 12.06)

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      Tulpe schrieb:

      JUSTAHHH schrieb:

      Wie gut hier immer alle bis ins kleinste Detail über unser Budget für die kommende Saison informiert sind :O
      Richtig, vor allem, wenn Schneider selbst sagte, er sei zufrieden mit dem Budget und wir könnten sofort einkaufen und müssten nicht erst verkaufen.
      Ist nur die Frage wieviele Leute für wieviel Geld wa
      ts.3d-gaming.org - Public Teamspeak

      Tom schrieb:

      T.V. Eye schrieb:

      Jede einzelne Position im Kader sollte doppelt besetzt sein. Mit Spielern, deren Hauptposition das dann auch ist. Damit kommt man auf gerade mal 22 Spieler.
      Nur wenn man immer das selbe System spielen lässt....
      Nein, auch dann sollte man jede Position doppelt besetzt haben. Ggf. nimmt dann die Kadergröße zu. Kommt darauf an, wie unterschiedlich die Systeme sind. Das ist dann auch das Problem mit diesem "wir wollen ganz viele Systeme flexibel spielen können". Für ein 3-5-2 bspw. braucht man mehr IV, aber letztlich ganz andere Besetzung auf den Flügeln, eher die defensiv/offensiv Mischung der Sorte Cali. Im Sturm braucht man dann zwei MS. Spiel man hingegen eine 4-5-1-Variante, braucht man AVs und offensiv Flügel, aber nur einen MS.

      Will man beides in einem Kader abdecken, und die System auch wirklich sinnvoll wechseln können (und nur dann macht die Idee ja überhaupt Sinn), also je nach Situation und Gegner, statt daß die personelle Situation einem das System vorgibt, wird der Kader schnell sehr groß, und man hat u.U. viele Spieler die kaum Einsätze bekommen.

      Von daher, man sollte IMO erst mal ein System wirklich gut beherrschen und den Kader darauf ausrichten. Man kann auch innerhalb eines Systems spielerisch durchaus variabel sein, oder zwischen Systemen wechseln die sich personell weniger unterscheiden. Von einem 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 oder ein 4-1-4-1 zu wechseln is in personeller Hinsicht sicher deutlich unkritischer.

      T.V. Eye schrieb:



      Von daher, man sollte IMO erst mal ein System wirklich gut beherrschen und den Kader darauf ausrichten.
      Und da sind sie wieder, unsere Probleme.
      Da wieder mal ein anderer Trainer kommt und der auch wahrscheinlich ein anderes System spielen lassen will gibt es zumindest eine hoffentlich nicht zu lange Übergangszeit bis alles halbwegs funktioniert.
      Genau deswegen wäre ja die Idee charmant dass der Verein ein System vorgibt und danach Trainer und/oder Spieler verpflichtet die das auch können.
      Für das vermeintliche Wagner-System sehe ich aktuell noch große Baustellen im Kader.
      Da hat der Achim Recht.
      In diesem Zusammenhang eine nette Anekdote vom Elternabend am Montag mit dem neuen Trainer meines Sohnes.
      Anwesend auch der sportliche Leiter. Der dozierte über Ausbildungsziele und stellte dann die Frage: Für was steht unser Verein?
      Die Jungs wussten gleich Bescheid. Vorwärtsverteidigen (vereinfacht ausgedrückt), so wie das schon seit Jahren gemacht wird. Auch in der Jugend.
      Dann guckte er mich an, grinst und sagt: "Na, Herr achims04, für was steht Ihr FC Schalke?".
      Ich hatte keine Antwort.
      Da hat der Achim Recht.

      achims04 schrieb:

      Dann guckte er mich an, grinst und sagt: "Na, Herr achims04, für was steht Ihr FC Schalke?".

      Ich hatte keine Antwort.
      Finde das total traurig. Jedem Hype rennen sie hinterher.
      Mal ist das system in holland top, dann wieder veraltet, dann wieder top.
      Je nachdem ob man gerade erfolg hat oder nicht.
      Sich voellig auf ein System zu beschraenken ist im Profifussball hirnrissig.
      Klar, im Jugendbereich kannste das machen, aber ich kann doch nicht ernsthaft als Profimannschaft Schalke 04 auswaerts bei Juve im Rueckspiel so spielen wie im DFB Pokal bei einem 4-Ligisten.
      Letztlich kann die Antwort nicht vorwaertsverteidiung oder pressing oder lange baelle lauten, sondern "kommt darauf an".
      Erfolgsorientiert.
      Ist doch ueberall im Sport so...
      In einzelsportarten werden doch die sportler gelobt, die sich auf den Gegner einstellen. Was auch nichts anderes ist.
      Das kann man so und so sehen.
      Barca ist damit erfolgreich.
      Und nicht so reichen Vereinen kann es schon helfen wenn nicht bei jedem Trainerwechsel die halbe Mannschaft ausgetauscht werden muss weil mal wieder ein Sygemwechsel ansteht.
      Und solche Vorgaben sind ja nicht komplett in Stein gemeißelt und werden im Laufe der Jahre verfeinert.
      Da hat der Achim Recht.

      Weston schrieb:

      Offtopic dann bitte an anderer Stelle
      Naja, die Frage, wofür der Verein Schalke 04 fussballerisch steht, ist ja nun gerade nicht Offtopic.

      Es ist so ziemlich DAS zentrale Problem des Vereins.
      Jedenfalls, wenn man von dieser Hauptsache "malochen, kämpfen, Gras fressen"-Geschichte die Schnauze voll hat.
      Alles wird gut
      Macht mal bitte 'ne thematische Spielverlagerung in passendere Threads.
      Hier soll es um das Talent vom VfB Stuttgart gehen.
      Der Satellit, den man nicht sieht, ist radioaktiv. Erst dachte ich, er fliegt ganz hoch, doch jetzt fliegt er tief.

      achims04 schrieb:

      In diesem Zusammenhang eine nette Anekdote vom Elternabend am Montag mit dem neuen Trainer meines Sohnes.
      Anwesend auch der sportliche Leiter. Der dozierte über Ausbildungsziele und stellte dann die Frage: Für was steht unser Verein?
      Die Jungs wussten gleich Bescheid. Vorwärtsverteidigen (vereinfacht ausgedrückt), so wie das schon seit Jahren gemacht wird. Auch in der Jugend.
      Dann guckte er mich an, grinst und sagt: "Na, Herr achims04, für was steht Ihr FC Schalke?".
      Ich hatte keine Antwort.
      Zum Glück stehen wir anscheinend nicht für vorwärtsverteidigen.

      Alleine das Wort. Graus.
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Giuliano-Celentano schrieb:

      achims04 schrieb:

      In diesem Zusammenhang eine nette Anekdote vom Elternabend am Montag mit dem neuen Trainer meines Sohnes.
      Anwesend auch der sportliche Leiter. Der dozierte über Ausbildungsziele und stellte dann die Frage: Für was steht unser Verein?
      Die Jungs wussten gleich Bescheid. Vorwärtsverteidigen (vereinfacht ausgedrückt), so wie das schon seit Jahren gemacht wird. Auch in der Jugend.
      Dann guckte er mich an, grinst und sagt: "Na, Herr achims04, für was steht Ihr FC Schalke?".
      Ich hatte keine Antwort.
      Zum Glück stehen wir anscheinend nicht für vorwärtsverteidigen.
      Alleine das Wort. Graus.
      Ich hätte die Mainzer eher ausgelacht. Vorwärtsverteidigen ist also die Philosophie von Mainz? Das ist wirklich traurig.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari
      Dann sollen sie es auch anders definieren. Vorwärtsverteidigen ist zu kurz gedacht.
      "Panik ist eine Form von Hybris. Sie geht mit dem selbstgefälligen Gefühl einher, dass man genau weiß, wohin die Welt steuert – nämlich Richtung Abgrund." - Yuval Noah Harari