Sport inside

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      Jim Panse schrieb:

      Charlie Brown schrieb:

      Wenn man durch Subventionierung für mehr Gleichberechtigung sorgen könnte, warum nicht?
      Ach weißte, ich würde auch gern so viel verdienen, wie der VW-Chef. Tue ich aber nicht.
      Auch wenn das jetzt ein übles Beispiel ist, da die Gehälter im Managerbereich utopisch geworden sind.

      Eine leistungsgerechte Vergütung ist aber doch nix schlimmes. Ich finde das eher gerecht, wenn man je nach Leistung bezahlt wird.

      Alle anderen Ideen gehören nach Kuba.
      Du widersprichst dir selber.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)

      Flixxer22 schrieb:

      Du widersprichst dir selber.
      Nein, tue ich nicht. Die Frauen bringen einfach nicht den Ertrag, den die Männer erwirtschaften.Die Damen WM bringt der FIFA 64 Mio. € ein. Die Herren WM 5,5 Mrd. €)

      Wenn du in einer Firma arbeitest und deine Kollegin Millionenerträge für deine Firma an Land zieht, wird die Person auch mehr verdienen, als der Arbeiter, der kleine Beträge für die Firma erwirtschaft.

      Da kannste auch nicht von Gleichberechtigung faseln und erzählen , dass du gerne so viel verdienen möchtest, wie die Frau mit den Millionenerträgen.

      Der Chef lacht dich doch aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Jim Panse ()

      GoldonS04 schrieb:

      Hier beim Fußball ist es vielleicht noch nicht so erkennbar, aber z.B. beim Tennis bekommen beide Geschlechter jedenfalls bei den Grand Slam Turnieren das gleiche Preisgeld, obwohl es dort nicht gleich zwischen den Geschlechtern läuft, denn bei den Frauen gibt es zwei Gewinnsätze, bei den Männern drei Gewinnsätze, also der Mann muss meiner Meinung nach schon deutlich mehr leisten, um dann das gleiche Geld zu bekommen.
      Schon einmal etwas davon gehört das Frauen auf grund ihrer Anatomie nicht die selbe Leistungsfähgkeit eines Mannes haben?
      Aber wer will denn hauptsächlich Gleichberechtigung?

      Und was ist jetzt Leistungsfähigkeit?

      Auch Frauen sind sicherlich in der Lage, beim Tennis drei Gewinnsätze zu spielen.

      Ob dies dann die gleiche Leistungsqualität noch ist wie bei Männern ist für mich dann nicht ausschlaggebend, aber man könnte dann schon von Gleichberechtigung reden.

      Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern heißt für mich nun mal das es gleich zwischen den Geschlechtern läuft.

      Es ist doch nicht die Schuld des männlichen Geschlechts, dass das weibliche Geschlecht normal körperlich nicht so Leistungsfähig ist.
      Und was ist mit Kugelstoßen, Rhönrad oder Baumstammhiefen? Die Athleten dort bekommen auch nicht so viel Geld wie die Herren Profifußballer.
      Die Damen werden schon deutlich über Gebühr und dem was die Nachfrage hergibt subventioniert und haben dann noch die Chuzpe sich zu beschweren? Dreist.
      Ich blicke ständig über den Tellerrand. Aber Schalke ist der Nullpunkt in meinem Koordinatensystem, der Fluchtpunkt zu dessen Perspektive ich in andere Richtungen schauen kann!

      Bueraner schrieb:

      Und was ist mit Kugelstoßen, Rhönrad oder Baumstammhiefen? Die Athleten dort bekommen auch nicht so viel Geld wie die Herren Profifußballer.
      Die Damen werden schon deutlich über Gebühr und dem was die Nachfrage hergibt subventioniert und haben dann noch die Chuzpe sich zu beschweren? Dreist.
      Zumindest auf die falsche Art - wenn sie reflektieren würden, woran es liegt, Stichwort Attraktivität(nicht die Damen, sondern die Ausführung der Sportart) - dann hätten sie gute, argumentative Ansatzpunkte die auch eine höhere Bezahlung rechtfertigen.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Flixxer22 ()

      GoldonS04 schrieb:

      Aber wer will denn hauptsächlich Gleichberechtigung?
      Jeder. Nur Chauvinistische zurückgebliebene Männer mit Minderwertigkeitskomplex nicht.

      GoldonS04 schrieb:

      Und was ist jetzt Leistungsfähigkeit?
      Geschlechterunterschiede im Sport

      GoldonS04 schrieb:

      Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern heißt für mich nun mal das es gleich zwischen den Geschlechtern läuft.
      Eben nicht. Gleichberechtigung im Sport, sollte und muss man im Verhältniss zur Anatomie bewerten und messen. In der Wirtschaft bzw gesellschaftlichen Zusammenleben, auf sozialer Ebene, sollte wie Du richtig sagt Anatomie keine Rolle spielen. Da sie das aber doch macht, kann und sollte der Sport hier eine Vorbildfunktion einnehmen.



      Bueraner schrieb:

      Und was ist mit Kugelstoßen, Rhönrad oder Baumstammhiefen? Die Athleten dort bekommen auch nicht so viel Geld wie die Herren Profifußballer.
      Das hat doch nur dann etwas damit zu tun wenn es in diesen Sportarten unter den Geschlechtern einen Unterschied der Bezahlung gibt.
      Unterschiedliche Sportarten miteinander zu vergleichen hat nichts mit der Gleichberechtignung der Frauen zu tun.

      Charlie Brown schrieb:

      Unterschiedliche Sportarten miteinander zu vergleichen hat nichts mit der Gleichberechtignung der Frauen zu tun.
      Der Oberbegriff ist Leistungsgerechtigkeit. Ist ja auch das Argument, dass die Frauen das gleiche leisteten, und daher auch mehr Geld verdient hätten.
      Aber nehmen wir die Kunst zum Beispiel. Es gibt hunderte, tausende Künstler, die unterschiedliche Kunstobjekte herstellen. Die Erzeugnisse sind aber nicht alle gleich beliebt. Der eine Künstler erhält für sein Kunststück 2 Mio EUR, während der andere Künstler seine Objekte aufm Kunstmarkt für 10 EUR verdingelt. Es ist irrwitzig hier zu sagen beide müssten für ihre Leistung dasselbe bekommen, weil sie beide hart daran gearbeitet haben. Die Kundschaft will halt das eine unbedingt haben, das andere eher nicht so und schon gar nicht zu einem hohen Preis. Keiner kommt hier auf die Idee alle Künstler pauschal zu entlohnen. Vollkommen gleich ob Mann oder Frau. Die Geschlechtersache ist lediglich eine kleiner Unterpunkt der Leistungsgerechtigkeit.
      Ich blicke ständig über den Tellerrand. Aber Schalke ist der Nullpunkt in meinem Koordinatensystem, der Fluchtpunkt zu dessen Perspektive ich in andere Richtungen schauen kann!
      Mal ganz davon ab das Frauen selbst in der Kunstwelt weit weniger Beachtung, Anerkennung und Bezahlung bekommen wie Männer, sei es in der Bildenden Kunst oder Filmkunst besteht da schon ein Unterschied zum Sport.

      Kunstwerke/ Gegenstände sind auf Grundlage der unterschiedlichen Interpretationen des Betrachters und Käufers preislich zu unterscheiden.
      Ein Kunstwerk wird vom Handwerk bzw. der Optik nie das selbe sein wie ein anderes (es sei den es ist eine Fälschung).
      Bei der Ausführung einer Sportart wie Fußball ist das Handwerk von Männern und Frauen aber das selbe. Der Unterschied für den Betrachter liegt in der Ausführung per se.
      Die Mehrheit der Frauen wird zb nie eine Schussgeschwindigkeit eines Roberto Carlos erreichen, oder eine Athletik wie Ronaldo. Das sind aber beides Eigenschaften welche für uns Männer den Sport an sich attraktiv machen. Frauen also zu benachteiligen für etwas was sie nicht erreichen können ist für die Gleichberechtigung nicht förderlich.

      Wie schon geschrieben, ich bin mir über die unterschiedliche Ästhetik des gemeinsam ausgeführten Sports und des daraus resultierenden geringen Interesse mit weniger Einnahmen bewusst. Nur halte ich, da Frauen ein geringeres sportliches Leistungsniveau haben eine gleiche Bezahlung für Fair und sollte von Sportverbänden welche wie der DFB in Geld schwimmen auch so honoriert werden.
      Hand aufs Herz: Wer von uns gibt für den Frauenfußball auch nur ansatzweise jene Summen aus, die er Saison für Saison in den Männerfußball pumpt? Dauerkarte, Auswärtsfahrten, das neue Trikot, die Vereinsmitgliedschaft. Und wer von uns schließt das SKY/DAZN-Abo schon in der Hoffnung ab, da Frauenfußball zu sehen?

      Insofern finde ich es doch sehr heuchlerisch, einerseits als Fan selbst zwischen Frauen- und Männerfußbal zu unterscheiden und auf dieser Basis deutlich weniger Geld für das eine als für das andere auszugeben - dann aber vom Weltverband FIFA zu fordern, es dürfe bei der Bezahlung keine Unterschiede geben. Aber das Geld von anderen lässt sich halt immer leichter verplanen als die eigene Kohle...

      Ihr wollt mehr Geld im Frauenfußball? Dann zahlt es via Stadionbesuchen, Trikotkäufen etc. ein.

      Natürlich kann die FIFA die Pämien für die Frauen anheben. Sie kann und sollte auch endlich mal über die perversen Entwicklungen im Männerfußball nachdenken und statt der dort ständig steigenden Zahlen über ein vernünftiges und vor allem ethisches Maß der Entlohnung nachdenken.

      Aber eine Gleichstellung bei Gehalt und Prämien zwischen Frauen und Männern nur deshalb herzuleiten, weil beide nunmal den gleichen Sport ausüben, halte ich für den falschen Ansatz.
      Dann ritten wir heimwärts. Es war ein kühler, sternklarer Abend. Nie zuvor hatte ich so viele Sterne gesehen und nie so strahlende. Ich versuchte zu erraten, welcher Stern unsere Erde war. (Astrid Lindgren - "Die Brüder Löwenherz")

      Nr.10 schrieb:

      Insofern finde ich es doch sehr heuchlerisch, einerseits als Fan selbst zwischen Frauen- und Männerfußbal zu unterscheiden und auf dieser Basis deutlich weniger Geld für das eine als für das andere auszugeben - dann aber vom Weltverband FIFA zu fordern, es dürfe bei der Bezahlung keine Unterschiede geben. Aber das Geld von anderen lässt sich halt immer leichter verplanen als die eigene Kohle...
      Ich als Konsument kann mich ür das ein oder ander entscheiden, der DFB aber sollte all seine Sportler gleich behandeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Charlie Brown ()

      Charlie Brown schrieb:

      Nr.10 schrieb:

      Insofern finde ich es doch sehr heuchlerisch, einerseits als Fan selbst zwischen Frauen- und Männerfußbal zu unterscheiden und auf dieser Basis deutlich weniger Geld für das eine als für das andere auszugeben - dann aber vom Weltverband FIFA zu fordern, es dürfe bei der Bezahlung keine Unterschiede geben. Aber das Geld von anderen lässt sich halt immer leichter verplanen als die eigene Kohle...
      Ich als Konsument kann mich ür das ein oder ander entscheiden, der DFB aber sollte all seine Sportler gleich behandeln.
      Also auch gleiche Prämien für futsal etc?
      Vamos Uruguay
      Naja, wenn du von "alle Sportler" gleich behandeln sprichst, dann ist die Frage nach Fußball vs. Futsal absolut legitim. All deine Argumente lassen sich jedenfalls von "Männer vs. Frauen" auf "Futsal vs. Fußball" über tragen.

      Gleichbehandlung im Spitzensport ist ohnehin ein Ding der Unmöglichkeit - nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch bzgl. der Unterschiede in jeder anderen Dimension (Herkunft, körperliche Voraussetzungen, Gesundheit usw.). Und diejenigen, die sich gegen ihre Konkurrenz durchsetzen, profitieren am Ende - im Normalfall analog zur Härte der Konkurrenz. Und da ist es nunmal einfacher, als Frau in die Frauennationalmannschaft zu kommen, als als Mann in die Herrennationalmannschaft (genau wie es leichter ist, in die Futsal-NM zu kommen als in die Fußball-NM).

      Da finde ich dann unterschiedliche Entlohnungen schon legitim. Eine andere Frage ist natürlich, ob man bei den aktuellen Gehältern im Herrenbereich und dem mit der Nationalmannschaft verbundenen Werbewert solche Prämien als Profi wirklich einstreichen muss. Aber das ist hier ja nicht Thema...
      Schalke ist systemrelevant.
      "Real Madrid gibt auf: "Raúl will unbedingt zu Schalke 04!""

      Du schreibst, dass alle Sportler des DFB gleich bezahlt werden sollen. Das wäre nicht nur die Frauennationalmannschaft sondern u.a. auch die Futsal Nationalmannschaft, Beachsoccernationalmannschaft etc..

      Ich sehe dass nicht so. Das Leistungsniveau ist im Männerfussball viel höher, das öffentliche Interesse ebenso. Desweiteren ist der Männerfussball wesentlich kompetiver als Frauenfussball, Futsal etc. alleine aufgrund dessen, dass er von viel mehr Sportlern ausgeübt wird.

      Dementsprechend ist auch eine deutlich höhere Vergütung berechtigt.
      Vamos Uruguay

      Charlie Brown schrieb:

      Verbände generieren aber so viel Geld, das es möglich ist alle ihre Athleten und Athletinnen gerechterweise gleich nach Leistung und im Sinne des Sport zu bezahlen.
      Die Leistung ist aber nun einmal auch nicht gleich.

      australian-womens-national-team-lose-70-to-team-of-15yearold-boys-a3257266.html
      You're not gonna believe this. He killed 16 Czechoslovakians. Guy was an interior decorator.

      Nr.10 schrieb:



      Natürlich kann die FIFA die Pämien für die Frauen anheben. Sie kann und sollte auch endlich mal über die perversen Entwicklungen im Männerfußball nachdenken und statt der dort ständig steigenden Zahlen über ein vernünftiges und vor allem ethisches Maß der Entlohnung nachdenken.
      Mir würde es allein darum gehen. Nicht um die Utopie, exakt dieselben Gehaltssummen für Frauen zu fordern. Die Verbände (sowohl die FIFA als auch der DFB) hätten sicherlich genug Geld, für die entsprechenden Veranstaltungen deutlich höhere Prämien zu zahlen. Davon ab, hat sich der Fußball auch sichtbar verbessert...verfolge keine Bundesliga, aber immer gerne Livespiele wie das Pokalfinale in Deutschland oder auch Turniere (wenn sie denn live gezeigt werden).
      Schalker gegen Rassismus!
      Ich kann den Gedanken von Charlie Brown nachvollziehen, halte es jedoch für den falschen Weg. Wie nun schon öfter geschrieben wurde, werden die Sportler/innen anhand ihrer Leistung bezahlt, das gilt nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen höheren und niedrigeren Ligen. Dabei ist mit Leistung jedoch nicht die körperliche Anstrengung, sondern - wie der Sportökonom in dem Beitrag schon erwähnt hatte - der Ertrag (er sprach vom Wertgrenzprodukt) gemeint, den die Person einspielt. Daran gemessen verdienen die Frauen ehrlicherweise gar nicht so schlecht. Den gleichen Unterschied gibt es ja auch bei weiblichen und männlichen Models, nur das die Männer in dieser Branche weniger verdienen. Auch hier wäre es meiner Meinung nach falsch, die Gehälter anzupassen, da Frauen eben deutlich mehr Geld einspielen.

      Schlimmer finde ich, dass den Frauen nichtmal die gleiche Ausstattung (wie die Fußbälle) zukommt wie den Männern. Das ist wirklich despektierlich.