Sport inside

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      Sport inside

      Für mich die beste Sportsendung im deutschen TV.
      Da ich bei vielen ihrer kleinen Reportagen nicht weiß in welchen Thread sie am besten passen, mach ich hier mal einen neuen auf.
      Ich hoffe das ist okay.

      Sport Inside - WDR Mediathek


      Hier die gerade aktuellen Fußballreportagen mit Bezug zur Bundesliga:
      Fußballfans als Wirtschaftsfaktor: "Danke Fans!" - YouTube
      Zeitspiel um Polizeikosten bei Hochrisikospielen - YouTube

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Charlie Brown ()

      Bezahlung von Fußballerinnen

      Sportökonom hat leider Recht - die Argumentation mit der Leistung ist vielleicht schön für das Gerechtigkeitsempfinden - real betrachtet aber Banane.

      Nach dem Motto müssten Bauarbeiter Millionäre sein.

      Das Wolfsburg mit 3400 Besuchern pro Spiel, meistbesuchtester Verein ist sagt schon alles.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)
      Die FIFA sollte und könnte zumindest ohne Probleme mehr zahlen.
      Und wenn HH geht, spannt er hinter seinen Wagen einen Pflug und fährt noch zwei Mal übers Trainingsgelände, danach pinkelt er ein "Machts gut, ihr Penner!" an die Wand der Geschäftsstelle.

      -Il Barto

      Kaventsmann schrieb:

      Die FIFA sollte und könnte zumindest ohne Probleme mehr zahlen.
      Könnte ja, aber wieso sollte sie - Wolfsburg generiert die Hälfte der Zuschauer die Sandhausen generiert.

      Unsere Spieler werden auch nicht von der Fifa entlohnt. Zumindest nicht direkt. Das funktioniert aber eben auch nur durch die Wertschöpfung - so bitter es ist.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)
      Es sind keine 3400 Zuschauer im Schnitt sondern es waren dort nur so viele da weil die Meisterschaft gefeiert wurde. In der Bundesliga liegt der Schnitt bei 854 Zuschauer. Das ist schon ein krasser Kontrast zum Herrenfussball. Gleiches Gehalt ist daher leider völlig utopisch...
      Da der Sport, hier im Speziellen der Fußball, aber schon immer besser Brücken bauen konnten wie Politik oder Wirtschaft, wäre es wünschenswert wenn man von seiten der Fifa und den Verbänden vorangeht und alle gleich bezahlt. Dass die Clubs wegen des mangelnden medialen und Stadionzuschauer Interesse ihre Spielerinnen leider nicht besser bezahlen können ist schade, leider aber nicht anders zu handhaben.
      Verbände generieren aber so viel Geld, das es möglich ist alle ihre Athleten und Athletinnen gerechterweise gleich nach Leistung und im Sinne des Sport zu bezahlen.
      75000 sind ein Witz gegenüber den 350000 der Männer.

      Charlie Brown schrieb:

      Da der Sport, hier im Speziellen der Fußball, aber schon immer besser Brücken bauen konnten wie Politik oder Wirtschaft, wäre es wünschenswert wenn man von seiten der Fifa und den Verbänden vorangeht und alle gleich bezahlt. Dass die Clubs wegen des mangelnden medialen und Stadionzuschauer Interesse ihre Spielerinnen leider nicht besser bezahlen können ist schade, leider aber nicht anders zu handhaben.
      Verbände generieren aber so viel Geld, das es möglich ist alle ihre Athleten und Athletinnen gerechterweise gleich nach Leistung und im Sinne des Sport zu bezahlen.
      75000 sind ein Witz gegenüber den 350000 der Männer.

      Finde die 75.000 im Vergleich dazu, was im Frauenfußball an Umsatz hereinkommt, eigentlich völlig ok.
      Man muss auch immer die Relation betrachten.
      Um die finanzielle Spreizung darzustellen zitiere ich mal einen Kommentar unter dem Video:

      akira2512 schrieb:

      Die Damen WM bringt der FIFA ca. 50 Mio. € (korrigiert: 64 Mio. €) ein. Die Herren WM ca. 6,5 Mrd. €. (korrigiert: 5,5 Mrd. €) Das ist Faktor 130(nach Quellle korrigiert: Faktor 110) mal mehr. Die Damen bekommen als Weltmeister ca. 75.000 € pro Spielerin, die Herren bekommen ca. 350.000 €. Das ist Faktor 4,66. Ich denke da kommen die Damen EXTREM gut bei weg.Man sollte allerdings mehr Geld in den Damenfußball investieren, so dass die Chancen auf eine Angleichung in Zukunft besser werden!
      Nachzuvollziehen hier:
      1. Umsatz - WM-Männer
      2. Umsatz - Frauen (hier wird von 64 Mio. € gesprochen.)
      Die Prämien kann man grad in jedem Wald-und-Wiesen-Blatt nachlesen.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Flixxer22 ()

      Mir ist natürlich bewusst, dass die WM der Frauen nicht so viel Geld generiert wie die der Männer, nur spielt das in meiner Argumentation dass die Verbände grundsätzlich so viel Geld genierien, das es möglich ist, alle gleich zu bezahlen keine Rolle. Das Geld ist da.
      Und anstatt, auch wenn es daher zu großen teilen kommt, das Geld immer weiter in den aufgeblasenen Männermarkt zu stecken, könnte man damit für mehr Gleichberechtigung sorgen und die Wertstellung des Frauenfußballs stärken.
      Will sagen: Lass darauf scheißen, dass das begrenzt generierte Kapital der Sponsoren bei der Frauen-WM hier für eine Minderwertigkeit sorgen könnte und einfach etwas aus dem Topf der Männer nehmen.
      Wüsste jetzt auch nicht warum, denn wenn von Gleichberechtigung gesprochen wird, dann müsste es auch leistungsmäßig auf einer Stufe sein und da kann man finde ich nun mal nicht sagen, Frauen sind körperlich nun mal nicht dazu in der Lage so wie Männer.

      Hier beim Fußball ist es vielleicht noch nicht so erkennbar, aber z.B. beim Tennis bekommen beide Geschlechter jedenfalls bei den Grand Slam Turnieren das gleiche Preisgeld, obwohl es dort nicht gleich zwischen den Geschlechtern läuft, denn bei den Frauen gibt es zwei Gewinnsätze, bei den Männern drei Gewinnsätze, also der Mann muss meiner Meinung nach schon deutlich mehr leisten, um dann das gleiche Geld zu bekommen.

      Ist für mich keine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.

      Charlie Brown schrieb:

      Mir ist natürlich bewusst, dass die WM der Frauen nicht so viel Geld generiert wie die der Männer, nur spielt das in meiner Argumentation dass die Verbände grundsätzlich so viel Geld genierien, das es möglich ist, alle gleich zu bezahlen keine Rolle. Das Geld ist da.
      Und anstatt, auch wenn es daher zu großen teilen kommt, das Geld immer weiter in den aufgeblasenen Männermarkt zu stecken, könnte man damit für mehr Gleichberechtigung sorgen und die Wertstellung des Frauenfußballs stärken.
      Will sagen: Lass darauf scheißen, dass das begrenzt generierte Kapital der Sponsoren bei der Frauen-WM hier für eine Minderwertigkeit sorgen könnte und einfach etwas aus dem Topf der Männer nehmen.
      Bin ich vollkommen bei dir! Allerdings ist es gerade in einer Institution wie der FIFA, die so auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, relativ schwierig das so zu verkaufen.

      Ich finde es bedrückend, wenn in der ersten Liga der Frauen keine 10 gleichen Bälle bereitgestellt werden können. Das war bei mir im Jugendclub schon überhaupt kein Problem. Wenn dann auch noch Spielerinnen nichtmal 1/22 von dem verdienen, was ein Spieler des, z.B., TSG Balingen bekommt, dann ist das schon richtig große Scheiße. Diese Infrastruktur MUSS gegeben werden, grade auch um dem Fußball an sich gerecht zu werden.

      Die Argumentation mit der harten Arbeit finde ich trotzdem Banane, das kann man in jeden x-beliebigen Gesellschaftsbereich übertragen und es hilft trotzdem nicht. Frauenfußball muss einfach attraktiver und qualitativ hochwertiger werden - dann bekommt er auch die Aufmerksamkeit, welche die Damen gerne hätten. Hier muss man aber auch nochmal massiv in die Ausbildung inverstieren, das Geholze ist nämlich teilweise absolut unästethisch und durchaus ein valider Grund für die geringe Umsatzgenerierung und das geringe Interesse.
      "Dickel hat nach dem 2:3-Anschlusstreffer wie Adolf Hitler in sein scheiss Mikrofon gebrüllt, der Holzkopf." (Frage/n)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Flixxer22 ()

      Charlie Brown schrieb:

      Wenn man durch Subventionierung für mehr Gleichberechtigung sorgen könnte, warum nicht?
      Ach weißte, ich würde auch gern so viel verdienen, wie der VW-Chef. Tue ich aber nicht.

      Auch wenn das jetzt ein übles Beispiel ist, da die Gehälter im Managerbereich utopisch geworden sind.

      Eine leistungsgerechte Vergütung ist aber doch nix schlimmes. Ich finde das eher gerecht, wenn man je nach Leistung bezahlt wird.

      Alle anderen Ideen gehören nach Kuba.