Tedesco

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      IndenKnick schrieb:

      Boxer11 schrieb:

      Habe übrigens gehört, dass DT eine Reihe von regelmässig berichtenden Journalisten zum Essen eingeladen hat, um sich persönlich zu verabschieden. Stil hat er. So etwas gab es meines Wissens noch nicht bisher.
      Ob DGS auch dazugehört? :arnie:
      So eine Aktion hat nicht nur Stil, sondern ist auch schlau. Die Fußballwelt ist ein Dorf. Da kann es nicht schaden, im Guten auseinander zu gehen.
      Das wäre nichtmal nötig gewesen. Wenn man die Journos so verfolgt auf Twitter hat man immer und auch nach seiner Entlassung gelesen dass ihn eigentlich alle menschlich total schätzen.

      Einfach ein super Typ der sicherlich schnell wieder einen Job haben wird.
      Vielleicht übernimmt er ja zur neuen Saison wieder ein Weinzierl Team :D
      "Dadurch wird man mit einem Torwart Fährmann nie einen modernen und aktiven Spielstil spielen lassen können." - Userbeitrag am 09.04.2017
      Dieser "Teddy-Boy" Personenkult scheint bei manchen schon fast pathologisch zu sein. Fakt ist: Herr Tedesco ist hier krachend gescheitert. Nach der Vize-Meisterschaft hatte er die beste Voraussetzung ein Team nach seinen Wünschen zu formen. Heidel hat ihm das auch erfüllt, siehe Rudy. Ja, es gibt hier User wie der Opa, die bis heute leugnen, daß Rudy der Wunschspieler von Tedesco war. Komisch nur, daß Tedesco persönlich samt seinem Videoanalysten nach München geflogen ist, um Rudy zu einem Wechsel zu uns zu überzeugen. Was ja auch sinnvoll war. Weniger sinnvoll war wie dann der Herr Tedesco Rudy eingesetzt hat.

      Herr Tedesco ist hier krachend gescheitert. Mehr muss man nicht sagen.

      Fabio Maldini schrieb:

      Zum Saisonabschluss letztes Saison gab es so was ähnliches auch für die Mitarbeiter auf der Geschäftstelle. Inwieweit hilft ihm die Putzfrau oder Sekretärin beim Marketing ?
      muss ich das wirklich erklären? Tue Gutes und rede darüber damit der Teddy-Fanclub immer größer wird. Für mich passt das Bild vom lieben und höflichen Teddy nicht zu dem Bild was er in seiner eigentlichen Aufgabe als Trainer abgegeben hat. Ich traue dem nicht von 12 bis Mittag.

      Übrigens hat der Knurrer jeder Putzfrau zum Geburtstag gratuliert. Und dem traue ich.

      Kobra schrieb:

      Übrigens hat der Knurrer jeder Putzfrau zum Geburtstag gratuliert. Und dem traue ich.
      Ich fand es gestern absolut erfrischend, Huub an der Seite authentisch gestikulierend, manchmal aus vollem Herzen lachend, Bonbons verteilend, zu sehen. Es war ein totaler Unterschied zu Tedesco. Gefiel mir persönlich wesentlich besser.

      Kobra schrieb:

      Fabio Maldini schrieb:

      Zum Saisonabschluss letztes Saison gab es so was ähnliches auch für die Mitarbeiter auf der Geschäftstelle. Inwieweit hilft ihm die Putzfrau oder Sekretärin beim Marketing ?
      muss ich das wirklich erklären? Tue Gutes und rede darüber damit der Teddy-Fanclub immer größer wird. Für mich passt das Bild vom lieben und höflichen Teddy nicht zu dem Bild was er in seiner eigentlichen Aufgabe als Trainer abgegeben hat. Ich traue dem nicht von 12 bis Mittag.
      Übrigens hat der Knurrer jeder Putzfrau zum Geburtstag gratuliert. Und dem traue ich.
      Bei anderen in sämtlichen Handlungen schlechte Intentionen zu vermuten, lässt gewisse Schlüsse auf die eigene Person zu.
      Was am Ende zählen sollte ist der Erfolg und der war am Ende einfach nicht mehr da unter DT und auch nicht mehr zu erwarten. Da ist es doch völlig zweitrangig, wer wem zum Geburtstag gratuliert oder wieviele Bonbons verteilt.
      Da hätte doch auch Jesus, Mohammed oder Siddhartha an der Seitenlinie stehen können und hätten es auch nicht über das RB spiel hinaus überstanden.
      Was bleibt ist die Vizemeisterschaft und der geplatzte Traum von einer langen kontinuierlichen, erfolgs-gekrönten Zusammenarbeit.
      Scherben werden aufgefegt und es muss weiter gehen für beide Seiten. Schalke muss den Abstieg verhindern und Tedesco muss dafür sorgen, dass er möglichst schnell eine zweite Chance bei einem Topverein kriegt oder hospitiert, damit der Knick in seiner Entwicklung nur eine Delle bleibt und nicht das Ende auf dem Weg zum Weltklassetrainer bedeutet (das Potential mag er ja wirklich haben).

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      Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.

      Dieser "Schriftleiter", er nennt sich Diekmann, das ist natürlich kein richtiger Schriftleiter. Das ist lediglich ein wandelnder Anzug unter einem Pfund Streichfett.

      No matter how hard you try to change the past - your dad will always have fucked your mom.

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      Actimel schrieb:

      Kann mir das irgendwie noch nicht angucken.Würde mich gerne in die „Jetzt wird irgendwie alles besser“-Stimmung einklinken, aber dieses Gefühl, dass wir mit seiner Entlassung einen riesigen Fehler gemacht haben und es uns in einigen Monaten/Jahren Gewahr wird, ist noch viel präsenter.
      Hast Recht, tut immer noch weh und es wird irgendwann noch "weher" tun.
      Zitat Ralf Fährmann:
      "Zu uns kommen nicht die typischen Eventfans. Für unsere Fans entscheidet sich in den 90 Minuten, mit welchem Gefühl sie in die kommende Woche gehen. Ihre Zufriedenheit liegt in diesem Fall in unserer Hand. Schon deshalb haben wir die Pflicht, immer alles zu geben."

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      Er ist ja erstmal nur freigestellt und steht weiter auf der payroll.
      Sollte sich die Erkenntnis durchsetzen, mit ihm den richtigen Mann für den richtigen Kader zur richtigen Zeit an Bord zu haben, könnte man ihn (noch) reaktivieren. Ich schätze ihn sogar so ein, dass er das liebend gerne machen würde.

      Das wird aber nicht geschehen, und das ist vermutlich auch gut so.

      Derzeit reicht doch die Erkenntnis, dass sich an ihm die Schalker Geister derzeit scheiden.

      Was uns einen sollte, ist der Dank für eine - jedenfalls im Ergebnis - geile Saison 2017/18 mit einem absolut unvergesslichen Highlightspiel in LÜD. Und der Dank dafür, dass ganz Schalke wieder an sich geglaubt hat.

      Dass es auch Sichtweisen gibt, die wir unterschiedlich beurteilen, steht auf einem anderen Blatt.
      Ich neige dazu, in der derzeitigen sportlichen Situation die Dinge zu betonen, die uns einen.

      Über all die andere Scheisse können und werden wir ganz toll in der turnierfreien Sommerpause reden und streiten.

      Stand heute ist Tedesco Geschichte und mehr als ein sehr herzliches „Danke, Trainer!“ ist gar nicht nötig.
      Wolfram Wuttke: Schalker, Nationalspieler, schlampertes Genie. 17. November 1961 bis 1. März 2015


      Schalke Fan seit 1903

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      Mal eine Frage in die Runde: Hat ein Jens Keller oder so eigentlich Schalke weniger "gelebt" (schmunzel) als Tedesco ? Oder anders gefragt, woher kommt dieser Gottvergleich eigentlich, weil der immer schön Glück Auf gesagt hat ? Verstehs langsam echt nicht mehr und ich bin ein erwachsener Mann.

      Wolfram Wuttke schrieb:

      Stand heute ist Tedesco Geschichte und mehr als ein sehr herzliches „Danke, Trainer!“ ist gar nicht nötig.
      Jop. In einem Satz auf den Punkt gebracht.

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      Gewohnt Renitent schrieb:

      Mal eine Frage in die Runde: Hat ein Jens Keller oder so eigentlich Schalke weniger "gelebt" (schmunzel) als Tedesco ? Oder anders gefragt, woher kommt dieser Gottvergleich eigentlich, weil der immer schön Glück Auf gesagt hat ? Verstehs langsam echt nicht mehr und ich bin ein erwachsener Mann.
      Die Frage ist ja erst einmal, was man überhaupt unter "Schalke leben" versteht. Für mich bedeutet dies sicher nicht "Glück auf" sagen, grätschen oder das Wappen küssen. Für mich sind es eher die kleine Dingen gewesen, der Umgang mit Fans und Mitarbeitern (ohne das an die große Glocke zu hängen), Höflichkeit, echte Emotionen, sowohl beim Jubel im Derby als auch nach dem Fortuna Spiel sich vor der Kurve zu stellen. Im Haifsichbecken Bundesliga einfach ein ehrlicher und guter Typ bleiben, das ist für mich ein Schalker. Und das spricht doch Jens Keller damit keiner ab, weiß nicht, warum man da jetzt zwingend den Vergleich suchen muss.
      Mir kann man nichts vormachen: Ich arbeite in der Medienbranche.

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      Fabio Maldini schrieb:

      Und das spricht doch Jens Keller damit keiner ab, weiß nicht, warum man da jetzt zwingend den Vergleich suchen muss.
      Nene, mir gehts darum zu erfahren warum dieser Mensch hier beinahe Jesuresk verabschiedet wird, habe ich in der Form noch nicht erlebt.

      Und was Du da sonst so schreibst trifft wohl auf 99% der gefeuerten Schalke Trainer zu.

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      Gewohnt Renitent schrieb:

      Nene, mir gehts darum zu erfahren warum dieser Mensch hier beinahe Jesuresk verabschiedet wird, habe ich in der Form noch nicht erlebt.
      Und was Du da sonst so schreibst trifft wohl auf 99% der gefeuerten Schalke Trainer zu.
      Weil er eine großartige Projektionsfläche für die Vorstellung von einem idealen Trainers darstellt.
      Jeder glaubt ihn zu kennen, fast jeder mag ihn.
      Hinzu kommt der immer im Hintergrund schwelende Traum von dem Trainer, der Schalke endlich wachküsst, so wie ein Klopp dies einst mit dem völlig falschen Verein tat.
      DT schien der Auserwählte zu sein und von dieser Vorstellung trennt man sich nur ungern.
      Die Realität, dass DT in gehörigem Maß mitverantwortlich für die größte Vereinskrise seit über 30 Jahren ist, blendet man dann lieber aus.
      Der Satellit, den man nicht sieht, ist radioaktiv. Erst dachte ich, er fliegt ganz hoch, doch jetzt fliegt er tief.

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      Bausparer schrieb:


      Die Realität, dass DT in gehörigem Maß mitverantwortlich für die größte Vereinskrise seit über 30 Jahren ist, blendet man dann lieber aus.
      Weil der Gedanke daran, wen man eigentlich sonst noch alles freistellen müsste, unerträglich wäre.
      Das Problem ist Teil der Lösung- und somit nicht ganz unwichtig ...