Tedescos Fußball - Quo vadis?

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    Matthews-Trick schrieb:

    rgendwie komme ich immer wieder zu den gleichen Fragen:

    1. Haben wir die richtigen Spieler?
    2. Haben wir den richtigen Trainer?
    3. Haben wir den richtigen Sportvorstand?


    Wichtig ist aber vor allen Dingen, dass die Mannschaft gezeigt hat, was sie tatsächlich in der Lage zu leisten ist, wenn man sie das spielen lässt, was sie kann und wahrscheinlich auch will. Bemerkenswert ist auch, dass die Mannschaft bis auf, di Santo, Kehrer, (beide ausgewechselt), Goretzka (eingewechselt), Meyer und Naldo heute noch unseren Kader bildet. Am wirklichen Können und Wollen kann es also nicht liegen, dass wir heute nur noch unansehnliche Spiele geboten bekommen. Damit beantworten sich obige Fragen 1 und 3 quasi von selbst.
    zu den Fragen, sag ich nur 3, 2, 1 Mainz, soll eine Verknüpfung zum Mänzer Karneval sein, da mMn alle drei Teile für die Darbietungen der laufenden Saison verantwortlich sind. Da will ich auch keine Gewichtung einbringen, wer zu wieviel Anteilen da eher verantwortlich ist.
    Bringt nix.

    Du verkaufst für meine Begriffe, die abgewanderten Spieler zu sehr unter Wert:
    Also mindestens Naldo und Kehrer, aber auch Goretzka, waren schon entscheidende Säulen in der letzten Vizemeistersaison.
    Schau dir mal die Bayern an, wenn da Boateng und/oder Hummels etwas wackeln, dann wackelt ganz München.

    und Meyer glänzte (auch wenn er charakterlich wenig glänzte) ja auch hier und da auf.

    Also mMn gehören lediglich Caligiuri und Oczipka noch zum letztsaisonellen Kader,
    und bekanntermaßen ist Oczipka lange verletzt gewesen. Ralle läuft ebenfalls seiner Form des letzten Jahres nach.
    Harit hat leider auch eher keine Entwicklung durchlaufen, und Kono ist mMn immer noch nur ab und an zu sehen.
    Burgi auch oft verletzt. Also der Hinweis, hinkt so sehr, wie die genannten Spieler.

    Auch wenn dies kein Versuch ist, eine Lanze für Tedesco zu brechen.
    we are Metallica, and we play Speedmetal

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mad Ted ()

    Gerrie schrieb:

    @Sportpsychologe

    Nach deiner Theorie sind wir also komplett handlungsunfähig.
    Na ja, wenn du in einer Krise nicht die richtigen Lösungen/Antworten findest, dann bist du irgendwann handlungsunfähig. Dann wird eigentlich immer das Personal ausgetauscht, um einen Impuls zu geben. Wir dürfen nicht vergessen, wir waren seit 20 Jahren nicht mehr so schlecht wie heute und spielen seit Heidel hier ist einen total unattraktiven Fußball. Da hat sich leider rein gar nichts verbessert. Wir haben Heidel bei uns damals installiert, damit er uns die richtigen Trainer holt. Leider hat er das bisher nicht geschafft. Hätte mir gewünscht, dass DT funktioniert. Passt für mich von seiner Art schon gut hierher. Habe manchmal den Eindruck, er will zu viel auf einmal und verzettelt sich deshalb.

    Matthews-Trick schrieb:



    Um diese Fragen zu beantworten lande ich immer wieder im November 2017, beim legendären
    4:4 in Dortmund. In der 1. Halbzeit wurde die Mannschaft trotz eines sicherlich vorhandenen Matchplans regelrecht überrannt. Nach eigenen Angaben bestand dann Tedescos Order in der 2. Halbzeit lediglich aus der Ansage „Seht zu, dass ihr euch halbwegs anständig aus dem Spiel verabschiedet, ohne euch noch mehr zu blamieren“ (oder so ähnlich). Das Ergebnis ist bekannt, frei von sämtlichen taktischen Zwängen und Fesseln hat die Mannschaft dann aber mal so richtig losgelegt und mit einem wahren Feuerwerk eine der besten Bundesligamannschaften nach allen Regeln der Kunst an die Wand gespielt. Das Spiel ist vollkommen zu Recht bis heute unvergessen.

    Wichtig ist aber vor allen Dingen, dass die Mannschaft gezeigt hat, was sie tatsächlich in der Lage zu leisten ist, wenn man sie das spielen lässt, was sie kann und wahrscheinlich auch will.
    Wäre ja wirklich toll, wenn es so einfach wäre. Dann könnte man die Mannschaft ja ab sofort am Besten einfach sich selbst überlassen.

    Sorry, aber dieses Jahrhundert-Derby als Anhaltspunkt für irgendwas heran zu ziehen, ist Blödsinn.

    Mad Ted schrieb:

    3, 2, 1 Mainz
    Was soll on einer recht gut geführten Debatte jetzt wieder so ein Beitrag?
    Troll?

    Sportpsychologe schrieb:

    spielen seit Heidel hier ist einen total unattraktiven Fußball.
    Wir spielen sehr viel länger so schlechten Fußball.

    @Matthews-Trick
    Gehe mit dir konform.
    Die Mannschaft kann sehr viel mehr und mangelnde Qualität ist wie der Schüler der nach der 6 in Mathe sagt der Lehrer bringt einem das auch scheiße bei.
    Natürlich haben die Qualität.idt Unsinn das abstreiten zu wollen.

    sirius schrieb:

    Matthews-Trick schrieb:

    In allen drei Fällen wäre baldige Trennung wohl die beste Lösung. Leider.
    Wieso "leider"? Besser ein Ende mit Schrecken, als ...
    ...ein Schrecken der mittlerweile seit der Raúl/Huntelaar Zeit niemals aufhört. Egal unter welchem Manager oder Trainer.
    Also das eine heißt ja wohl nicht automatisch das andere.

    Hier wird so viel erzählt wie schrecklich der offensiv Fußball ist...ja das ist er. Aber wodurch ist der Defensive Gedanke erst entstanden? Durch das ewige 0 muss stehen gequatsche, durch die vom Vorstand gewollte „Malocher“ Mentalität. Durch das Ziel Anfang der Saison ungemütlich zu bespielen zu sein. Und warum dieser Wunsch? Weil es letzte Saison genau so funktioniert hat und die Ergebnisse da waren.
    Letzte Saison war an unserem Spiel nichts anders als jetzt...nur hab wir da mehr Standarts rein gemacht und ein System was funktioniert hat und für die meisten Gegner ungewohnt war.

    Zusammengefasst also kann man sagen ist es wie immer auf Schalke:
    Solange die Ergebnisse stimmen ist auf Schalke alles gut. Falls nicht wird jeder Grashalm hinterfragt.
    Manchmal muss man auch mal einfach durchhalten wenn was scheisse läuft.

    küstengucker schrieb:

    Mad Ted schrieb:

    3, 2, 1 Mainz
    Was soll on einer recht gut geführten Debatte jetzt wieder so ein Beitrag?Troll?

    Sportpsychologe schrieb:

    spielen seit Heidel hier ist einen total unattraktiven Fußball.
    Wir spielen sehr viel länger so schlechten Fußball.
    Das ist teilweise richtig. Vorher hatten wir aber noch Unterschiedsspieler (Sané, Draxler, Farfan usw), die das Niveau gesteigert haben.

    Nichtsdestotrotz, hat Heidel bisher zwei Trainer installiert, die nicht gerade ein offensives Feuerwerk abbrennen ließen. Ich glaube, da haben wir uns alle mehr von Heidel erhofft. Er hat ja schließlich Kloppo und Tuchel entdeck.
    Mich stört in der Debatte, dass etlichen Beiträgen zu entnehmen ist, dass Heidel die falschen Spieler geholt haben soll.Ich kann mich an eine Aussage von Rudi Assauer erinnern, der einmal gasagt hatte, dass man die Kaderplanung auf gar keinen Fall dem Trainer überlassen dürfe, da man bei einem Trainerwechsel auf den "Altlasten" hängen bliebe und der neue Trainer wieder neues Personal beanspruche. Wünsche könnten allerdings gerne geäußert werden.

    Dass unser Kader insgesamt gesehen nicht so wirklich harmonisch und logisch zusammengestellt worden ist, bleibt hiervon unberührt.
    1958: Mittendrin statt nur dabei!

    küstengucker schrieb:

    Sportpsychologe schrieb:

    Ich glaube, da haben wir uns alle mehr von Heidel erhofft. Er hat ja schließlich Kloppo und Tuchel entdeck.
    Ich glaube ernsthaft da hat Heidel sich auch mehr von Tedesco erhofft...
    Ich fürchte, da hat Heidel seine Qualitäten als Trainer-Finder überschätzt und gleich erstmal eine zu dem Zeitpunkt völlig unnötige Vertragsverlängerung erwirkt.
    S. Rode (über M. Götze): Menschlich ist er ein absoluter Profi.

    DoZLa schrieb:


    Hier wird so viel erzählt wie schrecklich der offensiv Fußball ist...ja das ist er. Aber wodurch ist der Defensive Gedanke erst entstanden? Durch das ewige 0 muss stehen gequatsche, durch die vom Vorstand gewollte „Malocher“ Mentalität. Durch das Ziel Anfang der Saison ungemütlich zu bespielen zu sein.
    Naja, man hatte die Problematik im Vorlauf der Saison ja durchaus erkannt und sich mit Uth und Skrzybski zusätzlich zwei schnelle und torgefährliche Leute ins Boot geholt. Auch aus der Defensive wollte man schneller und offensiver agieren, z.B. durch die Verpflichtung von Mendyl. In den ersten Spielen hat man die entsprechenden Ansätze auch deutlich gesehen. Es ging zwar wie allgemein bekannt nicht gut, aber Mut und Wille zur Veränderung waren von Seiten der sportlichen Leitung ja deutlich erkennbar.

    Irgendwann kam dann dieses dubiose "Veto" aus der Mannschaft. Es wundert mich, dass das bis heute auch in den Medien kaum hinterfragt oder aufgeschlüsselt wird.

    Matthews-Trick schrieb:

    Um diese Fragen zu beantworten lande ich immer wieder im November 2017, beim legendären
    4:4 in Dortmund. In der 1. Halbzeit wurde die Mannschaft trotz eines sicherlich vorhandenen Matchplans regelrecht überrannt. Nach eigenen Angaben bestand dann Tedescos Order in der 2. Halbzeit lediglich aus der Ansage „Seht zu, dass ihr euch halbwegs anständig aus dem Spiel verabschiedet, ohne euch noch mehr zu blamieren“ (oder so ähnlich). Das Ergebnis ist bekannt, frei von sämtlichen taktischen Zwängen und Fesseln hat die Mannschaft dann aber mal so richtig losgelegt und mit einem wahren Feuerwerk eine der besten Bundesligamannschaften nach allen Regeln der Kunst an die Wand gespielt. Das Spiel ist vollkommen zu Recht bis heute unvergessen.
    Nicht oder so ähnlich. Das ist vollkommen falsch was du hier erzählst. In der Halbzeit hat man vereinbart, dass das Spiel noch 0:0 steht und man zumindest die zweite Halbzeit gewinnen möchte.

    Frei von taktischen Zwängen. Was für ein Unfug.

    Boxer11 schrieb:

    Hätte gerne diese Situation bei uns. Wenn so keine gute Figur abgeben aussieht, könnte ich damit leben.
    Ging es nicht darum, dass ein guter Trainer mit einer guten Mannschaft nicht 5 mal verliert? Also wenn man in vier Spielen die komplette Saison verliert, ist dass für mich fürn Arsch und ich wette damit könntest du nicht leben.
    Ich bin auch nach dem gestrigen Spiel ein wenig ratlos.

    Zunächst einmal denke ich, wie ich auch schon einmal schrieb, Heidel als Manager nicht der jenige ist, der fachlich höchstkompetent, Spieler beurteilen kann. Ich denke, er hat andere Stärken, die als Manager auch gefragt und wichtig sind, aber seine reine sportliche Kompentenz halte ich persönlich für überschaubar. Von daher ist er bei der Kaderplanung schon sehr auf eine sportliche Beratung angewiesen, im Zweifelsfall überlässt er dies dem jeweiligen Trainer. Aber da hat man in der Zwischenzeit ja auch in Person von Eichkorn interveniert. Ich will jetzt gar nicht wieder mit der Debatte beginnen: "Wer ist eigentlich für eine Vereins-/Spielphilsophie verantwortlich.

    Zu den Stärken Heidels gehört aber meiner Meinung nach, die Fähigkeit, besondere Trainertypen zu erkennen und diese zu fördern. Das er hierbei auch Irrtümern unterliegt, welche sich nach einer Zeit in der tagtäglichen Arbeit zeigen, ist Fakt und das halte ich auch für nachvollziehbar.

    Kommen wir zu der Frage, ob er in Tedecso einen solchen Trainer gefunden hat und/oder warum dessen Plan seit Beginn dieser Saison so überhaupt nicht mehr funktioniert. Will er zuviel, überfordert er vielleicht seine Mannschaft mit den diversern Spieltaktiken, richtet er unser Spiel zu sehr am Gegner aus?

    Ich halte Tedesco, nach wie vor, für einen außergewöhnlichen Trainer und ich bin nicht bereit, nach einer nahezu optimal verlaufenden Saison, welche natürlich auch sein Verdienst war, ein dreiviertel Jahr später den Stab über ihn zu brechen und seine Ablösung zu fordern. Zudem bin ich auch nach wie vor davon überzeugt, dass Heidel eben nicht sein persönliches Schicksal mit der Trainerfrage verbindet, sondern, dass er nach weiterhin davon überzeugt ist, dass DT der richtige Mann ist. Heidel hat in der Vergangenheit nie vor unpopulären Maßnahmen zurückgeschreckt, die auch ihn angreifbar machten, daher denke ich, würde er auch im Fall von DT handeln, wenn er die Notwendigkeit sehen würde. Oder aber er arbeitet bereits an einer Lösung für die neue Saison. Das wissen wir alle nicht.

    Zu dem Vorwurf, er überfordere die Mannschaft mit den vielen Rotationen und Umstellungen der Spielsysteme, glaube ich, dass diesbezüglich schon ein Austausch mit der Mannschaft stattfindet. Und ich schätze TD nicht so ein, dass er "sein(e) System(e)" unter allen Umständen durchdrücken will, wenn er von der Mannschaft ein anderes Feedback erhalten würde.

    Warum die Mannschaft allerdings ein solchen, manchmal vogelwilden Eindruck macht, ist mir, wie euch allen allerdings tatsächlich ein großes Rätsel. Ich denke tatsächlich, dass die vielen Rotationen Teil des Problems, wenn nicht sogar Ursache sind. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass ein grundsätzlich offensiver ausgelegtes System momentan schon daran scheitern würde, dass wir in der Rückwärtsbewegung erhebliche Geschwindigkeitsdefizite haben, das betrifft sowohl die Spieler in der hintersten Reihe als auch die davor spielenden (Ausnahmen bestätigen.....). Von daher ist gegen ein defensiv ausgerichtetes Grundkonzept nichts einzuwenden.

    Das allein bedeutet und erklärt jedoch nicht, warum wir solch arge Probleme in der Umschaltsituation haben bzw. wir kaum in der Lage sind, entsprechende Chancen zu kreieren bzw. vorzubereiten. Hier hat man tatsächlich manchmal den Eindruck, da wisse der eine nicht, wo der andere hinläuft. Was mir in diesem Zusammenhang jedoch auch schon oft aufgefallen ist, sind wirklich manchmal haarsträubende technische Unzulänglichkeiten mancher unserer Spieler. Wobei wir da bei der Frage nach der Qualität unseres Kaders sind und wie man im Wissen dieser Qualität, das Spiel ausrichtet. Im Vergleich zu anderen Mannschaften, sehe ich unseren Kader auf einigen Positionen doch recht durchschnittlich besetzt, was jedoch auf keinen Fall unseren jetzigen Tabellenstand rechtfertigen soll.

    Ich glaube, wie viele hier im Forum, dass Tedesco noch sehr viel zu lernen hat, keine Frage. Ich glaube aber auch, dass es gerade solcher, wie der jetzigen Saison bedarf, um zu lernen. Auch einfach mal den immensen Druck zu spüren, wenn mal so fast gar nichts läuft, wie es im Moment in der Buli scheint und daraus seine Schlüsse zu ziehen und das Erlernte umzusetzen. Die Frage ist dabei natürlich, wie viel Zeit will "man" ihm dabei zugestehen.

    Da bin ich im Gegensatz zu vielen User hier der Meinung, dass man ihm die Zeit bis zum Saisonende und sogar darüber hinaus geben sollte, weil ich ihn weiterhin für einen guten Trainer halte. Das hat auch überhaupt nichts mit Ausbildungsakademie zu tun oder ähnlichem. Argumente dafür? Im Moment sehr wenig, denn letztendlich ist es doch wie immer, da machen wir uns doch nichts vor. Ist der sportliche Erfolg nicht da, ruft man nach Konsequenzen, welche meist im Austausch der sportlich verantwortlichen Personen endet. Hat es uns in den letzten Jahren weitergebracht? Sicherlich nicht.

    Von daher wünsche ich mir und hoffe, dass man DT weiterhin das Vertrauen ausspricht, sofern man selber noch von ihm überzeugt ist. Dieses Vertrauen kann natürlich nicht unendlich sein, da auch gerade wir wirtschafltichen Zwängen unterliegen. Aber DT hat in der letzten Saison gezeigt, dass er fähig ist, aus einem Kader, der sich in den Jahren davor auch nicht mit Ruhm bekleckterte, das Optimum herauzuholen. Alles das, was man ihm jetzt abspricht.

    Also klar pro Tedesco, wobei mir klar ist, dass es nicht leichter wird, Argumente dafür zu finden, je länger wir so was abliefern, wie zurzeit.
    "Schlakke war damals die Ausgeburt der Hölle. Woche für Woche zogen Heerscharen von zahnlosen und arbeitsscheuen – dafür aber umso gewaltbereiteren – niederen Kreaturen durch die Republik, um sich mit Gleichgesinnten im Parkstadion zu treffen. Selbst auf 50,- DM Haupttribünenplätzen herrschte akute Lebensgefahr, wenn man ein anderes Trikot als das der Meineid-Zombies trug."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mythos ()

    royal_blue schrieb:

    Zumal wir beim Etat nichtmal zu den Top 3 gehören.
    Top 3 ----> Platz 14

    Wobei das Märchen, dass wir von den Kosten nicht zu den Top 3 gehören, langsam lächerlich ist.
    "Nimmst du die blaue oder die rote Pille?"
    Ich habe mich für die blaue entschieden.........!
    -----------------------------------------------------------------------------
    Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll aber bei mir lief's ganz flüssig.
    (Paul Breitner)

    Mythos schrieb:

    Zunächst einmal denke ich, wie ich auch schon einmal schrieb, Heidel als Manager nicht der jenige ist, der fachlich höchstkompetent, Spieler beurteilen kann. Ich denke, er hat andere Stärken, die als Manager auch gefragt und wichtig sind, aber seine reine sportliche Kompentenz halte ich persönlich für überschaubar.
    Das hat Heidel selbst nie abgestritten.

    Mythos schrieb:

    Von daher ist er bei der Kaderplanung schon sehr auf eine sportliche Beratung angewiesen, im Zweifelsfall überlässt er dies dem jeweiligen Trainer.
    Ja. Wie fast (eigentlich wüsste ich gar keinen Fall wo das anders sein sollte) alle anderen Manager der Liga auch.
    Kein Manager schenkt seinem Trainer Spieler als Wundertüte. Quatsch so etwas überhaupt annehmen zu wollen.

    Mythos schrieb:

    Ich will jetzt gar nicht wieder mit der Debatte beginnen: "Wer ist eigentlich für eine Vereins-/Spielphilsophie verantwortlich.
    Doch, denn die ist elementar.
    Es ist der verantwortliche für den Bereich Sport.
    Der allerdings stülpt dies einem Verein nicht mal im vorübergehen über. So, ab heute spielen wir schnelles Umschaltspiel.
    Das entwickelt sich. Meist auf Grundlage der Arbeit eines Trainers.
    Hier ist Tedesco der Trainer dessen Konzept Heidel und den AR überzeugt hat.
    Also ist Heidel der verantwortliche und Tedesco der durchführer.

    Mythos schrieb:

    Zudem bin ich auch nach wie vor davon überzeugt, dass Heidel eben nicht sein persönliches Schicksal mit der Trainerfrage verbindet, sondern, dass er nach weiterhin davon überzeugt ist, dass DT der richtige Mann ist
    Gerade deshalb ist sein Schicksal mit dem Tedescos verknüpft.
    Der ist dessen Erfüllungsgehilfe was Philosophie anbelangt. Er ist nach wie vor von ihm überzeugt. Ohne Tedesco würde es keinen Sinn für ihn mehr machen.