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Wikipedia - nähere Infos auf Wikipedia.de - schrieb:

Gegen die Reform in ihrer gegenwärtigen Fassung protestieren auch rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie Kreativschaffende.

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Tedescos Fußball - Quo vadis?

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    Halte die Herangehensweise gestern schlichtweg für zu vorsichtig.
    Es war eindeutig dass man nicht die Fehler wie in München machen wollte und die Bälle im Vorwärtsgang durch die Mitte verlieren wollte.

    Oft wurde auf aussen verlagert. Dort hat ein Matondo viel zu selten das 1 gegen 1 versucht, sondern den Rückpass gesucht. Selbst bei Harit auf der anderen Seite war das enorm auffällig.
    Hier muss was passieren !
    Als ich gestern die Aufstellung gelesen habe, war ich optimistisch. Ich fand das genug Tempo und Kreativität auf dem Spielfeld stand um mauernde Freiburger erfolgreich bespielen zu können. Allerdings hatte ich Bedenken, aufgrund des fehlenden Ballverteilers im Zentrum. Serdar hat gespielt und sollte durch seine Dynamik Wege öffnen, doch leider ist genau das Gegenteil passiert, da er durch seine Passschwäche, den Ball oft leichtfertig hergeschenkt hat. Die rote Karte hat dann die Taktik komplett verändert so dass es insgesamt okay ist das man noch einen Punkt retten konnte (wenn man den Spielverlauf bzw Saisonverlauf betrachtet). Fakt ist aber auch das man keine wirklich klare Torchance in 90 Minuten gegen Freiburg hatte, und das in einem Heimspiel, wo man eine Serie starten wollte. Ich denke das sollte zu bedenken geben.
    Der gesamte Tedesco Fußball ist auf eine gewisse Sicherheit aufgebaut um den Gegner mit nen frühen Tor selber zum animieren zu bringen, damit man diesen in Pressingsituationen zwingen kann. Doch das System greift einfach gar nicht und das muss man erkennen. Die Gegner stellen sich hinten rein und dann wissen wir nicht was wir machen sollen... Dann kommt immer die Antwort " Ja man muss mutiger spielen" die man zum 12 mal hört und sich fragt " Dann stell die Mannschaft doch mutiger ein!" Als ob ein Uth, Matondo und co lieber den Rückpass versuchen als mal eine Offensivaktion zu wagen. Es wirkt einfach für mich so das man gar nicht mutig seien will bzw das vom Trainer gar nicht gefordert wird...
    Ich fühle mich grade bei Tedesco auch immer an die Worte von Mehmet Scholl denken. Hauptsache man kann viele Systeme spielen, aber wirklich offensiv denken ist nicht.
    Ja letzte Saison war super, man hatte oft den Eindruck das die Mannschaft wirklich will und kämpft, sogar nach einer 3 zu 0 Heimniederlage gegen den FC Bayern, wurden die Spieler gefeiert, weil sie es versucht haben und durchaus ihre Torchancen hatten. Wo ist generell der überlegte sichere, zwar nicht wirklich schöne aber dennoch bessere Fußball aus der letzten Saison eigentlich hin?
    Gibt es in der Bundesliga eigentlich aktuell eine Mannschaft die so ängstlich defensiv steht, nur um bloß das Gegentor zu verhindern und damit dauerhaften Erfolg hat ? NEIN ! Alle Vereine in der Top 6 spielen offensiv zumindest ansehnlichen Fußball. Und wir gurken da mit einer Taktik herum wo es ist wichtig die Null zu halten....
    Es gibt massive Probleme bei unserer Einstellung, und gefühlt werden die Spieler immer schlechter, dass muss man erstmal schaffen. Dazu das in der Hinrunde ständige Kick and Rush was NICHTS gebracht hat und man es als guten Fußball verkaufen wollte (stimmt es hieß man wollte immer auf den zweiten Ball gehen....) Die Abwehr ist einfach ein Scherbenhaufen geworden, und das seitdem der zentrale Mann Sane ist und nicht Naldo (wobei ich den Letzteren bei seinen Einsätzen diese Saison auch nicht gut fand ). Nachdem Sane als RIV eingeplant wurde, dass aber völlig in die Hose ging musste man umstellen um den Fehler zu überdecken, ist die Abwehr so anfällig geworden. Auch das muss man den Trainer anlasten.
    Insgesamt reicht es mir jetzt, dass Spiel gestern gegen Freiburg hat mein Fass zum Überlaufen gebracht. Die Saison ist eh vorbei (in der Liga ) und anstatt ständig auf den Schiri rum zu hacken (Gladbach als Beispiel ) sollte man einfach mal einsehen das dieser Fußball NICHT die Zukunft ist. Da die Saison für uns vorbei ist (was aber auch primär an der Schwäche von Hannover, Nürnberg, Stuttgart und Augsburg liegt) kann man Tedesco diese Saison auch zu ende machen lassen. Ein neuer Trainer der uns wirklich nach vorne bringt, spielerisch, bekommt man eh nicht und bevor dann hier ein Korkut oder Stöger als Feuerwehrmann aufschlagen, die man dann wieder bezahlen muss, kann man das auch seien lassen. Nachdem letzten Spieltag sollte man sich von Tedesco trennen um den dringend benötigten Cut zu machen. Die gesamte neue Sommervorbereitung sollte dann ein etwas erfahrerner Mann, mit einer offensiven Spielidee angehen, grade wenn man laut Heidel eine spielerische Entwicklung braucht. Die Zeit von Tedesco muss, auch wenn ich ihn als Person mag, im Sommer definitiv enden. Denn damit werden unsere dauerhaften Ziele, dauerhaft und nachhaltig gefährdet.
    Die Grundmentalität stimmt schon nicht. Alles sieht so aus, als ob in den Köpfen der Spieler an allererster Stelle der Gegner und was dieser machen könnte, kommt. Also schon ein in erster Linie destruktives Denken, welches jeglichen konstruktiven Ansatz verdrängt. Das hat ja auch mal eine Saison lang gut funktioniert, sah aber immer schon bescheiden aus.
    Nun aber kriegt keiner mehr diese Mentalität aus den Köpfen raus, DT schon gar nicht, denn der hat der Mannschaft diesen, ich nenne es mal “Underdog-Fußball" eingeimpft.
    Der Satellit, den man nicht sieht, ist radioaktiv. Erst dachte ich, er fliegt ganz hoch, doch jetzt fliegt er tief.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bausparer ()

    LH34 schrieb:

    HY1904 schrieb:

    Die Mannschaft ist „übercoacht!“.

    Das Ergebnis ist eine Spielweise die einfach nur zum Wegsehen animiert. Das schlechteste S04-Team seit Jahrzehnten...und ich gehe seit 1974 immer zum S04.
    Aha, die schlechteste seit Jahrzehnten. Du fandest die Mannschaft unter Breizenreiter, Keller oder du Marcel haben also besseren Fussball geschaut? Da fallen selbst Teenager Jahre mit schlechterem Fussball ein.
    Wenn ich das gestrige Spiel als Maßstab nehme ist es exakt so wie ich es geschrieben habe. Das war Fußball zum Abgewöhnen!
    Ich will niemandem den guten Willen absprechen, als Menschen haben Tedesco und Heidel meine Sympathie. Umso fassungsloser macht es mich, dass die zwei bei der Kaderplanung und der Aufstellung so offensichtliche Fehler machen. Spätestens zur Winterpause hätte man lernen und umsteuern müssen.

    Aus meiner Sicht holt DT aus der Mannschaft durch falsche Aufstellung einfach nicht das Optimum heraus. Heidel und er haben zudem eine weitgehend verfehlte Personalpolitik betrieben. Von den Neuzugängen dieser Saison sehe ich nur Uth und Sané als guten Griff. Dem steht der unnötige Weggang von Naldo und viel herausgeschmissenes Geld für Mittelmaß gegenüber. Beide tragen damit gemeinsam die Hauptverantwortung für die mieseste Saison seit 20 Jahren. Vor allem ist deprimierend: es ist einfach keine Besserung in Sicht, weil sich beide im Kern nicht wirklich in Frage stellen und umsteuern. Am Ende wird daher wohl nur ein Wechsel der sportlichen Leitung Bewegung bringen können.

    Taktisch sehe ich Schalke immer noch (wie letzte Saison) dann am besten aufgestellt, wenn rechts Caligiuri möglichst offensiv agieren kann und links Oczipka und Kono zusammenspielen, weil es dann einfach den besten Spielfluss gibt. Leider hat DT in dieser Saison selten so aufgestellt. Ich weiß wirklich nicht, was er gegen Kono hat, der ist wenigstens immer agil. Klar, er schießt zu wenig Tore, das tun aber doch alle anderen auch. Er versucht wenigstens in der Regel, den Ball Richtung Tor zu bewegen, mal einen Spieler auszuspielen und nach innen zu ziehen, um gefährliche Aktionen zu kreieren. Während zum Beispiel zuletzt Matondo meist den „sicheren“ Rückpass spielt. So kommt man aber nicht nach vorne.

    Rechts ist m.E. ein großer Fehler der Einkaufspolitik von Heidel, dass er keine defensive Alternative für Caligiuri besorgt hat. Er ist unser Bester und könnte auch gut als offensiver Rechtsaußen spielen, wenn mehr Druck gemacht werden muss, was ja meist der Fall ist. Zumindest sollte DT mit Dreierkette statt Viererkette spielen, damit Caligiuri und Oczipka nach vorne mehr Freiräume haben. Umso unverständlicher, dass diese Option mit dem Weggang von Naldo unnötig erschwert wurde.

    Für mich in die Startelf gehört auch Bentaleb, weil er zwar nicht fehlerfrei spielt, als einer den Wenigen aber immer den Ball fordert und möglichst einen Pass nach vorne spielen will. Mc Kennie ist in dieser Saison neben Caligiuri unser bester Spieler, da würde ich mir wünschen, dass DT ihn nicht jedes Spiel auf eine andere Position beordert, weil sich das Team dann nicht auf Abspielmechanismen einstellen kann.

    Serdar durfte dagegen seit Wochen immer wieder von Anfang an ran, obwohl er kaum gute Szenen und viele schlecht koordinierte Aktionen hatte. Die rote Karte gegen ihn beim Freiburgspiel war dafür leider symptomatisch.
    Es ist schon schade, die meisten hier, mich eingeschlossen, wollen, dass Tedesco Erfolg hat, dass er Trainer bleibt, aber mit den zwei verlorenen Punkten gegen Freiburg (und der Spielweise) fällt es mehr schwer, hinter ihm zu stehen. Freiburg, Mainz, Düsseldorf; vor dem gestrigen Spiel sagte ich, diese neun Punkte müssen wir machen (wenn nicht bei diesen Spielen, gegen wen denn dann?). Und bereits im ersten Spiel vergeigen wir es. Was mich noch mehr als die verlorenen Punkte geärgert hat, ist unser Auftreten. Wir haben in der ganzen Saison kein einziges Mal unsere Gegner unter Druck setzen können, allenfalls haben wir uns nicht unter Druck setzen lassen. Dieses ewige sich nur nach der Spielweise des Gegners zu richten, funktioniert einfach nicht. MMn soll DT zuerst eine "eigene Handschrift" der Mannschaft entwickeln, und diese dann geringfügig am Gegner zu orientieren. Agieren statt immer nur zu reagieren (das kommende CLSpiel mal ausgenommen). Die Saison ist gelaufen, wir werden nicht absteigen, wir werden keinen internationalen Ligaplatz erreichen. Perfect für DT jetzt die Reissleine zu ziehen, und sich selbst neu zu erfinden, denn einen Trainerwechsel innerhalb der Saison wäre sinnlos (Was sollte er bringen, Platz 9 in der Liga? Viel mehr ist eh nicht rauszuholen, und dann ist es egal). Sollte sich aber nichts an unserem Spiel ändern, muss am Saisonende eine Entscheidung fallen, wie wir in unsere Zukunft gehen. Und die ersten Stellschtauben sind Tedesco und auch Heidel. Entweder die beiden vollziehen eine Kehrtwende oder sie sollten gehen.
    Ich habe eine Ansicht, Erfahrungen oder Überlegungen ... als Fan, als Schalker. Was ich nicht habe, ist: einen Trainerschein.

    Durable schrieb:

    Die Spieler sind aber selber für diese Grütze verantwortlich. Tedesco jedenfalls erwähnt fast schon nach jedem Spiel, dass sein Plan ein anderer war.
    Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.
    Sicher bin ich mir auch, dass DT vor so gut wie jeden Spiel geplant hat, deutlich offensiver spielen zu lassen als das was am Ende rausgekommen ist.
    Ob dann daran die Spieler schuld sind? Hmmmm.....ich bin der Meinung, DT kann den Spielern anscheint sein Konzept nicht vermitteln.
    Ein Trainer ist ein Fußballlehrer. Lehren ist Didaktik. Und genau das scheint DT nicht zu beherrschen. Etwas theoretisch zu beherrschen ist das eine, aber die Fähigkeit zu haben, anderen seinen Plan zu vermitteln und beizubringen, so dass es auf dem Platz auch umgesetzt wird, ist das andere. Und genau das trennt die schlechteren von den besseren Trainern. Das ist halt der Unterschied. So leid es mir tut aber da muss man der Realität ins Auge schauen.
    "Nimmst du die blaue oder die rote Pille?"
    Ich habe mich für die blaue entschieden.........!
    -----------------------------------------------------------------------------
    Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll aber bei mir lief's ganz flüssig.
    (Paul Breitner)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Neo ()

    Prinz von Amber schrieb:

    Boxer11 schrieb:

    sondern weil eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer nicht fünf Spiele in Folge verliert.
    wer war nochmal Trainer bei BMG, als diese 5 Spiele zum Start der Saison verloren haben...?
    Und dann hat er erkannt, dass er nichts mehr geben kann, oder nicht?

    Im übrigen habe ich oben zwei Bedingungen genannt. Eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer .
    "Da habe ich mich beirren lassen von meine Kompetenz." (Thorsten Legat)

    "Es ist ein Trainer, der in Anbetracht unserer Prinzipien und unserer Qualitäten ein System der Nachteile eingerichtet hat."

    "Der Druck am Ball determiniert das kollektive Verhalten."

    Boxer11 schrieb:

    Und dann hat er erkannt, dass er nichts mehr geben kann, oder nicht?
    Im übrigen habe ich oben zwei Bedingungen genannt. Eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer .
    Tja, macht aber gerade in Dortmund wieder keine gute Figur. Beide Pokale raus, der Punktevorsprung in der Meisterschaft schwindet, vielleicht gehört da denn doch etwas mehr dazu, als nur die Mannschaft und der Trainer.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ultrafox ()

    Tobi schrieb:

    Da gibt es zwei Stichwörter. Passtempo, aber auch Passfrequenz.
    Beides muss gesteigert werden, um eine Abwehr mal zu Fehlern zu und „Löchern“ zu zwingen.
    Dazu müsste erst mal Bewegung in das Spiel (ohne Ball) kommen.
    @achims04 sagte einmal so schön, daß unser ballführender Spieler das ärmste Schwein auf dem Platz sei.
    Weil es null Anspielstationen gibt. Die benötigst du aber zwingend um passen zu können.
    Fußball ist eigentlich extrem simpel. Eigentlich geht es immer nur darum in jeder Situation Überzahl zu schaffen. Das geht aber nur, wenn die Spieler in Bewegung sind.
    Gestern habe ich oft fassungslos vor dem TV gesessen als ich gesehen hatte wie unsere Spieler gemütlich schlenderten, wirklich, keine Übertreibung, während der Ballführende verzweifelt eine Anspielstation suchte.

    Boxer11 schrieb:

    RdM, Breitenreiter, Keller, MW und vor allem RdM saßen hier auf der Bank - die hatten alle kein Offensivkonzept. Allerdings hatten wir zeitweise Offensivspieler von großer Klasse, die haben das ein wenig verbrämt. Die haben wir jetzt leider nicht mehr. Die Hauptursache ist allerdings die schlimme Trainerwahl und da hat sich besonders HH hervorgetan - warum auch immer. CH hat das aber mit MW nahtlos fortgesetzt.
    Exakt da fängt es an.
    Unser Team war immer sehr offensiv ausgelegt mit eher defensiv denkenden Trainern.

    achims04 schrieb:

    Ich mag es nicht wenn der FC Schalke abgeschossen und verarscht wird.
    Ich denke jobst bekommt gerade ein Magengeschwür wenn er an die Spiele denkt...

    Il Barto schrieb:

    Ja, wer, wenn nicht der Trainer soll denn sonst die Vorstellung vom Spiel haben? Natürlich hat der dann die Spielerwünsche dafür.
    Exakt. Und das läuft in jeder Mannschaft so. Ob nun der Sportdirektor oder ein Kaderplaner sich um die transfers kümmert.
    Deswegen ist das für mich auch ne scheindebatte.

    Heizer schrieb:

    Es wird ja auch vom AR zurecht gefordert, dass wir ein Beraterteam benötigen, dass insbesondere bei der Kaderzusammenstellung beratend tätig werden soll.
    Das macht aber nur Sinn als Berater des trainers und nicht des ausführenden Organs der nur die Verträge aushandelt.
    In keinem Team der Welt wird ein Trainer aus der kaderplanung ausgeschlossen.

    Durable schrieb:

    Bezeichnend war gestern eine Szene: Mascarell hat den Ball auf rechts, läuft nach links und zeigt an, dass Matondo oder Oczipka, bin mir nicht sicher, ihm entgegen kommen sollen. Passiert aber nicht wirklich.
    Deckt sich mit dem was ich in jedem einzelnen spiel sehe. Massenhaft freie Räume in die niemand geht. Kein sich freilaufend, kein anbieten.

    Jetzt ist Tedesco ja nicht doof. Der sieht das ja auch.
    Warum also kriegt er das nicht abgestellt?

    1. Weil er es gar nicht will um die defensive Absicherung nicht zu gefshrden
    2. Er will, aber das defensive Denken ist so in den Spielern drin, daß sie selbst das nicht umsetzen können
    3. Er will, aber die Spieler setzen es bewusst nicht um.

    In allen Fällen wäre Tedesco nicht zu halten.
    Das war wohl fast zu erwarten, dass man mit einer nicht eingespielten Mannschaft gegen die laufstarken Freiburger in der ersten Halbzeit die Lücken nicht findet. Wäre schon interessant, wie es ohne rot oder mit dem Handelfmeter gelaufen wäre. Gegen Düsseldorf und Bayern waren da aber klasse Spielzüge dabei, so dass ich mir keinen Kopf mache. Die Ergebnisse stimmen ja auch, wenn man alle Wettbewerbe betrachtet. Wichtig ist nun, dass wir von Verletzungen verschont bleiben und die Mannschaft zusammen wächst. Finde die Achse Nübel-Sane-Stambouli-Bentaleb-Uth die Tedesco da gerade formt wirklich top und hoffe dass sie den Rest der Saison zusammen auf dem Feld verbringen können.
    Unsere "Aussen" können keinen Mann aussteigen lassen, unsere Mittelfeldspieler jeden zweiten Ball nicht sauber stoppen.
    Das liegt doch nicht am Trainer.
    Sobald der Gegner etwas mehr mannbezogen als reine Raumdeckung spielt, sind wir total verloren.
    Wir sehen jetzt das 3. oder 4. Jahr in Folge mit drei Trainern einfach nur grausigen Fussball.
    Die Chance das nach 4 oder 5 bedrängten Anspielstationen der Ball noch in unseren Reihen ist, ist einfach zu gering als das es passiert.
    Klar ist Tedesco vielleicht nicht der Übertrainer, aber vielleicht passt er qualitativ im Moment einfach auch zum Rest des Personals.
    Welcher Weltklassetrainer will denn bitte, unabhängig vom Gehalt, unbedingt mit unserem Kader arbeiten?
    In unserer Offensive haben 3/4 der Spieler höchstens das individuelle Niveau, auf dem sich auch der gesamte Kader gerade bewegt.
    Ich kann mir im Moment garnicht vorstellen das wir da irgendwelche Trainer überzeugen an denen auch andere Vereine Interesse haben.

    Ultrafox schrieb:

    Boxer11 schrieb:

    Und dann hat er erkannt, dass er nichts mehr geben kann, oder nicht?
    Im übrigen habe ich oben zwei Bedingungen genannt. Eine gute Mannschaft mit einem guten Trainer .
    Tja, macht aber gerade in Dortmund wieder keine gute Figur. Beide Pokale raus, der Punktevorsprung in der Meisterschaft schwindet, vielleicht gehört da denn doch etwas mehr dazu, als nur die Mannschaft und der Trainer.
    Würde punktemäßig und was die Art, Fußball zu spielen betrifft, sofort mit denen tauschen. Sakrileg, ich weiß, aber dann scheitere ich lieber in den Pokalwettbewerben, als in der Bundesliga so abzuschmieren. Die Liga ist der Gradmesser für die langfristige Leistungsfähigkeit einer Mannschaft. In den Pokalen hilft gerne mal das Glück, ein Elfmeterschießen oder ein Strohfeuer eine Runde weiter.
    Damit aber auch genug mit dem Blick zu den unsympathischen Nachbarn. Finde es schon schlimm genug, dass in dieser Saison die eh viel zu seltenen Niederlagen von Pissgelb häufiger Anlass zu Jubelstürmen im Forum geben, als die Leistungen der eigenen Mannschaft.
    Der Satellit, den man nicht sieht, ist radioaktiv. Erst dachte ich, er fliegt ganz hoch, doch jetzt fliegt er tief.