Rudi Assauer verstorben

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      3er-Kette schrieb:

      Finde ich total schade. In so schweren Trauerzeiten kann Familie viel Kraft und Trost spenden. Und Familie (wieder) enger zusammenrücken.
      Wie schwer die Trauerzeit ist, weiß man aber auch nicht. Gerade bei schweren Krankheitsdiagnosen, die unweigerlich mit dem Tod enden, beginnt die Trauerphase oft schon mit der Diagnose selbst. Der Tod selbst wird von den Angehörigen dann häufig als Gnade oder Erlösung erlebt. Kenne solche Situationen aus meiner eigenen Familie und dem Bekanntenkreis. Ich war teilweise entsetzt bei Beerdigungen oder Trauerfeiern wenn Ehefrauen, Kinder der Verstorbenen besser beisammen waren als mehr oder weniger flüchtige Bekannte. Das liegt aber einfach daran, dass sie sich schon über einen viel längeren Zeitraum mit dem bevorstehenden Tod eines geliebten Menschen vertraut gemacht haben. Unabhängig davon sind solche Streitigkeiten natürlich absolut unwürdig und man sollte sich mehr auf das konzentrieren, was miteinander verbindet, anstatt seine Differenzen weiter auszuleben.

      toto schrieb:

      Naja wenn das so stimmt wie es im Artikel steht, das Assauer niemals verbrannt werden wollte, kann man das umbetten dann auch verstehen.
      Zum Glück bekommt Rudi, von der Schlammschlacht um seine Person, nichts mehr mit.
      Naja, erstens bin ich immer davon ausgegangen, dass Rudi auf dem Schalker Friedhof beigesetzt wird und bei Urne denke ich nicht unbedingt an Schlammschlacht. Finde es eher schlimm, dass manche Schreiberlinge sich nicht zu schade sind, sowas Reißerische aufzuziehen. :unfassbar: