Hotte, Heldt oder Maulheldt?

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      Bausparer schrieb:

      Horst Heldt als Manager menschlich für mich das, was Domenico Tedesco für viele hier als Trainer verkörpert.
      Wie stehst du so zu den witzlosen Suspendierungen, dem Nachtreten gegen Keller (inkl. feuern, aber noch bei Sky90 labern lassen), und verschiedenen Kommentaren die er dem Kind nachplappert, seit er bei H96 ist?
      Nein.

      Fox schrieb:

      Bausparer schrieb:

      Horst Heldt als Manager menschlich für mich das, was Domenico Tedesco für viele hier als Trainer verkörpert.
      Wie stehst du so zu den witzlosen Suspendierungen, dem Nachtreten gegen Keller (inkl. feuern, aber noch bei Sky90 labern lassen), und verschiedenen Kommentaren die er dem Kind nachplappert, seit er bei H96 ist?
      Fehlerlosigkeit habe ich nie behauptet. Letztlich isser auch zu sehr an Tönnies' kurzer Leine gelaufen, in meinen Augen der Hauptgrund für die unschönen Aktionen. Hat sich treiben lassen. Da hätte er etwas mehr Heidel in sich haben müssen. Genauso wie eben jetzt in Hannover.
      You thought you got rid of us didn't you? But we are back now with a vengeance.
      EMCM ist tatsächlich ein Spieler, den ich häufiger mal vermisse. Ist ja nicht so, als ob wir besonders viel Qualität in der Offensive hätten und uns leisten könnten, solche Leute einfach zu verschenken.

      Aber ok, man weiß nie, woran die Verlängerung schlussendlich gescheitert ist, man kann nur vermuten...
      Same procedure as last year, Mr. Heidel?

      Same procedure as every year, Clemens.

      --

      Cædite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius

      -- Das Thema hier heißt nicht Hotte! Außer es ist gerade der Hottethread! Wer diese Ansage missachtet muss sämtliche Heimspiele der 18/19-Saison gucken.

      Heizer schrieb:

      du bist mit dem Urteil über Heldt noch sehr gnädig, wenn du den Obsai Deal aufzählst.
      Das war neben der völligen Entwertung von Boateng einer seiner Mega-Klöpse! Ich habe ja (fußball)technisch eher wenig Ahnung, aber dass Obasi wenig kann, habe sogar ich gesehen.
      Und ich bin bestätigt worden!



      BluesBrother schrieb:

      Schlechter als Heidel hat er nicht gearbeitet.

      Zumindest hat er den Verein nicht in Abstiegsnöte gebracht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ExilBueraner ()

      Phil91 schrieb:

      Heidel hat keine Tore geschossen. Er hat keine Tore verhindert und auch keine vorbereitet. Heidel ist alles schuld.
      Hat HH auch nicht. Trotzdem hat es immer zum internationalem Geschäft gereicht. :schal:
      "Nimmst du die blaue oder die rote Pille?"
      Ich habe mich für die blaue entschieden.........!
      -----------------------------------------------------------------------------
      Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll aber bei mir lief's ganz flüssig.
      (Paul Breitner)
      Ich hätte ihn gerne als neuen Sportdirektor, unterm Strich war seine Arbeit hier solide, auch wenn er einige dicke Böcke geschossen hat.

      Denke aber in Konstellation mit Schneider und einem guten Scoutingteam/Kaderplaner könnte das gut werden. Kann auf jedenfall Verhandeln und hat das Netzwerk was man braucht für diese Position, und vor allem passt er menschlich super zu uns.

      Nur über das was er da in Hannover treibt sollte man den Mantel des Schweigens legen, in jeder Hinsicht.

      Als alleiniger Macher unter Tönnies wirkte er oft unsouverän, aber ich denke als Teil unseres neuen Führungstrios könnte er richtig gut funktionieren.

      preston schrieb:

      Ich hätte ihn gerne als neuen Sportdirektor, unterm Strich war seine Arbeit hier solide, auch wenn er einige dicke Böcke geschossen hat.

      Denke aber in Konstellation mit Schneider und einem guten Scoutingteam/Kaderplaner könnte das gut werden. Kann auf jedenfall Verhandeln und hat das Netzwerk was man braucht für diese Position, und vor allem passt er menschlich super zu uns.

      Nur über das was er da in Hannover treibt sollte man den Mantel des Schweigens legen, in jeder Hinsicht.

      Als alleiniger Macher unter Tönnies wirkte er oft unsouverän, aber ich denke als Teil unseres neuen Führungstrios könnte er richtig gut funktionieren.
      Das Ende ist nah

      miner schrieb:

      preston schrieb:

      Ich hätte ihn gerne als neuen Sportdirektor, unterm Strich war seine Arbeit hier solide, auch wenn er einige dicke Böcke geschossen hat.

      Denke aber in Konstellation mit Schneider und einem guten Scoutingteam/Kaderplaner könnte das gut werden. Kann auf jedenfall Verhandeln und hat das Netzwerk was man braucht für diese Position, und vor allem passt er menschlich super zu uns.

      Nur über das was er da in Hannover treibt sollte man den Mantel des Schweigens legen, in jeder Hinsicht.

      Als alleiniger Macher unter Tönnies wirkte er oft unsouverän, aber ich denke als Teil unseres neuen Führungstrios könnte er richtig gut funktionieren.
      Das Ende ist nah
      Stimmt.
      Aber das sollte im Heidel-Thread diskutiert werden.
      Kuttersöhnchen von der Küste, auf Grünkohl geboren
      Frage am Rande: was soll eigentlich der Threadtitel? Vor nicht all zu langer Zeit hagelte es flächendeckend Punkte wenn man dem Namen eines angestellten des Vereins gewisse Attribute zugeordnet hat, die weniger beleidigend waren als Maulheldt.

      Auch sonst hat kein Thread über aktuelle oder ehemalige Spieler oder Verantwortliche eine (Frage zur) Wertung im Titel enthalten. Musste man das Wortspiel einfach bringen oder was ist der Hintergrund?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Luitze ()

      @birdy

      Ich habe mich letzte Woche sperren lassen, daher kam ich nicht mehr dazu Dir zu antworten.

      Ich muss dafür aber länger ausholen, ich hoffe Du siehst es mir nach. Bin eben kein Einzeilen-Fan.



      Denn man muss das Wirken von HH durchaus sehr differenziert sehen, was ich tue und weswegen ich letztlich zu der Überzeugung gelange, das HH ein schlechter Manager für uns wäre.

      Als er begann war ich sehr, sehr positiv von ihm überrascht. Ich finde zwar bis heute, das er ausgezeichnete Ausgangsbedingungen vorgefunden hat (anders als hier kolportiert), da er zwar ein großes, aber auch qualitativ durchaus hochkarätig besetztes Team vorgefunden hat und weil die vorhergehende Spaltung des Vereins (Stichwort kleine Gruppe) keine strukturelle Spaltung war und mit dem Weggang Magaths und der Wiedereinführung des Eilausschusses, der Beschränkung der Machtbefugnisse eines Managers seitens des AR eigentlich ihr Potential bereits verloren hatte, sprich, sie zu überwinden stellte keine wirkliche Aufgabe dar.

      Aber er hat genau das angefangen, was u.A. Heidel mehrere Jahre später ebenfalls angesprochen, aber nicht umgesetzt hatte: Er hatte einen Plan. Eine Idee. Eine, wie es heute so schön heißt, Philosophie. Und hat diese stringent verfolgt. Das Team darauf ausgerichtet, den passenden Trainer installiert. (Selbst in der Folgezeit hat er eigentlich versucht dieser Philosophie folgend Spieler zu verpflichten).

      Das ein Trainer nach 6 Spieltagen aus medizinischen Gründen aufhört, kann kein Manager der Welt vorausblickend erahnen und darauf vorbereitet sein. Aber es traf ihn natürlich hammerhart.

      Zu dieser Zeit kamen die Gerüchte auf, das Stevens zumindest ein Vorschlag von Tönnies gewesen sei. Was Sinn macht, denn HH und Stevens können sich auf den Tod nicht leiden. Es war vielleicht tatsächlich nicht mal die schlechteste Idee, aber HH war wahrscheinlich auch deshalb nicht glücklich weil er natürlich das Risiko gesehen hat, was passieren könnte, sollte Stevens erfolgreich sein.

      Und genau so kam es.

      Und jetzt stand er vor dem Dilemma: Den beliebten Jahrhundertrainer der gerade Vize geworden ist rausschmeißen? Dazu hätte aber seine nächste Patrone punktgenau sitzen müssen. Viel zu riskant, gleichzusetzen mit beruflichen Selbstmord. Also musste er mit ihm weitermachen. Wohlwissend, dass Stevens Spielphilosophie nicht mit seiner übereinstimmte. Und das Team kein Stevens Team war. (Jetzt kommen die Einwände, dass wir nie so erfolgreich Fußball gespielt haben wie unter Stevens. Das mag sein. Aber wenn man mal zurückschaut (ich war damals noch im TFF aktiv, kann also über den Block5 dazu nichts sagen, aber dort war es generell so, das Spieltag für Spieltag gemeckert wurde über die eher defensive Aufstellung und regelmäßig während des Spiels umgestellt wurde und, so hatte es den Anschein, getrieben von Raul, offensiver wurden. Und dies nahm quasi von Vorbereitung zu Vorbereitung zu. Unser Spielstil wurde immer defensiver)

      Bis hierhin kann und will ich HH überhaupt keinen Vorwurf machen. Dazu hatte er die Idee (gezwungenermaßen, denn wir waren ja durch das Audit gefallen) die Knappenschmiede zu professionalisieren, neue Organisationen und Manager einzustellen.

      Dann kam endlich der große Tag an dem er die Chance sah Stevens loszuwerden. Was er begierig tat (kein Vorwurf an ihn). Er inthronisierte Keller. Weil dieser verfügbar war, HH ihn kannte und wusste das dieser für genau den offensiven Spielstil steht. Aber es war ihm stets klar, dass Keller nur eine Übergangslösung sein würde. Sein großer Plan war ein anderer Trainer. Was dazu führte das er Keller nicht zu sehr den Rücken gestärkt hat. Das war zumindest unglücklich.

      (Mittlerweile wissen wir angeblich ja auch, dass er Keller u.A. nur deshalb eine Vertragsverlängerung gab, um Effenberg zu verhindern. Angeblich. Nur de facto ist es Unsinn. Denn der AR hätte einen Trainer ja nicht einstellen können. Es sei denn der AR hätte einem anderen Wunschtrainer nicht zugestimmt. Was aber für einen Eingriff des AR in das operative Geschäft stehen würde – was von den meisten ja ebenfalls negiert wird. Zumindest alles sehr undurchsichtig damals)

      Ich zumindest dachte immer er habe Keller nur deshalb eine Vertragsverlängerung angeboten weil sein Wunschtrainer noch nicht verfügbar war.

      Dann kam der erste Moment wo ich Zweifel an HH bekommen habe. Aufgrund zahlreicher Verletzten musste Keller zwangsläufig mehr auf den Nachwuchs setzen. Das hat uns große Sympathien eingebracht, teilweise standen 7 Leute aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Platz. Und HH hat das dann großmundig als Vereinsphilosophie ausgegeben. Hier begann ich kritischer zu werden. Denn es ist einfach nicht planbar das man jedes Jahr eine Anzahl X an herausragenden Talenten in den Profibereich würde führen können. Und zeitgleich die Investitionen in den Nachwuchs weiter aufgeschoben wurden. Das war für mich heiße Luft – was sich später, nach seinem Abgang, in meinen Augen bewahrheitet hat. Denn es wurde schlicht nichts mehr investiert. Die Konkurrenz ist in großen (teuren) Schritten an uns vorbeigezogen, während wir immer nur auf die Strahlkraft eines Norbert Elgert vertraut haben. Der wiederum immer unglücklicher wurde, weil einige Spieler in seinen Augen zu früh und zu unsinnig in den Profibereich hochgeholt wurden.

      Als es dann mit Keller nicht mehr ging hat sich wiederum Tönnies durchgesetzt und CL-Glanz in die Hütte geholt. Wieder ein Trainer der für bedingungslose Defensive steht.

      In seiner Zeit hat uns unfassbare Qualität verlassen die niemals ersetzt werden konnte. Ich will mich gar nicht an einzelnen Transfers abarbeiten, weil ich immer der Überzeugung bin, das viel mehr dazugehört ob ein Spieler floppt oder toppt für die ein Manager eben nicht die Verantwortung trägt. Und es waren auch tolle Transfers dabei: Nastasic, Goretzka, Fährmann z.B. Das Einzige was ich ihm ankreide ist, das ich nie einen roten Faden gesehen habe. Einen Farfan, bzw. dessen Position, haben wir nie angemessen ersetzt. Transfers erweckten eher den Anschein nach Verfügbarkeit durchgeführt zu werden (analog zu Rudy oder Matondo) denn einer Kaderplanung.

      Dann kamen weitere Einmischungen des ARV: diMatteo, Boateng, die Suspendierung desselben (bzw. sein Ausplaudern des Inhalts der SMS die er an HH gesendet hat) – insgesamt meldete sich der ARV immer häufiger zu Wort und erweckte den Eindruck sich mehr in die operative Arbeit einzumischen als es angemessen gewesen wäre. HH wurde zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit als Marionette wahrgenommen, Tönnies war der starke Mann. (Nicht besser wurde es als Tönnies später dann sagte er habe das auf Wunsch von HH getan).

      Nach diMatteo dann ein Breitenreiter. Und mittlerweile waren wir spielerisch nicht mehr stark genug für die ersten 4 Plätze. Wir qualifizierten uns noch für die EL, aber waren weit entfernt von den Spitzenmannschaften. Ich erinnere mich noch an die Endspiele am letzten Spieltag, z.B. gegen Freiburg. (Gut, gemessen an heute Luxusprobleme).

      Dazu die Bestandsaufnahme unserer Arbeitsbedingungen, unserer Infrastruktur. Unsere öffentliche Darstellung (Stichwort Totale Dominanz).

      Auf seiner Habenseite wird oft die finanzielle Konsolidierung aufgeführt. Was ich allerdings eher negativ sehe, auch wenn ich die Schuld darin natürlich nicht bei ihm suche, sondern im AR.

      Aber es war eben kein nachhaltiges Wirken. Wenn Qualität uns die internationalen Plätze bringt, diese aber ziehen gelassen wird und nicht ersetzt werden kann, so haben wir einige wenige Jahre noch Erfolg und dann eben nicht mehr. Er hat davon gezehrt. Nicht mehr und nicht weniger. Dazu hat er in der Tat 80 Mio für Neuer, Farfan und Draxler erhalten – aber nicht reinvestieren dürfen? Da fragt man sich zwangsläufig ob Konsolidation auf Kosten des sportlich nachhaltigen Erfolges wirklich positiv zu sehen ist (Kritik geht dabei nicht an HH)



      Fazit: HH hat uns übernommen zu einer Zeit wo wir bereits seit mehr als 10 Jahren regelmäßig international gespielt haben (hätte der 4. Platz damals schon für die CL Quali gereicht wäre es noch öfter CL gewesen). Wir waren zu der Zeit in der 10Jahres-Wertung auf Rang drei (kurzzeitig auf Rang 2). Hatten einen mit hoher individueller Klasse bestückten Kader. Die vorbildlichste und erfolgreichste Jugendarbeit der Liga.

      Und übergeben hat er einen Kader der Mittelfeldtauglich ist. Eine Knappenschmiede die den Anschluss verloren hat.

      Er hat Erfolge gefeiert – aufgrund der damals noch vorhandenen Klasse. Diese Klasse hat uns auch immer in die internationalen Ränge gebracht. Aber die Qualität nahm dabei beständig ab.

      Und wenn ich dazu sehe, wie sehr er erst den e.V. verkörpert und nun einem Kind das Wort redet. Wie er Hannover 96 beständig nach unten gewirtschaftet hat sportlich.

      Dann frage ich mich was außer seiner sympathischen Art ihn befähigen sollte hier wieder anzuheuern. Welche Weichen hat er denn positiv gestellt? Wo hat er denn nachhaltig Gutes bewirkt?



      Es geht mir hier auch nicht um einen vergleich Heidel / HH. Heidel hat mich ebenfalls sehr enttäuscht. Ich bin froh dass er weg ist.

      Mir ging es allein darum, das ich nicht verstehe wie sehr Emotionen – Sympathien, Antipathien – eine rationale Diskussion verhindern. Wie sehr solche Personalien – HH, Heidel, Tedesco, Tönnies – davon bestimmt werden. Und daher kam mein Einwand, dass es auf Schalke fast egal ist welchen Mist Du fabriziert hast oder welche Ruinen Du hinterlässt – solange Du nur beliebt bist.

      Für mich ist HH derjenige Manager der langsam aber stetig, entweder durch fehlende Kompetenz, oder durch zu wenig Durchsetzungsvermögen seinem Chef gegenüber, unseren Verein in diese abstruse Lage gebracht hat. Der aus einer ganzen goldenen Generation nichts gemacht hat durch fehlerhafte Entscheidungen. Der keine Visionen mehr hat, nichts auf den Weg gebracht hat was uns jetzt helfen könnte. Was nicht per se heißt das er ein schlechter Manager ist. Nur beweisen hat er für mich auf Schalke und in Hannover genau das Gegenteil.

      küstengucker schrieb:

      Und übergeben hat er einen Kader der Mittelfeldtauglich ist. Eine Knappenschmiede die den Anschluss verloren hat
      Dieser Kader hätte es, rein spekulativ, auch im letzten Jahr in die CL geschafft, aber einige malten ja lieber Plakate und sangen "ohne Ralle könnt ihr alle gehen".
      Das Umfeld war extremst vergiftet und es war wichtiger Hotte zu beleidigen (1,69), als die Mannschaft zu unterstützen.
      Die Knappenschmiede wurde fast immer westdeutscher Meister, ab und an sogar deutscher Meister. Viel mehr geht nicht.

      küstengucker schrieb:

      Wie er Hannover 96 beständig nach unten gewirtschaftet hat sportlich.
      Was Heidel für Rudy ausgeben durfte, kriegt Hotte in zwei Jahren zur Verfügung gestellt und in der Tabelle ist der Unterschied jetzt auch nicht sooo groß

      küstengucker schrieb:

      Für mich ist HH derjenige Manager der langsam aber stetig, entweder durch fehlende Kompetenz, oder durch zu wenig Durchsetzungsvermögen seinem Chef gegenüber, unseren Verein in diese abstruse Lage gebracht hat. Der aus einer ganzen goldenen Generation nichts gemacht hat durch fehlerhafte Entscheidungen. Der keine Visionen mehr hat, nichts auf den Weg gebracht hat was uns jetzt helfen könnte. Was nicht per se heißt das er ein schlechter Manager ist. Nur beweisen hat er für mich auf Schalke und in Hannover genau das Gegenteil.
      In dieser Lage hat uns der heilige Heidel gebracht, der es nicht geschafft hat, seinen Kader so zusammenzustellen, dass er funktioniert !
      Jetzt hat er sich verpisst und wir müssen aus diesem Trümmerhaufen ein neues Fundament bilden.
      Kuttersöhnchen von der Küste, auf Grünkohl geboren
      Siehst du, und ich sehe das anders.

      Natürlich sind am JETZT Tedesco und auch Heidel schuld.

      Aber der Kader ist in meinen Augen weiterhin sinnvoll zusammengestellt, der Trümmerhaufen ist der sportlichen Situation geschuldet, solche Auflösungserscheinungen findest du in jedem Klub der weit unterhalb der Erwartungen rangiert.

      Aber wenn ich sehe von wo hh gestartet ist und wo er uns letztlich hingebracht hat, dann ist das keinen deut besser.

      Das die knappen so gut abgeschnitten haben liegt eindeutig auch daran, daß gerade dort Veränderungen immer mit Verzögerung auftreten und wir anfangs einen riesigen Vorsprung vor der Konkurrenz hatten. Den wir aber nicht nur verloren haben, sondern zurückgefalken sind.
      So kann man diskutieren . ;)

      Es sagt keiner, dass Heldt der Übermanager war oder ist. Auch ich nicht. Er ist Durchschnitt, nicht mehr und nicht weniger. Er hat den Kader in einem brauchbaren Zustand übernommen und in einem brauchbaren Zustand übergeben. Jetzt ist bzw. war Heidel am Ruder . Alles , was derzeit geschieht, hat nichts, aber auch gar nichts mit der Arbeit von Heldt zu tun. Heidel hatte Möglichkeiten, die kaum Wirkung gezeigt haben und hat sich jetzt aus dem Staub gemacht. Und in meinen Augen trägt er die Hauptschuld an der derzeitigen Situation. Aber das ist nur meine Meinung und die muss man nicht teilen.

      Außerdem würde ich mich freuen, wenn Heldt nie wieder auf Schalke arbeiten würde, die Plakate liegen nämlich noch griffbereit.
      Kuttersöhnchen von der Küste, auf Grünkohl geboren

      neumi schrieb:

      Was haben hier eigentlich so viele gegen Hotte?
      Habe Dich mal in einen anderen Thread gebeamt. Sonst gibts noch Sperre.

      Meine Sicht:
      HH hatte kein Durchsetzungsvermögen, was für mich für einen Manager schon sehr wichtig ist.
      Er startete mit einer durchaus ansprechenden Idee: Nämlich eine Spielkultur bei uns aufbauen zu wollen.
      Rangnick und der dazugehörige Kader - ich war ein Fan von ihm.

      Dann aber kam es wie bekannt. Stevens (Vorschlag von Tönnies) - Keller (Platzhalter für Tuchel) - die Matteo (Vorschlag von Tönnies) - Breitenreiter.
      Er hat nach und nach seinen Weg verlassen und sich zu sehr vor den Karren des ARV spannen lassen. Der auch viel zu oft reingeredet hat.

      Zweitens hat er uns auf dem Olymp übernommen - wir waren der dritterfolgreichste Klub der letzten 10 Jahre hinter Bayern und Bremen als er uns übernahm. Und hat uns dann nicht "sensationell" und "überaus erfolgreich" dreimal in die CL geführt, sondern hat den verein kontinuierlich vom Platz drei (10 jahrestabelle) ins Mittelfeld heruntergewirtschaftet. Bis in die EL.
      Das lag vor allem auch an den "Altlasten" die er glücklicherweise hat übernehmen dürfen. Huntelaar. Raul. Farfan.
      Das die weitere Entwicklung unter heidel weiter bergab ging ist nicht zu leugnen, macht aber auch rückblickend die Arbeit von HH nicht besser.. Der weg ging schon vorher steil in diese Richtung.

      Drittens hat er zwar günstig eingekauft - aber horrende Verträge geschlossen. Da bekamen selbst durchschnittliche Spieler schon 4 Mio jährlich. Ein Meyer hat bereits 4 Mio erhakten. Was dazu führt das Vertragsverlängerungen mit diesen Spielern extrem schwer wurden / werden.

      Viertens ist sein Ergebnis was er gerade in hannover geschaftt hat - immerhin hat er den Kader geplant und die Trainer eingestellt (Breitenreiter! Doll!). Er packt es nicht in hannover und soll bei uns plötzlich erfolgreich sein?

      Fünftens ist er für mich der Typische Untertan. Wes Brot ich ess...Erst glühender fan des e.V. Später hat er Nosferatus Vereinspübernahme intenbsiv verteidigt.

      Ich mag ihn vom Typen her ducrhaus - halte ihn aber nicht für einen guten, entscheidungsfreudigen, selbstbewußten Manager der klare Ideen und Ziele hat.

      küstengucker schrieb:

      neumi schrieb:

      Was haben hier eigentlich so viele gegen Hotte?
      Habe Dich mal in einen anderen Thread gebeamt. Sonst gibts noch Sperre.
      Meine Sicht:
      HH hatte kein Durchsetzungsvermögen, was für mich für einen Manager schon sehr wichtig ist.
      Er startete mit einer durchaus ansprechenden Idee: Nämlich eine Spielkultur bei uns aufbauen zu wollen.
      Rangnick und der dazugehörige Kader - ich war ein Fan von ihm.

      Dann aber kam es wie bekannt. Stevens (Vorschlag von Tönnies) - Keller (Platzhalter für Tuchel) - die Matteo (Vorschlag von Tönnies) - Breitenreiter.
      Er hat nach und nach seinen Weg verlassen und sich zu sehr vor den Karren des ARV spannen lassen. Der auch viel zu oft reingeredet hat.

      Zweitens hat er uns auf dem Olymp übernommen - wir waren der dritterfolgreichste Klub der letzten 10 Jahre hinter Bayern und Bremen als er uns übernahm. Und hat uns dann nicht "sensationell" und "überaus erfolgreich" dreimal in die CL geführt, sondern hat den verein kontinuierlich vom Platz drei (10 jahrestabelle) ins Mittelfeld heruntergewirtschaftet. Bis in die EL.
      Das lag vor allem auch an den "Altlasten" die er glücklicherweise hat übernehmen dürfen. Huntelaar. Raul. Farfan.
      Das die weitere Entwicklung unter heidel weiter bergab ging ist nicht zu leugnen, macht aber auch rückblickend die Arbeit von HH nicht besser.. Der weg ging schon vorher steil in diese Richtung.

      Drittens hat er zwar günstig eingekauft - aber horrende Verträge geschlossen. Da bekamen selbst durchschnittliche Spieler schon 4 Mio jährlich. Ein Meyer hat bereits 4 Mio erhakten. Was dazu führt das Vertragsverlängerungen mit diesen Spielern extrem schwer wurden / werden.

      Viertens ist sein Ergebnis was er gerade in hannover geschaftt hat - immerhin hat er den Kader geplant und die Trainer eingestellt (Breitenreiter! Doll!). Er packt es nicht in hannover und soll bei uns plötzlich erfolgreich sein?

      Fünftens ist er für mich der Typische Untertan. Wes Brot ich ess...Erst glühender fan des e.V. Später hat er Nosferatus Vereinspübernahme intenbsiv verteidigt.

      Ich mag ihn vom Typen her ducrhaus - halte ihn aber nicht für einen guten, entscheidungsfreudigen, selbstbewußten Manager der klare Ideen und Ziele hat.
      Treffender kann man es nicht sagen.

      Butze04 schrieb:

      küstengucker schrieb:

      neumi schrieb:

      Was haben hier eigentlich so viele gegen Hotte?
      Ich mag ihn vom Typen her ducrhaus - halte ihn aber nicht für einen guten, entscheidungsfreudigen, selbstbewußten Manager der klare Ideen und Ziele hat.
      Treffender kann man es nicht sagen.

      Will mich nicht wesentlich oder konkret in die derzeitigen Spekulationen oder Bewertungen einmischen (Ich lese hier derzeit so quer).

      Nur das Thema mit den klaren Zielen, den klaren Ideen, darüber stolper ich gerade. Denn das es keine Idee und keine Ziele gab, sehe ich für mich nicht so. (Das Aufkommen der Knappenschmiede kam nicht von ungefähr, die Transferpolitik (Überschuss) wohl auch nicht). Ein Manager eines e.V.s ist keiner der die Idee ganz alleine vorgibt, ein guter Manager dient den Anliegen seines Clubs, er filtert diese Anliegen und versucht sie auf den Weg zu bringen.

      Ich denke der Verein ist zurecht Stolz auf die Verknüpfung zwischen Fan und Club und auch auf seine nominale Größe, über die Identifikation in den dunkelsten Stunden. Ein Verein mit ramponierter Wahrnnehmung ? (oder nur subjektiv?) Wenn eine dauerhafte Qualifikation für den Europapokal nicht ausreicht, um von einer soliden sportlichen Arbeit zu sprechen, dann müssen wir uns auch Fragen welche Ziele sich dieser Verein hätte setzen sollen, ohne sich in einer unrealistischen Erwartungshaltung (Größenwahn?) oder eben im hinterlaufen (Frustration) zu verlieren.


      Wir wollen Identifikation, wir wollen Erfolg, wir wollen finanzielle Sicherheit, wir wollen unserem Umfeld gerecht werden, wir wollen Emotionen, wir wollen e.V., wir wollen unseren Charakter unter modernen Bedingungen erhalten, leben und formen (Leitbild), wir wollen fördern und unsere Eigengewächse wachsen sehen, wir wollten Infrarstruktur, wir wollen auf der Tribüne nicht vergessen werden, wir wollen Zukunft, wir wollen nichts ausser Schalke!

      Aber dann haben wir zu hören bekommen, dass nichts von dem was hier hatten und dachten auch nur annährend zeitgemäß oder professionell gewesen wäre. (So beim Führungswechsel).