EM 2024: DFB bewirbt sich um Ausrichtung

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      Die Worte les' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube ........

      fussball-em-2024-uefa-richtlinien-zu-menschenrechten.2851.de.html

      Deutschlandradio schrieb:

      UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte am Montag mitgeteilt, dass die Beachtung von Menschenrechten entscheidend für alle UEFA-Veranstaltungen sei. Die Wahrung der Menschenrechte und der Rechte von Arbeitern sei von größter Bedeutung für die UEFA. Von nun an müssten alle Bewerber diese Vorgaben erfüllen, wenn sie ein Turnier oder eines der Endspiele in den Klub-Wettbewerben austragen wollten, hieß es in der Mitteilung.
      Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern. (Konfuzius)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Halbraum ()

      Nachdem die Stadt Kaiserslautern bereits wegen unklarer finanziellen Rahmenbedingungen aus dem Bewerbungsprozess als Austragungsort zu EM 2024 ausgestiegen ist, stellen unsere Nachbarn die Bewerbung ebenfalls in Frage. Am 1. Juni soll die Ratssitzung darüber entscheiden.
      Der Verband fordere eine pauschale Zusage, ihn „auf eigene Kosten bestmöglich zu unterstützen.“ Sollte Dortmund am Stichtag 12. Juni an seiner Bewerbung festhalten und die Unterlagen einreichen, wäre die Stadt in der Haftung.

      Das Problem sei, erklärte ein Sprecher des OB, dass die Auflagen der Uefa und des DFB zu „schwammig“ seien. Man könne aus dem Forderungskatalog nicht ersehen, wie hoch die Kosten für die Stadt tatsächlich seien, „wir können sie nicht beziffern“, sagte Sierau. Die Rede ist von bis zu 30 Millionen Euro.

      „Wenn das Geschäftsmodell von DFB und Uefa ist, wir bezahlen und sie kassieren, dann ist das etwas einseitig“, klagte der OB.
      BVB-Stadion: Dortmund droht mit Ausstieg aus der EM 2024 | Fußball - 1. Bundesliga | RevierSport online

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RunderBall ()

      Sehr schön. So steigen unsere Chancen ja nur!
      1000 Freunde die zusammen stehen - dann wird der FC SCHALKE 04 niemals untergehen!
      In guten wie in schlechten Zeiten - immer und alles für SCHALKE 04!
      Ob die klamme Stadt Gelsenkirchen derartige Kosten tragen kann?
      Dortmund spielt aber mal wieder ungefragt den Ritter, um eine Art Front gegen den DFB aufzubauen und hat alle Bewerberstädte zu einer Konferenz eingeladen.
      Aber nicht alle folgen, da sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollen.
      Das Ende ist nah!
      Also ich hoffe ehrlich gesagt, dass Dortmund unter den Bedingungen absagt, und das da mehr Städte folgen. Wenn der DFB und die UEFA ne EM in Deutschland machen wollen, dann sollen sie auch die Kosten tragen.
      Ihr müsst euch auch auf ne Richtung einigen, ihr Penner

      Larf schrieb:

      Also ich hoffe ehrlich gesagt, dass Dortmund unter den Bedingungen absagt, und das da mehr Städte folgen. Wenn der DFB und die UEFA ne EM in Deutschland machen wollen, dann sollen sie auch die Kosten tragen.
      oder sich wenigstens daran beteiligen. Kann ja nicht deren Ernst sein, dass der Steuerzahler hier pro Stadion bis zu 30 Mio ausgeben soll. Die Stadien in Deutschland sind TOP, da brauch es keinerlei Verbesserung. Können von mir aus auch die EM 2024 absagen.

      Alexschalke schrieb:

      Larf schrieb:

      Also ich hoffe ehrlich gesagt, dass Dortmund unter den Bedingungen absagt, und das da mehr Städte folgen. Wenn der DFB und die UEFA ne EM in Deutschland machen wollen, dann sollen sie auch die Kosten tragen.
      oder sich wenigstens daran beteiligen. Kann ja nicht deren Ernst sein, dass der Steuerzahler hier pro Stadion bis zu 30 Mio ausgeben soll. Die Stadien in Deutschland sind TOP, da brauch es keinerlei Verbesserung. Können von mir aus auch die EM 2024 absagen.

      das ist doch das Prinzip seit Jahren. Kosten trägt die Allgemeinheit bzw. der Steuerzahler, die Gewinne werden privatisiert. Weiß gar nicht, was daran jetzt so die große Überraschung ist? ;)
      Augen auf beim Massenvernichtungswaffenkauf!

      Amboss schrieb:

      Alexschalke schrieb:

      Larf schrieb:

      Also ich hoffe ehrlich gesagt, dass Dortmund unter den Bedingungen absagt, und das da mehr Städte folgen. Wenn der DFB und die UEFA ne EM in Deutschland machen wollen, dann sollen sie auch die Kosten tragen.
      oder sich wenigstens daran beteiligen. Kann ja nicht deren Ernst sein, dass der Steuerzahler hier pro Stadion bis zu 30 Mio ausgeben soll. Die Stadien in Deutschland sind TOP, da brauch es keinerlei Verbesserung. Können von mir aus auch die EM 2024 absagen.
      das ist doch das Prinzip seit Jahren. Kosten trägt die Allgemeinheit bzw. der Steuerzahler, die Gewinne werden privatisiert. Weiß gar nicht, was daran jetzt so die große Überraschung ist? ;)
      Überraschend ist eher, dass sich die Kommunen dagegen stellen. Völlig zurecht. Beim Kommunalen Finanzausgleich die Daumschrauben angezogen bekommen, aber dann trotzdem noch Mio in den Fußball zu investieren kann man aber auch keinem mehr vermitteln. Während Länder und der Bund immer mehr die schwarze Null fahren, sind die Kommunen immer noch Hoffnungslos überschuldet.

      Naja - wollen wir mal nicht abdriften. Kann auf die EM 2024 in D auch gerne verzichten.
      Ich hoffe, es schieben mehr Städte dem Ganzen einen Riegel vor. Es ist doch klar, was die UEFA vorhat: Kurzfristig werden dann Standards für alles Mögliche definiert (von werbefreier Zone bis verfügbare Hotelzimmer bis Sicherheitsvorkehrungen) und die Städte sollen es dann tragen, denn die UEFA ist ja nur für die Stadien verantwortlich. Die müssen natürlich wohlgemerkt vorher auf Vordermann gebracht werden (obwohl absolut adäquat) und das für "dringend notwendige Modernisierungen" (VIP-Bereich nochmal schön machen, Videowall ausbauen etc.) die öffentliche Hand auch noch unterstützend mit einspringen darf wird dann ja klar sein.

      Ich find's gut. Wegen mir kann die EM auch in die Türkei gehen, ist doch ohnehin nur Geldmacherei ohne Ende. Ich habe mir in Frankreich sechs Spiele angeschaut und es war zwar toll dort zu sein und die Atmosphäre aufzusaugen, aber eigentlich war ab dem Drehkreuz meist alles Scheiße, da ja auch im Verantwortungsbereich der UEFA (absurd beschissenes Essen IN FRANKFREICH und alkoholfreies Bier, depperte Wegführung zur Begünstigung von VIPs, grenzdebiles immergleiches Unterhaltungsprogramm, alles normiert und schrecklich). Das Stadionerlebnis lohnte null außer um die Grounds mal gesehen zu haben und dabeigewesen zu sein, und ab den KO-Spielen waren die Preise eh irgendwo im Bereich von Telefonsex.

      Sollen sie's in der Türkei machen. Solche Länder können das gebrauchen und zahlen gerne für das vermeintliche Prestige.
      Wie war das denn bei der WM vor 10 Jahren? Die Kosten für die Kommunen werden doch nicht viel höher ausgefallen sein bei den Ausmaßen die eine EM mittlerweile hat, gibt's da zahlen inwieweit die Kommunen von dem Turnier profitieren? Für die Touristik und Gastronomen in und um die Städte herum sind das doch ein paar Wochen Geld scheffeln ohne Ende. Da profitiert über Umwege doch auch wieder die Kommune von, vielleicht ohne direktes Plus, völlig verständlich.
      Eigentlich nur zum Pöbeln hier

      Larsen.S04 schrieb:

      Wie war das denn bei der WM vor 10 Jahren? Die Kosten für die Kommunen werden doch nicht viel höher ausgefallen sein bei den Ausmaßen die eine EM mittlerweile hat, gibt's da zahlen inwieweit die Kommunen von dem Turnier profitieren? Für die Touristik und Gastronomen in und um die Städte herum sind das doch ein paar Wochen Geld scheffeln ohne Ende. Da profitiert über Umwege doch auch wieder die Kommune von, vielleicht ohne direktes Plus, völlig verständlich.

      bei den ganzen Auflagen, die bei jedem Male im heftiger werden, bei den Preisen, wo UEFA usw. bei Public Viewing etc. mitkassiert, macht das Ganze für viele Gastronomen überhaupt keinen Sinn, denn die Kosten und Mehraufwand fressen die Erträge nicht selten komplett wieder auf. Die Zeiten, wo ein Event ein Wirtschaftsmotor für viele war, sind spätestens seit 2002 Geschichte. Heute kassieren nur noch wenige den gesamten Ertrag. Von daher können die mit ihrer EM gerne weg bleiben. Diese Veranstaltungen sind Geldmaschine für wenige, bezahlt von der Allgemeinheit. Nee danke.
      Augen auf beim Massenvernichtungswaffenkauf!

      Amboss schrieb:

      Larsen.S04 schrieb:

      Wie war das denn bei der WM vor 10 Jahren? Die Kosten für die Kommunen werden doch nicht viel höher ausgefallen sein bei den Ausmaßen die eine EM mittlerweile hat, gibt's da zahlen inwieweit die Kommunen von dem Turnier profitieren? Für die Touristik und Gastronomen in und um die Städte herum sind das doch ein paar Wochen Geld scheffeln ohne Ende. Da profitiert über Umwege doch auch wieder die Kommune von, vielleicht ohne direktes Plus, völlig verständlich.
      bei den ganzen Auflagen, die bei jedem Male im heftiger werden, bei den Preisen, wo UEFA usw. bei Public Viewing etc. mitkassiert, macht das Ganze für viele Gastronomen überhaupt keinen Sinn, denn die Kosten und Mehraufwand fressen die Erträge nicht selten komplett wieder auf. Die Zeiten, wo ein Event ein Wirtschaftsmotor für viele war, sind spätestens seit 2002 Geschichte. Heute kassieren nur noch wenige den gesamten Ertrag. Von daher können die mit ihrer EM gerne weg bleiben. Diese Veranstaltungen sind Geldmaschine für wenige, bezahlt von der Allgemeinheit. Nee danke.
      So ganz stimmt das nicht, der Ertrag seit der WM 2006 in Deutschland durch die NM-Spiele in Turnieren dürfte durchaus alleine in Folge und natürlich während der WM in so nicht-absehbarer Weise in vielen Bereichen gestiegen sein.

      Das spielt allerdings für die fragliche EM allerdings keine Rolle, da wir eh an der oberen Ertragskurve uns bewegen. Sodass die Zusätzlichen Erträge sicher nicht die Mehrkosten einer EM in D tragen werden.
      welche Bereiche sollen das konkret sein? Hotels und DB-Bahntickets mal ausgenommen.

      die Veranstaltungen, die 2006 im Rahmen der WM stattfanden, waren sowohl übertragungsmäßig als auch sponsorentechnisch gebunden. Kein noch so popeliger Veranstalter durfte sich für ein verschissenes 500-Leute-Public Viewing einen separaten Sponsor an Land ziehen. Getränke durften nur von den Konzernen verkauft werden, die mit der FIFA einen Deal hatten, in den offiziellen Bechern usw. ... da war gar nix mit großartigen Verdiensten. Sicher sind die Erträge gestiegen, aber nur bei denen, die da sowieso im Boot saßen. Alle anderen schauten in die Röhre.
      Augen auf beim Massenvernichtungswaffenkauf!
      Der große Unterschied ist auch, dass man bei einer WM weltweit Werbung für das eigene Land als Touristikziel machen kann.

      Wer kommt bei einer EM? Vorwiegend Gäste aus den Nachbarländern.
      Same procedure as last year, Mr. Heidel?

      Same procedure as every year, Clemens.

      --

      Cædite eos. Novit enim Dominus qui sunt eius

      Amboss schrieb:

      welche Bereiche sollen das konkret sein? Hotels und DB-Bahntickets mal ausgenommen.

      die Veranstaltungen, die 2006 im Rahmen der WM stattfanden, waren sowohl übertragungsmäßig als auch sponsorentechnisch gebunden. Kein noch so popeliger Veranstalter durfte sich für ein verschissenes 500-Leute-Public Viewing einen separaten Sponsor an Land ziehen. Getränke durften nur von den Konzernen verkauft werden, die mit der FIFA einen Deal hatten, in den offiziellen Bechern usw. ... da war gar nix mit großartigen Verdiensten. Sicher sind die Erträge gestiegen, aber nur bei denen, die da sowieso im Boot saßen. Alle anderen schauten in die Röhre.
      Ich rede vom indirekten Markt. Also Gastronomie, Merchandise, Elektronik-Artikel usw. natürlich auch Hotels - und dazu die Public Viewings die erst in Folge der WM 2006 für die nachfolgenden Tuniere entstanden sind, welche ebenfalls Geld in die Kassen spült. Das hat schon Geld eingebracht. Frag mal so nen Gastromen, was der so an WM-Spieltagen "Mehr" erwirtschaftet. Die verdienen das meiste an Getränken und Trinkgeld.
      Die UEFA zieht ein positives Fazit zur EM in Frankreich, vor allem finanziell.

      sportschau.de/uefaeuro2016/uefa-abschluss-pk-100.html

      "Nach dem Abzug von 1,1 Milliarden Kosten (v.a. Veranstaltungskosten sowie Verteilung von Geld an Verbände und Klubs) bleibt ein hoher Gewinn von 830 Millionen. Davon sollen 600 Millionen an alle 55 UEFA-Verbände fließen."

      Klar profitieren auch die Städte durch die Veranstaltung, die Städte, Hotels, Restaurants usw. sind voll, aber ob eine Stadt wie Gelsenkirchen deswegen im weiteren Verlauf Vorteile hat, darf man bezweifeln. Berlin, München oder Hamburg, auch Köln und eventuell Leipzig, solche Städte sind touristisch generell interessant und werden besucht, dort wird der eine oder andere Fan sicher auch länger bleiben und Geld ausgeben. In Orte wie Dortmund, Gelsenkirchen, Kaiserslautern und ähnliche kommen die Fans zum Spiel und sind dann wieder weg. Das die Städte dann ins Grübeln kommen, wo der Vorteil liegt, kann ich mir in Zeiten knapper kommunaler Kassen gut vorstellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bünder Schalker ()

      Alexschalke schrieb:

      Frag mal so nen Gastromen, was der so an WM-Spieltagen "Mehr" erwirtschaftet. Die verdienen das meiste an Getränken und Trinkgeld.

      Das war bei der WM 2006 definitiv so, da haben sich einige Gastronomen eine goldene Nase verdient. Damals wurde "wildes" Public Viewing aber noch geduldet und das schaffte Möglichkeiten.... Bei den letzten beiden Turnieren (EM und WM 2014 davor) weiß ich aber von einigen Gastronomen in Rhein-Main, dass sie auf WM-Events verzichtet haben, da sie ansonsten draufgelegt hätten. Hängt natürlich auch stark damit zusammen, dass die Leute Public-Viewing leid sind und lieber daheim grillen - wo sich auch immer jemand im Bekanntenkreis findet, der einen Beamer mitbringen kann.

      Aber die ganzen Merchandising-Effekte hast du unabhängig davon, ob das Turnier bei uns ausgetragen wird oder nicht. Eine EM in Deutschland wäre mittlerweile außer Tourismuswerbung ohne großen Effekt. Klar, die Hotelzimmer erzielen in den drei Wochen höhere Preise, aber viel mehr ist es nicht, solange der Veranstalter wirklich alles selbst abgreift und keine kleinen und/oder regionale Sponsoren erlaubt. Selbst steuerfrei sind die Gewinne, das lassen sich UEFA und FIFA in den Verträgen zusichern, der Staat kann also nicht mal die Gewinne besteuern. Das man unter den Umständen so einen Firlefanz nicht mehr veranstalten sollte, scheint mir die einzige vernünftige Idee zu sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Garrincha ()