Videoschiri in Deutschland

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      schnuffy1de schrieb:

      Wenn es danach geht... Ok England würden die sich ja totlachen wenn die Sachen pfeiffen was bei uns gewinnen wird...

      Und warum ist es nicht wie beim American Football? Sagt der Schiri nicht da über das Mikro was wie wo warum?
      Da wird auch nur kurz und knapp die Entscheidung bekannt gegeben und gegen wen sie getroffen wurde, nicht groß diskutiert und erklärt.

      Wir haben dafür doch hier bei uns Kai Dittmann und Co, die genau so wie der VAR zig Monitore vor sich haben, und trotzdem einiges falsch sehen ;)
      Dieses Mal habe ich bei dem Trainer wirklich ein gutes Gefühl!

      - Ich, jeden Sommer.

      Brabeck schrieb:

      Mit dem Moment der Ballabgabe (bzw. des ersten Kontakts) hat er aber Recht. Es war ja offensichtlich eine Zenti- wenn nicht Millimeterentscheidung, da ist der genaue Zeitpunkt wann das Abspiel beginnt, absolut entscheidend. Sofern im Schiribunker aber nicht Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskameras vorliegen, können zumindest Zweifel an der vollkommenen Richtigkeit der Entscheidung nicht vollkommen ausgeräumt werden, welche die "kalibrierten" Linien aber ja implizieren (schwarz oder weiß, kein grau). Die Zeitlupen im TV sind jedenfalls für solche knappen Entscheidungen nicht ausreichend.
      Das ist und bliebt die Crux.
      Letztlich ist Abseits Abseits: Egal ob 30 Meter oder 3 Zentimeter.

      Allerdings gibt es tatsächlich die Ungenauigkeit welchen Zeitpunkt man tatsächlich festlegt als die, wo die Ballabgabe vorliegt. Das ist sicherlich mit den technischen Hilfsmitteln hinreichend genau zu bestimmen - aber das sind wirklich Zehntelsekunden und der Angreifer steht nicht / deutlich im Abseits.

      Die Kritik an den Linien ist dagegen Schwachsinn. Zumal alle sich diesen Linien zu beugen haben und es dabei keine Bevorzugung aufgrund menschlicher Schwächen geben kann. Linie ist Linie.

      Ich denke man muss unter Berücksichtigung des VAR - sollte er bleiben - die regeln deutlicher formulieren und die technischen Hilfsmittel mit einbeziehen.

      Um solche Unsicherheiten wie im vorliegenden Fall ausschließen zu können müsste man dann so etwas formulieren welches einen gewissen Spielraum lässt. Also z.B. +/- 0,5 Sekunden um die Unsicherheit der Festlegung des genauen Zeitpunkts ausschließen zu können wenn es sich wirklich um solche zentimeterentscheidungen handelt.

      Letztlich müssen wir aber den Sinn hinter den regeln erkennen. Abseits soll ja eigentlich nur ausschließen das der Stürmer einen Vorteil gegenüber dem Abwehrspieler hat weil er sich vor diesem befindet.
      Ob es jetzt wirklich ein Vorteil im Sinne der regel handelt wenn es sich um 3 Zentimeter handelt ist sehr fraglich.

      Deswegen müssen in meinen Augen alle regeln mal umfassend angepasst werden und überprüft werden wie sie mit dem VAR sinnvoll verbessert werden können...

      küstengucker schrieb:

      Deswegen müssen in meinen Augen alle regeln mal umfassend angepasst werden und überprüft werden wie sie mit dem VAR sinnvoll verbessert werden können...
      Bevor wir das ganze Regelwerk umschmeißen klingt es für mich viel einfacher, den VAR wieder abzuschaffen und die Regeln (bis auf Handspiel) so zu lassen wie sie sind. Hat bis zum VAR auch gut geklappt.
      Dieses Mal habe ich bei dem Trainer wirklich ein gutes Gefühl!

      - Ich, jeden Sommer.

      küstengucker schrieb:

      schaLkeFanaT schrieb:

      Hat bis zum VAR auch gut geklappt.
      Nein. War beschissen und ist nicht besser geworden.

      Exakt so isses. Nur sind die problematischen Fälle mit dem VAR medial deutlich präsenter als die Vielzahl an Fällen, wo es gut gelaufen ist. Aytekin/Fritz in LEV war ein Musterbeispiel dafür, wie es laufen muss.
      "Orlando Engelaar war und bleibt ein guter Fußballer, der im kleinen linken Zeh mehr Ballgefühl hat als ein Rakitic in beiden Füßen zusammen!" ([tm] by Lokonda)

      schnuffy1de schrieb:

      Wenn es danach geht... Ok England würden die sich ja totlachen wenn die Sachen pfeiffen was bei uns gewinnen wird...

      Und warum ist es nicht wie beim American Football? Sagt der Schiri nicht da über das Mikro was wie wo warum?
      Ich finde es einfach peinlich. Die Bundesliga wird in genügend Ländern übertragen, wo sie sich bestimmt an den Kopp fassen oder sich tot lachen.
      Gibt ja Beispiele, wie man es besser machen kann. Transparenz könnte helfen.
      Hab es irgendwo schonmal geschrieben, ein Signal auf den Fernseher und auf die Videoleinwände zu übertragen, was nicht den Keller zeigt sondern die Situation die entschieden wird.. da wäre schon viel erreicht.
      Dann Schiris, die die Befugnis haben und die Cochones. England und Italien grüßen. Vermutlich auch Spanien und Frankreich, Holland Belgien Zypern und die Faröer..
      Ich finde den VAR nur dann sinnig, wenn er so benutzt wird, wie man ihn uns angeprisen hat und immernoch anpreist.
      Auf dem Papier klingt er Wunderbar und so würde ich den VAR auch beführworten. In der Realität ist das ganze aber eine vollkommene Katastrophe.
      In jedem Spiel wird die Handregelung im 16 Meter Raum völlig anders Interpretiert. Das ganze ist völlig abstrus und für niemanden mehr nachvollziehbar. Weder für die Fans noch für die Spieler selbst.

      Vorallem passiert alles nicht Zeitnah. Das Spiel läuft teilweise 1-2 Minuten weiter, irgendwann fasst sich der Schiedsrichter ans Ohr und schaut sich Bilder auf seinem Monitor an.
      Klare Fehlentscheidungen sollen dem Schiedsrichter gezeigt werden. Wenn der VAR, bestehend aus 6-8 (wieviele Sitzen da?) Leuten, aber selber Minutenlang die Bilder auswertet, dann kann die Situation aber nicht so Glasklar gewesen sein. Es kann nicht sein, dass das Spiel weiterläuft, der VAR 10 verschiedene Kameraeinstellungen sichtet und dann irgendwann Entscheidet den Schiedsrichter zu informieren.

      Ein gutes Beispiel ist unser Spiel gegen Leverkusen. Leverkusen war in Ballbesitz vor unserem Tor. VAR meldet sich und es gibt Elfmeter für uns, weil McKennie zuvor im 16er gefoult wurde. Niemand hat verstanden warum das Spiel unterbrochen wurde, weil niemand auf dem Schirm hatte, dass 2 Minuten vorher irgendjemand gefoult worden sein könnte.

      Ernst gemeinte Frage: Was wäre passiert, wenn Leverkusen in dieser Situation das 2:1 geschossen hätte? Hätten wir nach dem Jubel der Leverkusener direkt den Elfer bekommen? Das wäre völlig verrückt.
      Also, entweder der VAR greift sofort oder zumindest sehr Zeitnah ein oder gar nicht. Entweder man sieht sofort etwas auf den Monitoren, oder es war keine krasse Fehlentscheidung. Im Fall von McKennie haben ja nichtmal die eigenen Spieler, die in der Nähe standen, protestiert, als Aytekin das Spiel hat weiterlaufen lassen.
      Nicht, dass der Elfmeter nicht verdient gewesen wäre, aber die Zeit zwischen Elfer und Foul ist zu lang. Sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Platz wußte keiner, was gerade passiert. Intransparenz ohne Ende.

      Beim dem Abseits von Lewandowski weiß man trotz aller Fernsehbilder nicht, ob es sich tatsächlich um Abseits handelt oder nicht. Bei DAZN im Standbild hatte Lewandowski seinen Fuß leicht im Abseits, bei Wontorra war es gleiche Höhe. Dort hat Matthäus sogar die Hüfte des Gegenspielers weiter vorne gesehen. Wenn man also bis jetzt nichtmal 100% weiß, ob es Abseits war, dann war es wiedermal keine klare Szene, die zu korrigieren wäre.
      Ball war nicht im Aus. Ziemlich easy zu sehen mMn, wenn ich jetzt die Bilder in der Sportschau nehme...
      Und wenn HH geht, spannt er hinter seinen Wagen einen Pflug und fährt noch zwei Mal übers Trainingsgelände, danach pinkelt er ein "Machts gut, ihr Penner!" an die Wand der Geschäftsstelle.

      -Il Barto