Schalke & die Presse: von unverschämt bis kurios

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      Controller schrieb:

      Was hast du als Verein in so einer Situation für Möglichkeiten? Du kannst versuchen dagegen anzuschreiben … bringt aber nichts, mit so einer Strategie macht man sich im Zweifel nur lächerlich. Da kämpfst du gegen Windmühlen.
      Besteht eigentlich eine Verpflichtung zu einer Pressekonferenz vor/nach einem Spiel? Wenn nicht, hätte ich eine Idee. Ist zwar etwas arbeitsintensiv, sollte aber machbar sein.

      Als erstes die letzten Pressekonferenzen durchforsten und nachweisen, dass regelmäßig die gleichen dummen Fragen gestellt werden.

      Dann bewusste Falschmeldungen auflisten wie z.B. den kicker, der auf den Hinweis von Huub zu dem nicht gegebenen Elfer ein vermeintliches Handspiel eines Frankfurters anführt, dafür den klaren Bodycheck gegen Embolo in allen Berichten ignoriert.

      Wenn genügend Fakten gesammelt wurden, einfach die nächste Pressekonferenz absagen mit der Veröffentlichung der Liste und dem entsprechenden Hinweis: "Die Veranstaltung und die Zeit können wir uns sparen, ihr schreibt doch sowieso was ihr wollt, auch wenn es der größte Mist ist."
      Und dann wie Bayern zur Lachnummer werden? Deine Ausführungen mögen richtig sein mit der Presse.
      So läuft das Spiel aber nicht. Es ist ein geben und nehmen mit der Presse.
      Wenn du wie Heidel denen garnichts steckst ist es genauso schlimm wie der Experte der meinte der Bild Reschke stecken zu müssen. Die Journalisten finden immer einen weg sich zu revanchieren.

      Ich persönlich finde unsere Arbeit mit den Medien als nicht genügend. Wir sollten mehr mediale Auftritte bei den bekannten Sendungen hinlegen. Guck dir einen Pal Dardai oder Bobic an. Sind regelmäßig oder zumindestens gefühlt sehr oft zu Gast. Meinste die schreibt man dann noch kaputt?

      Ein Olaf Thon, Asamoah etc. müssten regelmäßig in diesen Sendungen sein. Schalke ist einfach nicht fähig sich eine Lobby bei den Medien aufzubauen. Mit Mettbrötchen kriegste keinen mehr rum. Es muss Content geliefert werden.
      Die Pressefreiheit ist grundgesetzlich verankert. Sie ist zwingend notwendig zum Schutze einer funktionierenden Demokratie. Sie soll, ja sie muss weiterhin gelten, auch selbstverständlich bei uns „auf“ Schalke.
      Mit ihr darf man aber nicht jede bösartige und lediglich am Profit orientierte Berichterstattung legitimieren. Es gilt auch die Würde von Menschen in Gruppen und Institutionen zu achten. Allerdings sind Auswüchse einer Kampagne und Diskreditierung von Personen nicht zu akzeptieren. Es gibt ja so etwas wie eine Fürsorgepflicht des Vereins gegenüber seinen Angestellten. Deshalb muss dieser sie schützen vor ungerechtfertigten Angriffen in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus muss er dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit dem Verein allgemein und den Spielern gegenüber positiv eingestellt ist.

      Der FC Bayern tut das, wie man immer wieder sehen kann. Kritik an einzelnen Personen wird nur bedingt zugelassen und mit der Sicht des Vereins konfrontiert.

      Vor kurzem war zu lesen, dass die Bürgermeister des Ruhrgebiets sich wehren gegen eine Umfrage, veranlasst durch das ZDF, die die Städte des Ruhrgebiets zwangsläufig als extrem unterentwickelt dastehen lässt. Gelsenkirchen etwa rangierte dann auch auf Platz 401 von 401 Städten, nahm also den letzten Platz ein.

      Wir müssen uns wehren gegen eine allzu simplifizierende (negative) Darstellung unseres Vereins und ihrer handelnden Personen. Das Stilmittel der Ironie bietet sich als Entgegnung an, bei völlig verzerrter oder einseitiger Darstellung. Oben wurde ein Beispiel genannt — der Kicker, der nicht in der Lage ist, die Embolo-Szene zu berücksichtigen und entsprechend zu diskutieren. Vielleicht benötigt der Kicker ja diesbezüglich Hilfestellung.

      Sangria 04 schrieb:

      Duese04 schrieb:

      Ein kompletter, dauernder Presseboykott würde mit Sicherheit in einem Lizenzentzug enden.
      Bisken viel verbrannte Erde...
      Ist es damals auch nicht. Und man kann ja Selldorf und Lieto gerne konkret einladen. Siekmann ist mir jetzt auch nicht so extrem unangenehm aufgefallen.Mit dem Hinweis " Wer lügt - fliegt raus " , "Wer bewusst provoziert fliegt raus" - "sachliche und realitätsnahe Berichterstattung erwünscht".

      Für alle anderen - Da ist die Tür.
      So funktioniert Pressefreiheit aber nicht. Du bist nett und darfst bleiben du bist „Fake News“ und musst gehen ist eher die Methode Trump. Wenn man das so durchzieht werden sich die betroffenen Journalisten mit recht auf Schalke einschießen.

      EinLebenLang schrieb:

      Die Pressefreiheit ist grundgesetzlich verankert. Sie ist zwingend notwendig zum Schutze einer funktionierenden Demokratie. Sie soll, ja sie muss weiterhin gelten, auch selbstverständlich bei uns „auf“ Schalke.
      Mit ihr darf man aber nicht jede bösartige und lediglich am Profit orientierte Berichterstattung legitimieren. Es gilt auch die Würde von Menschen in Gruppen und Institutionen zu achten. Allerdings sind Auswüchse einer Kampagne und Diskreditierung von Personen nicht zu akzeptieren. Es gibt ja so etwas wie eine Fürsorgepflicht des Vereins gegenüber seinen Angestellten. Deshalb muss dieser sie schützen vor ungerechtfertigten Angriffen in der Öffentlichkeit. Darüber hinaus muss er dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit dem Verein allgemein und den Spielern gegenüber positiv eingestellt ist.

      Der FC Bayern tut das, wie man immer wieder sehen kann. Kritik an einzelnen Personen wird nur bedingt zugelassen und mit der Sicht des Vereins konfrontiert.

      Vor kurzem war zu lesen, dass die Bürgermeister des Ruhrgebiets sich wehren gegen eine Umfrage, veranlasst durch das ZDF, die die Städte des Ruhrgebiets zwangsläufig als extrem unterentwickelt dastehen lässt. Gelsenkirchen etwa rangierte dann auch auf Platz 401 von 401 Städten, nahm also den letzten Platz ein.

      Wir müssen uns wehren gegen eine allzu simplifizierende (negative) Darstellung unseres Vereins und ihrer handelnden Personen. Das Stilmittel der Ironie bietet sich als Entgegnung an, bei völlig verzerrter oder einseitiger Darstellung. Oben wurde ein Beispiel genannt — der Kicker, der nicht in der Lage ist, die Embolo-Szene zu berücksichtigen und entsprechend zu diskutieren. Vielleicht benötigt der Kicker ja diesbezüglich Hilfestellung.
      Ich gehe davon aus bzw hoffe, dass sich der neue Vorstand Kommunikation mit Ablauf dieser Chaos-Saison auch dieses Themas rückblickend annimmt und entsprechende Maßnahmen intern vorgibt oder zumindest be-/abspricht. Schlechte Presse muss nicht per se schlecht sein, aber alles innerhalb gewisser Leitplanken.
      “Do your job.”

      (B. Belichick)

      Cino schrieb:

      Und dann wie Bayern zur Lachnummer werden? Deine Ausführungen mögen richtig sein mit der Presse.
      So läuft das Spiel aber nicht. Es ist ein geben und nehmen mit der Presse.
      Wenn du wie Heidel denen garnichts steckst ist es genauso schlimm wie der Experte der meinte der Bild Reschke stecken zu müssen. Die Journalisten finden immer einen weg sich zu revanchieren.

      Ich persönlich finde unsere Arbeit mit den Medien als nicht genügend. Wir sollten mehr mediale Auftritte bei den bekannten Sendungen hinlegen. Guck dir einen Pal Dardai oder Bobic an. Sind regelmäßig oder zumindestens gefühlt sehr oft zu Gast. Meinste die schreibt man dann noch kaputt?

      Ein Olaf Thon, Asamoah etc. müssten regelmäßig in diesen Sendungen sein. Schalke ist einfach nicht fähig sich eine Lobby bei den Medien aufzubauen. Mit Mettbrötchen kriegste keinen mehr rum. Es muss Content geliefert werden.
      Eine Möglichkeit wäre, eine, nicht jede Pressekonferenz, als Interaktion zu gestalten.
      Im wesentlichen wird den Journalisten Fragenden recht gegeben, anderes ist bei uns leider nicht zielführend.

      Zwischendurch werden dann aber von Schalker Seite, die Fragenden in die Pflicht genommen.

      Auf einem Bildschirm können die seitens der Medien ignorierten Szenen zur Erörterung gestellt werden.
      Die Medienabteilung muss hierzu entsprechendes Bildmaterial vorbereiten.

      Aktuell zum Beispiel die Embolo Szene im Frankfurter Strafraum.
      Oder das schwere rotwürdige Foul an Schöpf, welches ja von den Medien völlig ignoriert wurde.
      Oder die Nastasic Situation aus Wolfsburg.

      Die üblichen Verdächtigen unter den Fragenden, dürfen dann nicht aus der Pflicht genommen werden.
      Denn ich schätze mal, es werden auch dem Verein wohlgesonnene Journalisten anwesend sein.
      Entsprechend der Reaktionen der Schlarmanns, Draxlers und Konsorten sollten die wohlgesonnenen nämlich für entspechende Öffentlichkeit sorgen.

      Pressetermine dieser Art, dürfen nur wohldosiert eingesetzt werden, allenfalls ein bis zweimal pro Saison.
      In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein, in guten haben wir genug davon.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Erwin K. aus R. ()

      Cino schrieb:


      ... Es ist ein geben und nehmen mit der Presse...
      Ich persönlich finde unsere Arbeit mit den Medien als nicht genügend. Wir sollten mehr mediale Auftritte bei den bekannten Sendungen hinlegen. Guck dir einen Pal Dardai oder Bobic an. Sind regelmäßig oder zumindestens gefühlt sehr oft zu Gast. Meinste die schreibt man dann noch kaputt?


      Ein Olaf Thon, Asamoah etc. müssten regelmäßig in diesen Sendungen sein. Schalke ist einfach nicht fähig sich eine Lobby bei den Medien aufzubauen. Mit Mettbrötchen kriegste keinen mehr rum. Es muss Content geliefert werden.
      Ich sehe das so:
      Der Presse wirft man sich weder "zum Fraß" hin (->man wir zerrissen) oder bellt sie an (->dann zerreißen sie dich auch).
      Leichtes Spiel für die Journaille, darin ist sie geübt.

      Der geschickteste Umgang: man "tanzt" * mit ihnen (und lässt sie quasi konstruktiv mitarbeiten): dabei übernimmt mal der eine, mal der andere die "Führung".
      Aber man bleibt im positiven Kontakt und v.a. tritt man sich nicht gegenseitig "mit Absicht auf die Füße" (-> damit meine ich den unsachlichen, polemischen, abwertenden Umgang -> also alles unter der Gürtellinie halt).
      Ich will so einen Dreck jedenfalls nicht hören/lesen/sehen.

      Kritischer unabhängiger Journalismus muss sein!
      Aber der muss sich aktiv entwickeln, indem man sich ehrlich an der Meinung des Gegenüber interessiert zeigt und die Kompetenz besitzt, seine abweichende Meinung mit Fakten zu unterlegen. :)
      Das gelingt nur mit gegenseitigem Respekt, könnte sich aber zur Win-Win-Situation für beide entwickeln.

      Dazu müssen IMO professionell(ere) Medienauftritte von Seiten des Vereins her - ein knurrender Huub wird's auf Dauer nicht reißen, bei allen Verständnis für seine Situation... Ich traue den Verantwortlichen aber zu, dass sie dies bereits selbst erkannt haben.

      *sinnbildlich gesprochen (bevor der ein oder andere sich jetzt den tanzenden Huub vorstellt :D )
      "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." (Albert Einstein)

      FDS9 schrieb:

      Sangria 04 schrieb:

      Duese04 schrieb:

      Ein kompletter, dauernder Presseboykott würde mit Sicherheit in einem Lizenzentzug enden.
      Bisken viel verbrannte Erde...
      Ist es damals auch nicht. Und man kann ja Selldorf und Lieto gerne konkret einladen. Siekmann ist mir jetzt auch nicht so extrem unangenehm aufgefallen.Mit dem Hinweis " Wer lügt - fliegt raus " , "Wer bewusst provoziert fliegt raus" - "sachliche und realitätsnahe Berichterstattung erwünscht".
      Für alle anderen - Da ist die Tür.
      So funktioniert Pressefreiheit aber nicht. Du bist nett und darfst bleiben du bist „Fake News“ und musst gehen ist eher die Methode Trump. Wenn man das so durchzieht werden sich die betroffenen Journalisten mit recht auf Schalke einschießen.
      Das hat 0 mit Trump zu tun. Jetzt sind einfache Benimmregeln auf PRIVATgelände schon Trump-like. Ja genau, könnte die Aussage meiner nicht existierenden Tochter über die Benimmregeln des Hauses sein oder meine im Lokal: " Nein Herr Manager ich beleidige Sie, Ihr Lokal und Ihr Personal so sehr wie ich will, ich bleib hier sitzen, das ist ein freies Land "
      Um dann Minuten später zurecht von der Security oder wenn das Lokal keine hat von der Polizei mitgenommen zu werden :arnie:
      Hausrecht mit öffentlichem Recht vergleichen - Ja geil.
      Demokratie mit Anarchie verwechseln - JA geil.
      Demokratie hat seine Regeln, sonst wäre es keine.
      Pressefreiheit cilt solange man anderen nicht explizit schadet ...oh Rufmord ist übrigens anderen schaden.
      Träume braucht man um das Leben lebenswert zu machen.

      Vorsicht: Asperger-autist onboard - bitte mitbedenken.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sangria 04 ()

      Weltkulturerbe schrieb:

      @Erwin K. aus R.

      Der Schalker interpretiert das dann stolz als "sich wehren", der Rest der Republik als Jammerlappenauftritt.

      Was haben wir über die "sich wehren" PK der Bayern gelacht.
      Das ist nicht nicht vergleichbar.

      Die Bauern haben zu einer Pressekonferenz geladen, in der Hoeness und Rummenigge in zwei Monologen die Medien heftig attakiert haben.
      Zudem wissen alle, nicht nur wir, dass die Bauern in der Regel äußerst wohlwollend, fast schon in Demut verfallend, von den Medien behandelt werden.
      Hier war es seinerzeit ausnahmsweise so, dass es bei den Bauern sportlich suboptimal lief. Trotzdem haben die Medien neutral und objetiv berichtet. Aber es war halt, für die sensiblen und erfolgsverwöhnen Bauernseelchen, anscheinend zu viel der bitteren Wahrheit.

      In unserem Fall habe ich davon geschrieben, dass im Rahmen einer Pressekonferenz nur gewissen Medienvertretern, nur ausgewählte Szenen zur interaktion vorgestellt werden sollen. Szenen die es gab, aber anscheinend bewusst ignoriert oder nicht veöffentlicht werden.

      Abschließend habe ich darauf hingewiesen, dieses Mittel nur reduziert, ein oder zweimal pro Saison, je nach Anlass, einzusetzen.

      Von meinen Eingangs drei genannten Beispielen, käme dann bestenfalls die Schöpf-Szene in Frage.
      Die beiden anderen Situationen wären möglicherweise zu diskutabel und würden nur zur Jammerlappenlegendenbildung taugen.
      Da stimme ich zu.
      In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein, in guten haben wir genug davon.
      Privatgelände ist der falsche Ansatz Sangria.

      Stell dir vor unsere Arena ist ein Zelt. Dieses Zelt stellen wir auf dem Campingplatz der DFL zur gemeinsamen Durchführung einer grossen Lagerveranstaltung auf. Die Regeln sind für allr gleich was Besuche und Berichterstattung angeht.
      Da können wir nun nicht in unserem Zelt einen auf mein Wohnzimmer machen.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Zudem wissen alle, nicht nur wir, dass die Bauern in der Regel äußerst wohlwollend, fast schon in Demut verfallend, von den Medien behandelt werden.
      Das stimmt doch so überhaupt nicht.
      Den Bayern weht bei der kleinsten Niederlagenserie jedesmal ein dermaßen irrationaler Wind entgegen das ich mich fast immer frage, what the Funk ist da wieder los.
      Die Boateng Party letzten Samstag zb war auch mal wieder seitens der Medien ein Fest der überwiegend negativen Berichterstattung.

      Ja, über uns wird viel negatives geschrieben, zum Teil berechtigt, zum Teil unberechtigt, das geht aber so ziemlich jeden großen Verein in der Bundesliga so, negative Presse verkauft sich einfach besser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Charlie Brown ()

      Duese04 schrieb:

      Privatgelände ist der falsche Ansatz Sangria.

      Stell dir vor unsere Arena ist ein Zelt. Dieses Zelt stellen wir auf dem Campingplatz der DFL zur gemeinsamen Durchführung einer grossen Lagerveranstaltung auf. Die Regeln sind für allr gleich was Besuche und Berichterstattung angeht.
      Da können wir nun nicht in unserem Zelt einen auf mein Wohnzimmer machen
      In diesen Regeln steht sicherlich nicht " muss jede Lüge und Provokation über sich ergehen lassen". Und auch auf einem Campingplatz kannst du Leute aus deinem Zelt schmeißen wenn sie Regeln missachten. Oder wie oft kommen zu dir Fremde ins Zelt die dich Provozieren, über dich Lügen verbreiten und lässt du diese wieder rein? Nein. Und wenn wir von Ständen reden würden auch da gibt's immernoch Benimmregeln.
      Träume braucht man um das Leben lebenswert zu machen.

      Vorsicht: Asperger-autist onboard - bitte mitbedenken.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Die Bauern haben zu einer Pressekonferenz geladen, in der Hoeness und Rummenigge in zwei Monologen die Medien heftig attakiert haben.

      Ja, und das wurde viel verarscht. Genauso, wie man unsere "Spezial-PK" verarschen würde, auf der wir rumjammern würden, welch böse Szenen gegen uns doch in der Berichterstattung ignoriert würden.
      Und das wohlgemerkt als unfairster Verein der Liga nach Foul- und Kartenstatistik. Da macht es sich sicher gut, Medienvertretern eine "Da! Da! Da hätte es doch Rot geben müssen! Oder? Oder?" Szene auf einem Monitor zu zeigen.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Zudem wissen alle, nicht nur wir, dass die Bauern in der Regel äußerst wohlwollend, fast schon in Demut verfallend, von den Medien behandelt werden.
      Hier war es seinerzeit ausnahmsweise so, dass es bei den Bauern sportlich suboptimal lief. Trotzdem haben die Medien neutral und objetiv berichtet. Aber es war halt, für die sensiblen und erfolgsverwöhnen Bauernseelchen, anscheinend zu viel der bitteren Wahrheit.

      Das trifft vielleicht auf den vereinseigenen "Focus" zu, aber sicher nicht auf den Boulevard. Für den war's ein Fest.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Von meinen Eingangs drei genannten Beispielen, käme dann bestenfalls die Schöpf-Szene in Frage.

      "In der teils von rüden Zweikämpfen geprägten Partie leistete sich Rekik mit offener Sohle ein Brutalo-Foul an Schöpf, der daraufhin mehrere Minuten behandelt werden musste."
      (Spox)

      "Schock in der 13. Minute im Freitagsspiel am 19. Spieltag der Bundesliga zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04 (2:2). Berlins Karim Rekik trifft Schalkes Alessandro Schöpf in einem Zweikampf mit ausgestrecktem Bein am Sprunggelenk. Rote Karte? Offenbar nicht für Felix Brych, der Rekik mit Gelb davonkommen lässt. Auch der VAR griff nicht ein. Eine klare Fehlentscheidung."
      (Eurosport)

      "Am Schlimmsten hat es Schöpf erwischt, der nach einem Horrorfoul von Karim Rekik etwa acht bis zehn Wochen pausieren muss."
      (Sky)

      "Vor allem das Foul an Schöpf sah brutal aus. Berlins Karim Rekik kam gegen den Österreicher Schöpf zu spät und erwischte ihn mit voller Wucht am Unterschenkel. Gelb für den Herthaner war eine milde Strafe, denn schon die TV-Bilder ließen Schlimmes vermuten."
      (WA)

      "Das Spiel war noch keine Viertelstunde alt, als Karim Rekik seinen Gegenspieler Schöpf im Mittelfeld mit offener Sohle unterhalb des Knies am Schienbein traf - ein übles Foulspiel, nach dem der Hertha-Verteidiger von Glück reden konnte, lediglich die Gelbe Karte gesehen zu haben."
      (kicker)

      "Am 19. Spieltag foulte der Berliner den Schalker Schöpf brutal – und bekam nur Gelb."
      (Bild)

      "In der 14. Minute wird Schöpf, der als Rechtsaußen beginnt, von Karim Rekik brutal von den Beinen geholt. Der Niederländer trifft Schöpf voll am Knöchel, der daraufhin mit dem Knie wegknickt. Rekik sieht für seine Aktion die Gelbe Karte und ist damit noch sehr gut bedient."
      (Laola)

      "Schon in Minute 14 kam es zur folgenschweren Aktion. Rekik ging mit dem gestreckten Bein voran in den Zweikampf. Er traf Schöpf knapp über dem Knöchel. Der Österreicher musste rund zehn Minuten später verletzt vom Feld.Rekik konnte hingegen durchspielen. Er wurde von Schiedsrichter Felix Brych nur mit der Gelben Karte bestraft. Der Videoschiedsrichter hätte eingreifen können. Rekik hatte Glück."
      (heute.at)



      Was willst Du da Medienvertretern noch vorführen, wenn ohnehin schon überall berichtet wird, dass Rekik mit Gelb glücklich davon kam?
      Launische Forum Dackel Diva

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Weltkulturerbe ()

      Charlie Brown schrieb:

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Zudem wissen alle, nicht nur wir, dass die Bauern in der Regel äußerst wohlwollend, fast schon in Demut verfallend, von den Medien behandelt werden.
      Das stimmt doch so überhaupt nicht.Den Bayern weht bei der kleinsten Niederlagenserie jedesmal ein dermaßen irrationaler Wind entgegen das ich mich fast immer frage, what the Funk ist da wieder los.
      Die Boateng Party letzten Samstag zb war auch mal wieder seitens der Medien ein Fest der überwiegend negativen Berichterstattung.

      Ja, über uns wird viel negatives geschrieben, zum Teil berechtigt, zum Teil unberechtigt, das geht aber so ziemlich jeden großen Verein in der Bundesliga so, negative Presse verkauft sich einfach besser.
      Dann darf und muss man den Medien erst recht die Willkür Unterschiede ihrer eigenen Arbeit vorführen, dazu ist die Idee mit den Szenen und den entprechenden Kommentierungen/Weglassungen im Vergleich vllt. gar nicht mal so schlecht. Und zwar auf das bezogen, was auf dem Platz passiert. Den Negativstempel bezogen auf Tabellenstand/Abstiegskampf hat sich die Mannschaft größtenteils selbst hart erarbeitet. Deshalb sind aber z.B üble und dreckige Fouls an unseren Spielern beispielsweise nicht exclusiv harmloser oder "nicht der Rede wert" , während sie gegen andere "saisonentscheidend" sind und gegen unsere Spieler manchmal ein regelrechtes Kesseltreiben veranstaltet, bzw. mehr als nötig dramatisiert wird. Damit wird doch das Negativimage mittels unausgewogener, einseitiger Berichte erst in den Köpfen gefestigt. Die wollen was von uns, nicht wir von denen - d.h. wollen wir schon und es wird sich kein Schreiber einen Zacken aus der Krone brechen, ausgewogen zu berichten.

      Sieh es mal anders herum am Beispiel Schirifehler und den "Strafmaßen" gegen unsere Spieler - egal auf auffem Platz, im Keller und evtl. später vom Strafausschuß. Auch diese Akteure werden davon unbewusst beeinflusst, weil sie nur in seltenen Fällen wirklich ernsthaft kritisiert werden, wenn sich solche Gelegenheiten bieten. Nur haben sie wenigstens den Vorteil, sich immer auf Regelauslegung herausreden zu können, die aber seltsamerweise nie einer klaren Linie folgt, was auch nie ein Thema war oder ist. Diese seltenen Fälle, wo das mal offen und ehrlich gesagt wird, betreffen leider meist nie uns. Bei uns läuft das alles nebenher mit und ist mittlerweile normal, bei anderen wird Verständnis für deren Ärger bekundet. Das ist Erziehung andersherum, reines negatives Feedback. Lob wenn möglich vermeiden aber verreissen, moppern und miesmachen so oft es geht, bis die Zielgruppe es verinnerlicht hat. Die brauchen sich schon lang nicht mehr auf uns enschießen, das Dauerfeuer der Vergangenheit hat bereits Wirkung und Erfolg erzielt.
      The best steel in the world is from Jamaica and it is called Rosta-Frei Steel.

      Oil the joints!

      Weltkulturerbe schrieb:

      Ja, und das wurde viel verarscht. Genauso, wie man unsere "Spezial-PK" verarschen würde, auf der wir rumjammern würden, welch böse Szenen gegen uns doch in der Berichterstattung ignoriert würden.
      Und das wohlgemerkt als unfairster Verein der Liga nach Foul- und Kartenstatistik. Da macht es sich sicher gut, Medienvertretern eine "Da! Da! Da hätte es doch Rot geben müssen! Oder? Oder?" Szene auf einem Monitor zu zeigen.
      Diese berühmte PK war aber aus ganz anderen Gründen eine Lachnummer, wie wir wissen. Das war Wasser predigen und Wein saufen. Mangelnden Respekt und Missachtung der Menschenwürde von Leuten, die einen ausgewiesenen, nachweislichen Menschenschinder als Sponsor verpflichtet haben...

      Wer hat denn den Titel unfairste Mannschaft der Liga zu verantworten? Primär die Spieler oder primär die Schiris auffem Platz, bzw. im Keller? Von nichts kommt nichts...
      Die Wahrheit liegt dazwischen, aber ganz bestimmt nicht nur an unseren Spielern. Allein schon, dass das als Argument zum Duckmäusern und Stillhalten genommen wird, zeigt doch ein Stück weit, dass die ständige Zermürbung wirkt...
      The best steel in the world is from Jamaica and it is called Rosta-Frei Steel.

      Oil the joints!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rostafrei ()

      rostafrei schrieb:

      Wer hat denn den Titel unfairste Mannschaft der Liga zu verantworten? Primär die Spieler oder primär die Schiris auffem Platz, bzw. im Keller?

      Natürlich primär die Spieler, man liegt doch nicht in der Kartenstatistik uneinholbar vorne (die meisten Gelben UND die meisten Roten Karten), weil der Keller mal daneben liegt.
      Auch nach gespielten Fouls (mit und ohne Karte) liegen wir auf Platz 3.

      Das hat damit zu tun, dass wir so verfahren spielen, dass wir uns häufig nur durch ein taktisches Foul retten und damit, dass das "Spiel des Gegner zerstören", Tedescos Credo, mit einer gewissen Körperlichkeit leichter fällt.

      Wie auch immer. Wir sind selbst kein Mädchenchor auf dem Platz. Da wirkt eine PK mit ausgesuchten, zu niedrig bestraften Foulspielen von Gegnern irgendwie grotesk.
      Launische Forum Dackel Diva

      Weltkulturerbe schrieb:

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Die Bauern haben zu einer Pressekonferenz geladen, in der Hoeness und Rummenigge in zwei Monologen die Medien heftig attakiert haben.
      Ja, und das wurde viel verarscht. Genauso, wie man unsere "Spezial-PK" verarschen würde, auf der wir rumjammern würden, welch böse Szenen gegen uns doch in der Berichterstattung ignoriert würden.
      Und das wohlgemerkt als unfairster Verein der Liga nach Foul- und Kartenstatistik. Da macht es sich sicher gut, Medienvertretern eine "Da! Da! Da hätte es doch Rot geben müssen! Oder? Oder?" Szene auf einem Monitor zu zeigen.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Zudem wissen alle, nicht nur wir, dass die Bauern in der Regel äußerst wohlwollend, fast schon in Demut verfallend, von den Medien behandelt werden.
      Hier war es seinerzeit ausnahmsweise so, dass es bei den Bauern sportlich suboptimal lief. Trotzdem haben die Medien neutral und objetiv berichtet. Aber es war halt, für die sensiblen und erfolgsverwöhnen Bauernseelchen, anscheinend zu viel der bitteren Wahrheit.
      Das trifft vielleicht auf den vereinseigenen "Focus" zu, aber sicher nicht auf den Boulevard. Für den war's ein Fest.

      Erwin K. aus R. schrieb:

      Von meinen Eingangs drei genannten Beispielen, käme dann bestenfalls die Schöpf-Szene in Frage.
      "In der teils von rüden Zweikämpfen geprägten Partie leistete sich Rekik mit offener Sohle ein Brutalo-Foul an Schöpf, der daraufhin mehrere Minuten behandelt werden musste."
      (Spox)

      "Schock in der 13. Minute im Freitagsspiel am 19. Spieltag der Bundesliga zwischen Hertha BSC und dem FC Schalke 04 (2:2). Berlins Karim Rekik trifft Schalkes Alessandro Schöpf in einem Zweikampf mit ausgestrecktem Bein am Sprunggelenk. Rote Karte? Offenbar nicht für Felix Brych, der Rekik mit Gelb davonkommen lässt. Auch der VAR griff nicht ein. Eine klare Fehlentscheidung."
      (Eurosport)

      "Am Schlimmsten hat es Schöpf erwischt, der nach einem Horrorfoul von Karim Rekik etwa acht bis zehn Wochen pausieren muss."
      (Sky)

      "Vor allem das Foul an Schöpf sah brutal aus. Berlins Karim Rekik kam gegen den Österreicher Schöpf zu spät und erwischte ihn mit voller Wucht am Unterschenkel. Gelb für den Herthaner war eine milde Strafe, denn schon die TV-Bilder ließen Schlimmes vermuten."
      (WA)

      "Das Spiel war noch keine Viertelstunde alt, als Karim Rekik seinen Gegenspieler Schöpf im Mittelfeld mit offener Sohle unterhalb des Knies am Schienbein traf - ein übles Foulspiel, nach dem der Hertha-Verteidiger von Glück reden konnte, lediglich die Gelbe Karte gesehen zu haben."
      (kicker)

      "Am 19. Spieltag foulte der Berliner den Schalker Schöpf brutal – und bekam nur Gelb."
      (Bild)

      "In der 14. Minute wird Schöpf, der als Rechtsaußen beginnt, von Karim Rekik brutal von den Beinen geholt. Der Niederländer trifft Schöpf voll am Knöchel, der daraufhin mit dem Knie wegknickt. Rekik sieht für seine Aktion die Gelbe Karte und ist damit noch sehr gut bedient."
      (Laola)

      "Schon in Minute 14 kam es zur folgenschweren Aktion. Rekik ging mit dem gestreckten Bein voran in den Zweikampf. Er traf Schöpf knapp über dem Knöchel. Der Österreicher musste rund zehn Minuten später verletzt vom Feld.Rekik konnte hingegen durchspielen. Er wurde von Schiedsrichter Felix Brych nur mit der Gelben Karte bestraft. Der Videoschiedsrichter hätte eingreifen können. Rekik hatte Glück."
      (heute.at)



      Was willst Du da Medienvertretern noch vorführen, wenn ohnehin schon überall berichtet wird, dass Rekik mit Gelb glücklich davon kam?

      Da hast du recht gut recherchiert. Das würde ich von unsereren vereinseigenen Pressevertretern auch erwarten.

      Wobei sich sich die Berichterstattung zur Schöpf-Szene doch gewaltig relativiert, wenn man mal das mediale Kesseltreiben gegen Johannes Geis dagegen hält. Da rauschte der Blätterwald ganz anders. Speziell angefeuert von der Bild.

      Vielleicht entwickelt sich unter den Trainern eine gewisse Solidarität gegenüber ungerechter, lediglich Aufmerksamkeit generierender Berichterstattung.
      Hecking und Kovac haben sich jüngst entsprechend aufgestellt. Zwar in eigener Sache, aber warum sollten die Beispiele nicht Schule machen?

      Gar nichts tun und die rechte Backe auch noch hinhalten, ist jedefalls der denkbar schlechteste Weg.

      Ich habe lediglich eine Idee, mehr nicht.
      In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein, in guten haben wir genug davon.

      Erwin K. aus R. schrieb:


      Da hast du recht gut recherchiert. Das würde ich von unsereren vereinseigenen Pressevertretern auch erwarten.

      Wobei sich sich die Berichterstattung zur Schöpf-Szene doch gewaltig relativiert, wenn man mal das mediale Kesseltreiben gegen Johannes Geis dagegen hält. Da rauschte der Blätterwald ganz anders. Speziell angefeuert von der Bild.

      Ja, jut, aber nur weil die Hetzjagd nach dem Geis-Foul übertrieben war, muss man nicht "gerechterweise" eine ähnliche einfordern. Ich denke schon, dass im Fall Schöpf die Medien recht objektiv von einen brutalen Foul und einer glücklichen Gelben berichtet haben.
      Launische Forum Dackel Diva