Schalke & die Presse: von unverschämt bis kurios

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      küstengucker schrieb:

      EinLebenLang schrieb:

      Das Foul an Embolo im Sechzehner wird erst gar nicht nicht erwähnt.
      Was mich sehr wundert. Für mich der klarste der drei potentiellen Elfer an diesem nachmittag...
      Stattdessen der Kicker (nein, nicht Lieto, sondern kgö):

      Ob es ausgleichende Gerechtigkeit gewesen sei, dass Frankfurt den Elfmeter zugesprochen bekommen habe, schließlich wurde den Frankfurtern in Durchgang eins ein klarer Strafstoß verweigert (31.), wollte Stevens nicht gelten lassen. "Das finde ich nicht. Wir haben auch eine Situation in der zweiten Hälfte gehabt, wo möglicherweise gepfiffen hätte werden können." Damit sprach Stevens wohl eine Szene in der 81. Minute an, als die Schalker bei Stegemann ob eines vermeintlichen Handspiels von Eintracht-Kapitän David Abraham vorstellig wurden. Dass der Argentinier allerdings nicht an der Hand, sondern vielmehr an den Beinen getroffen wurde, hatte der Großteil der Königsblauen wohl übersehen.


      kicker.de/news/fussball/bundes…etwas-anders-gesehen.html
      Das nennt man Verleumdung und Hetze da würde ich als Stevens und Schalke mal eben die Judikative ausreizen.
      Träume braucht man um das Leben lebenswert zu machen.

      Vorsicht: Asperger-autist onboard - bitte mitbedenken.
      Man muss sich nur mal in den Sozialen Medien umschauen. Die Leute können nicht verstehen, wie man auch nur darauf kommen kann, dass es kein Elfmeter ist.
      Und das ist auch völlig verständlich! Es wird ja in sämtlichen Spielberichten nur die andere, ausgeschnittene, Perspektive gezeigt. Auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole. Ich finde es dermaßen Erschreckend.
      Einmal Schalker - Immer schalker
      Hat jemand vielleicht einen YT-Schnipsel von der Embolo-Szene im gegnerischen 16er? Aus Stadionsicht - genau meine Höhe - hätte ich aus dem Bauch heraus eher nicht 11er gegeben, weil beide rustikal zum Ball gingen.
      “Do your job.”

      (B. Belichick)
      Wenn Stevens sich durch sein emotionales Verhalten bewusst zur Zielscheibe der Kritik machen wollte, um Druck von der Mannschaft zu nehmen und eine Trotzreaktion zu provozieren, wäre es immerhin ein strategischer Schachzug. Bei allem Ärger über den (doch immerhin vertretbaren) Elfmeter: Nach dem 1:1 hat die Mannschaft eine positive Reaktion gezeigt und gut gekämpft, darauf kann man doch aufbauen.

      Nur hoffe ich, dass vorne nicht wieder Embolo und Burgstaller auflaufen. Ich mag Burgi, er scheint jedoch schon die ganze Rückrunde nicht richtig fit zu sein, gewinnt kaum 1:1-Situationen. Und Embolo hat sich in den vergangenen Spielen so etwas von zusammengestolpert, das geht auf keine Kuhhaut mehr.

      Mir völlig unverständlich, warum der immer aktive Kutucu nicht von Beginn an ran darf und Kono nicht einmal im Kader war. Das sind immerhin Spieler, die auch schon mal jemanden ausspielen wollen und können. Da lag doch das Manko der letzten Wochen.

      küstengucker schrieb:

      EinLebenLang schrieb:

      Das Foul an Embolo im Sechzehner wird erst gar nicht nicht erwähnt.
      Was mich sehr wundert. Für mich der klarste der drei potentiellen Elfer an diesem nachmittag...
      Stattdessen der Kicker (nein, nicht Lieto, sondern kgö):

      Ob es ausgleichende Gerechtigkeit gewesen sei, dass Frankfurt den Elfmeter zugesprochen bekommen habe, schließlich wurde den Frankfurtern in Durchgang eins ein klarer Strafstoß verweigert (31.), wollte Stevens nicht gelten lassen. "Das finde ich nicht. Wir haben auch eine Situation in der zweiten Hälfte gehabt, wo möglicherweise gepfiffen hätte werden können." Damit sprach Stevens wohl eine Szene in der 81. Minute an, als die Schalker bei Stegemann ob eines vermeintlichen Handspiels von Eintracht-Kapitän David Abraham vorstellig wurden. Dass der Argentinier allerdings nicht an der Hand, sondern vielmehr an den Beinen getroffen wurde, hatte der Großteil der Königsblauen wohl übersehen.


      kicker.de/news/fussball/bundes…etwas-anders-gesehen.html
      sagt alles wie sie das Spiel gesehen haben.
      WAZ im Print heute morgen zum Spiel und zur Reaktion von Stevens unproblematisch. Sowohl von Müller als auch von Tartemann

      Bamboocha schrieb:

      Wer bringt denn die "Journalisten" zur Räson, die ständig nur zündeln, provozieren, in Wunden bohren und dabei mit zynischen Kommentaren und/oder süffisantem Grinsen noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen?
      Da wird das hohe Gut der Pressefreiheit einfach kackfrech ausgenutzt. Mit Errungenschaften moderner Demokratie hat man verantwortungsvoll umzugehen, aber das scheint in manche üble Ecken insbesondere des Sportjournalismus noch nicht vorgedrungen zu sein. Provokation, Überheblichkeit und Spaltung hat Methode. Leider hat sowas quasi nie Konsequenzen. Weil: Pressefreiheit.
      sdnoces net detsaw tsuj ouY

      Krayer schrieb:

      Bamboocha schrieb:

      Wer bringt denn die "Journalisten" zur Räson, die ständig nur zündeln, provozieren, in Wunden bohren und dabei mit zynischen Kommentaren und/oder süffisantem Grinsen noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen?
      Da wird das hohe Gut der Pressefreiheit einfach kackfrech ausgenutzt. Mit Errungenschaften moderner Demokratie hat man verantwortungsvoll umzugehen, aber das scheint in manche üble Ecken insbesondere des Sportjournalismus noch nicht vorgedrungen zu sein. Provokation, Überheblichkeit und Spaltung hat Methode. Leider hat sowas quasi nie Konsequenzen. Weil: Pressefreiheit.
      Glaub man, ohne Pressefreiheit werden sicherlich mehr Unwahrheiten verbreitet und Spaltung betrieben als mit ihr.

      Also arbeite dich an Qualität und Seriosität ab, aber nicht an der Pressefreiheit.
      Siempre Raúl!

      Foquita schrieb:

      Krayer schrieb:

      Bamboocha schrieb:

      Wer bringt denn die "Journalisten" zur Räson, die ständig nur zündeln, provozieren, in Wunden bohren und dabei mit zynischen Kommentaren und/oder süffisantem Grinsen noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen?
      Da wird das hohe Gut der Pressefreiheit einfach kackfrech ausgenutzt. Mit Errungenschaften moderner Demokratie hat man verantwortungsvoll umzugehen, aber das scheint in manche üble Ecken insbesondere des Sportjournalismus noch nicht vorgedrungen zu sein. Provokation, Überheblichkeit und Spaltung hat Methode. Leider hat sowas quasi nie Konsequenzen. Weil: Pressefreiheit.
      Glaub man, ohne Pressefreiheit werden sicherlich mehr Unwahrheiten verbreitet und Spaltung betrieben als mit ihr.
      Also arbeite dich an Qualität und Seriosität ab, aber nicht an der Pressefreiheit.
      Genau das tue ich, wenn du den Beitrag nochmal liest. Stichpunkte "hohes Gut" und "verantwortungsvoller Umgang".
      sdnoces net detsaw tsuj ouY
      Einige Journalisten schreiben oder fragen etwas, was nicht gefällt ... scheiss Pressefreiheit, am besten abschaffen! Einige Menschen wählen etwas, was einem nicht gefällt ... scheiss Demokratie, am besten abschaffen!

      Erdogan und Trump etc. gefällt diese Argumentationskette sehr.
      "Da habe ich mich beirren lassen von meine Kompetenz." (Thorsten Legat)

      "Es ist ein Trainer, der in Anbetracht unserer Prinzipien und unserer Qualitäten ein System der Nachteile eingerichtet hat."

      "Der Druck am Ball determiniert das kollektive Verhalten."

      Boxer11 schrieb:

      Einige Journalisten schreiben oder fragen etwas, was nicht gefällt ... scheiss Pressefreiheit, am besten abschaffen! Einige Menschen wählen etwas, was einem nicht gefällt ... scheiss Demokratie, am besten abschaffen!

      Erdogan und Trump etc. gefällt diese Argumentationskette sehr.
      Wenn das auf meinen Post bezogen ist: Wo sage ich das? Ich plädiere lediglich für Verantwortungsbewusstsein, von mir aus auch Qualität und Seriösität, wie @Foquita es schreibt. Ist doch wohl das Selbstverständlichste der Welt. Mit Freiheiten verantwortungsvoll umzugehen.
      sdnoces net detsaw tsuj ouY

      Krayer schrieb:

      Bamboocha schrieb:

      Wer bringt denn die "Journalisten" zur Räson, die ständig nur zündeln, provozieren, in Wunden bohren und dabei mit zynischen Kommentaren und/oder süffisantem Grinsen noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen?
      Da wird das hohe Gut der Pressefreiheit einfach kackfrech ausgenutzt. Mit Errungenschaften moderner Demokratie hat man verantwortungsvoll umzugehen, aber das scheint in manche üble Ecken insbesondere des Sportjournalismus noch nicht vorgedrungen zu sein. Provokation, Überheblichkeit und Spaltung hat Methode. Leider hat sowas quasi nie Konsequenzen. Weil: Pressefreiheit.
      Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Aber in ihrem Namen darf man nicht alles schreiben. Sie fordert die Verantwortung des Journalisten, eine Verantwortung, die gute und umfassende Recherche einfordert. So ist es wenig verantwortungsvoll, wenn man die Embolo-Szene in der Berichterstattung einfach übersieht, weil diese Szene nicht in den sonstigen Tenor der Darstellung passt. Es ist immer problematisch, wenn man bestimmte Dinge unterdrückt, weil sie die eigenen Ziele torpedieren. Auch die Zeitüberschreitung der strittigen Szenen wird nicht thematisiert, auch nicht die unglückliche Besetzung des Kölner Kellers.

      Journalisten müssen sich in der heutigen Welt an die höchsten Standards für eine verantwortungsbewusste Berichterstattung halten und verstehen, wie ihre Geschichten auf vielfältige Weise genutzt werden können, um die Pläne einer anderen Person/eines anderen Vereins durchzusetzen. Im Falle von Schalke 04 erkennt man die Absicht, diesen Verein möglichst schlecht erscheinen zu lassen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ein Journalist dies bewusst macht, also Dinge verzerrt wiederzugeben, oder ob die immer wieder erzählte Geschichte vom Chaosverein Schalke 04 ihn die Realität so verzerrt sehen lässt. Im letzteren Fall wäre der Journalist eher bemitleidenswertes Opfer und nicht fieser Täter.