Die Saison ist vorbei und in der Sommerpause haben wir alle Zeit wieder etwas runterzukommen.
In der letzten Zeit kamen immer wieder nicht nett gemeinte Umschreibungen von Vereinsverantwortlichen auf. Nach der verständlicherweise vorhandenen Empörung und Verärgerung über viele verschiedene Dinge wollen wir jetzt wieder zurück zu einem niveauvollen Miteinander.

Daher bitten wir euch, über unsere Vereinsverantwortlichen wieder mit ihrem Namen zu sprechen. Nicht mit irgendwelchen Umschreibungen aus der Tierwelt oder ähnliches. Wir werden in Zukunft vermehrt darauf achten, dass wir wieder dahin zurückkommen, wie es mal war.

Schalker Finanzen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Il Barto schrieb:

      Das ist ein Teufelskreis. Der sich ohne Araber und Russen auch nicht durchbrechen lässt.
      Am Golde hängt, nach Golde drängt.... hier fängt der Teufelskreis an. Entweder man akzeptiert, dass es im Profisport vor allem um Profit (und erst in zweiter Linie um Sport) geht oder man geht zu den "Amateuren" denen der Sport das Wichtigste ist. Oder jemand hat eine wirklich gute Idee.
      Als gäbe es nur schwarz und weiß. Ist natürlich mühsam, bei jeder Entscheidung abzuwägen, aber machbar, wenn wir, die Fans, uns einig sind, diesen zwischenweg zu gehen.
      When civility leads to death, revolting is the only logical reaction. The cries for peace will rain down, and when they do, they will land on deaf ears, because your violence has brought this resistance. We have the right to fight back!
      Rest in Power George Floyd (Colin Kaepernick, 5/28/2020).

      test04 schrieb:

      Il Barto schrieb:

      Das ist ein Teufelskreis. Der sich ohne Araber und Russen auch nicht durchbrechen lässt.
      Am Golde hängt, nach Golde drängt.... hier fängt der Teufelskreis an. Entweder man akzeptiert, dass es im Profisport vor allem um Profit (und erst in zweiter Linie um Sport) geht oder man geht zu den "Amateuren" denen der Sport das Wichtigste ist. Oder jemand hat eine wirklich gute Idee.
      Das ist natürlich Unsinn. Beim Profisport geht es primär um Entertainment. Das ist der einzige Grund, warum da überhaupt so viel Geld dran hängt.

      Und wenn es langweilt, geht der Entertainmentwert runter. Was meinst du warum z.B. die Amis in manchen Sportarten jährlich neue Regeln ausprobieren?
      Schalke ist größer! #reclaimschalke
      Das ist natürlich Unsinn. Entertainment wird doch nur geboten, damit der Rubel, Dollar oder Euro rollt. Und nicht aus Nächstenliebe.

      Profisport wird nicht durch Entertainment sondern vom Profitstreben getrieben. Alles andere ist, wie Du es nennst "Unsinn"!

      Wenn neue Regeln mehr Profit versprechen: Her damit. Und wenn der Profit nur durch mehr "Entertainment" (schwer messbar außer durch pekuniäre Größen) zu generieren ist, dann lassen wir die Beachvolleyballerinnen eben halbnackt durch den Sand hüpfen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von test04 ()

      test04 schrieb:

      Entertainment wird doch nur geboten, damit der Rubel, Dollar oder Euro rollt.
      Lustig. Damit hast du dann nämlich einen derartigen Allgemeinplatz gebracht, dass er ungefähr so wertvoll ist, wie "Wasser ist nass".

      Ja, Profis betreiben ihre Beschäftigung professionell. Im Gegensatz zu Amateuren, die das aus Liebhaberei betreiben. Steckt im Namen.

      So, was ist aber die Grundlage, um mit irgendwas, egal was Geld verdienen zu können? Von Geldfälscherei mal abgesehen? Richtig. Jemand anderes, der das Geld hat, was ich gerne hätte.

      Das Produkt, was der Profisport verkauft ist Entertainment. Und wenn das Produkt schlechter wird, muss man gegensteuern.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      ForeverNumberOne schrieb:

      Warum soll versucht werden so viel Geld wie möglich einzunehmen, wenn es nicht sinnvoll investiert werden kann?
      Warum soll ein Franchisenehmer selbst teure Jugendarbeit machen, wenn die Spieler dann per Draft zu einem anderen Franchisenehmer wechseln müssen?
      ...
      Es ist ja eine Perversion des sportlichen Gedankens, dass auf dem Papier keine Chancengleichheit herrscht und einige Clubs durch höhere Budgets eine bessere Ausgangsposition als andere haben. In einigen Jahren werden wir über diesen jahrelangen Irrglauben herzlich lachen. Das aktuelle europäische System ist ein Relikt aus dem Amateursport. Professioneller Sport ist Entertainment und Business. Das Geld soll gerade nicht investiert werden, sondern geht als Rendite an die Besitzer, Anteilseigner, Mitglieder, etc einer Franchise. Ein geschlossenes System mit identischen Voraussetzungen für alle Teams ist Voraussetzung.

      Jugendakademien refinanzieren sich über Draftentgelte, je höher ein Jugendspieler gedraftet wird, desto mehr erhält die Akademie. Die Profimannschaft und die Jugendakademie sind zwei völlig unterschiedliche Konstrukte

      Natürlich kann es verschiedene Franchise Ligen geben, auch wenn vieles auf eine Europaliga hinaus läuft mit einigen nationalen Franchises. Es ist auch denkbar ein Konstrukt von nationalen Ligen zu haben, die analog zum jetzigen System die Teilnehmer an einem europäischen Wettbewerb im kommenden Jahr ausspielen. Wichtig ist, dass in allen Ligen eines solchen Systems exakt die selben Obergrenzen gelten, damit stets alle Teams identische finanzielle Voraussetzungen haben und es ausschliesslich auf Managementgeschick, ein kluges Händchen beim Trading und die Leistung auf dem Platz ankommt.

      Das Thema Draft und Trading muss sehr genau definiert werden. Das sollte aber möglich und auch mit EU Recht vereinbar sein, wenn man die Verträge entsprechend ausgestaltet. So können sich bspw. Spieler von Jugendakademien und von anderen Franchise Ligen zum Draft melden. Wenn sie noch unter Vertrag stehen, muss der abgebende Verein zustimmen und erhält eine Draftentschädigung. Vertragslose Spieler können jederzeit verpflichtet werden, solange noch Kaderplätze verfügbar sind und das Gehaltsniveau nicht ausgereizt. Verletzte Spieler werden von der Liga bezahlt und blockieren keinen Kaderplatz.

      Für Nicht-Franchise-Ligen bleibt das bisherige System weitgehend bestehen. Ausser, dass es keinen Aufstieg in eine Franchise-Liga gibt. Das ist im Eishockey übrigens genau so und dennoch ist die Popularität ausserhalb der Franchise Liga DEL enorm. Es wird also auch weiterhin Fussball als Breitensport geben und einen grossen Anreiz für Jugendakademien, Spieler auszubilden. Vermutlich wird der Reiz des Juniorenfussballs sogar analog zum US College-Sport sogar steigen, weil jeder Fussballfan interessiert ist, wer wohl der neue #1 Pick wird.

      Ja, es wird weniger Durchlässigkeit geben und keine Fussballwunder eines Durchmarsches in die 1. Bundesliga. Ja, es wird weniger Eigengewächse in der heimischen Mannschaft geben. Ja, es wird alles kommerzieller und profitorientierter werden. Ja, von den Spielern wird absolute Mobilität erwartet. Aber ist das nicht alles heute bereits der Fall? Das ganze findet in einem pervertiertem System statt, wo sich der Geldadel den Erfolg kauft und mitllerweile national gähnende Langeweile herrscht.

      Unter einem solchen Konstrukt könnte unser S04 auch weiterhin eine Sonderrolle einnehmen und sich der Kommerzialisierung entziehen, indem wir uns nicht einem Besitzer unterwerfen. Wir könnten ein Modell wählen, bei dem nicht die Profitmaximierung im Vordergrund steht, sondern der Fan. Auf dem Platz wären wir trotzdem kompetitiv, wir wären einfach möglicherweise weniger rentabel, so wie die Green Bay Packers in der NFL. Der FC Bayern würde weiterhin wesentlich mehr Trikots verkaufen und würde seinen Anteilseignern hohe Renditen bescheren, so wie die Dallas Cowboys. Serienmeisterschaften durch eine wirtschaftliche Sonderstellung, die immer weiter zementiert wird, würden aber der Vergangenheit angehören - und das ist ganz im Sinne des Sports und des Wettbewerbs.
      Schalke - sonst nichts
      Ich verstehe nicht, warum du dieses total kommerzialisierte US-Franchise-System so toll findest?
      Klar die Liga ist spannend. Warum? Weil es einzig und allein ums Geld verdienen für die Besitzer geht und sich eine spannende Liga besser verkauft.
      Völlig utopisch bei unserem Amateur/Ligen-Unterbau. Es wird künstlich Spannung erzeugt na super. Da seh ich lieber die 20. Meisterschaft von Bayern. Oder geh ins Casino. Pommes für 40$ und Fans, die einmal schreien, wenn sie der Videowürfel animiert brauch ich sicherlich nicht. Auch wenn es spannend ist.
      Wir trauern um die Werte unseres FC Schalke 04

      Greml schrieb:

      Ich verstehe nicht, warum du dieses total kommerzialisierte US-Franchise-System so toll findest?
      Klar die Liga ist spannend. Warum? Weil es einzig und allein ums Geld verdienen für die Besitzer geht und sich eine spannende Liga besser verkauft.
      Völlig utopisch bei unserem Amateur/Ligen-Unterbau. Es wird künstlich Spannung erzeugt na super. Da seh ich lieber die 20. Meisterschaft von Bayern. Oder geh ins Casino. Pommes für 40$ und Fans, die einmal schreien, wenn sie der Videowürfel animiert brauch ich sicherlich nicht. Auch wenn es spannend ist.
      Ich finde insbesondere die Spannung und die Ausgeglichenheit der Teams toll. Ich finde es toll, wenn ein Team durch clevere Transfers nach oben kommt. Ich finde das strategische Element des Einsatzes der Gehaltsobergrenze toll. Ich finde es vor allem auch toll, dass sich jedes Team selbst überlegt, ob es den Kommerz mitmacht oder nicht. Es würde auf dem Platz keinen Unterschied machen. Wer Pommes für 40 EUR verkaufen möchte, der kann das gerne tun. Wir können aber auch Bier für 2 Euro anbieten und alle Gewinne an #helpgelsen geben und würden trotzdem sportlich kompetitiv bleiben.
      Schalke - sonst nichts

      Roddset schrieb:

      Ich finde insbesondere die Spannung und die Ausgeglichenheit der Teams toll. Ich finde es toll, wenn ein Team durch clevere Transfers nach oben kommt. Ich finde das strategische Element des Einsatzes der Gehaltsobergrenze toll. Ich finde es vor allem auch toll, dass sich jedes Team selbst überlegt, ob es den Kommerz mitmacht oder nicht. Es würde auf dem Platz keinen Unterschied machen. Wer Pommes für 40 EUR verkaufen möchte, der kann das gerne tun. Wir können aber auch Bier für 2 Euro anbieten und alle Gewinne an #helpgelsen geben und würden trotzdem sportlich kompetitiv bleiben.
      Natürlich gibts da einige gute Gedanken/Ideen. Ich halte sie einfach für schwer umsetzbar in Europa, weil sie aus den falschen Gründen getroffen wurden - oder gibts das SalaryCap nicht deswegen, damit die Besitzer mehr verdienen?
      Bei den Auswüchsen bei uns fänd ich auch ein Salary-Cap gut. Das müsste so hoch angesetzt sein, dass die Top-Vereine mitspielen, für 90% aller Vereine zwar erst mal irrelevant, aber in Zukunft vll nicht mehr.
      Das Draft-System wird denke ich in Europa niemals funktionieren, da sind wir mit einer Ausbildungsentschädigung schon auf einem guten Weg. Jetzt müsste man noch verhindern, dass 14-15 jährige "verkauft" werden.
      Wir trauern um die Werte unseres FC Schalke 04

      Greml schrieb:

      Jetzt müsste man noch verhindern, dass 14-15 jährige "verkauft" werden.
      Nur ist genau das schwer umsetzbar. Selbst wenn du eine Klausel der Marke "Nur am Heimatort spielen" irgendwo einbaust, wie verhinderst du, dass der Verein die Eltern gleich mitverpflichtet, damit die komplette Familie umzieht?

      Oder darf jemand, der aus legitimen Gründen einen Ortswechsel vollzieht, zukünftig dann auch nirgendwo mehr spielen, weil das ausgenutzt werden könnte?
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Il Barto schrieb:

      Greml schrieb:

      Jetzt müsste man noch verhindern, dass 14-15 jährige "verkauft" werden.
      Nur ist genau das schwer umsetzbar. Selbst wenn du eine Klausel der Marke "Nur am Heimatort spielen" irgendwo einbaust, wie verhinderst du, dass der Verein die Eltern gleich mitverpflichtet, damit die komplette Familie umzieht?
      Oder darf jemand, der aus legitimen Gründen einen Ortswechsel vollzieht, zukünftig dann auch nirgendwo mehr spielen, weil das ausgenutzt werden könnte?
      Klar dass das schwer wird. Ich hab da auch keine Lösung für. Das ändert aber nicht daran, dass ein Draft System Käse wäre (nicht grundsätzlich, sondern wegen Amateurvereinen, Ligenstruktur)
      Wir trauern um die Werte unseres FC Schalke 04

      Greml schrieb:

      Ich verstehe nicht, warum du dieses total kommerzialisierte US-Franchise-System so toll findest?
      Klar die Liga ist spannend. Warum? Weil es einzig und allein ums Geld verdienen für die Besitzer geht und sich eine spannende Liga besser verkauft.
      Die Ligen sind nicht spannend, nur die Playoffs.
      Die Patriots haben die regular season der Afc east seit 2009 jedes Jahr gewonnen, insgesamt 22 mal, die Jets 4 mal.
      Die regular season ist oft völlig öde, vorallem für abgeschlagene Mannschaften.

      Greml schrieb:

      Natürlich gibts da einige gute Gedanken/Ideen. Ich halte sie einfach für schwer umsetzbar in Europa, weil sie aus den falschen Gründen getroffen wurden - oder gibts das SalaryCap nicht deswegen, damit die Besitzer mehr verdienen?Bei den Auswüchsen bei uns fänd ich auch ein Salary-Cap gut. Das müsste so hoch angesetzt sein, dass die Top-Vereine mitspielen, für 90% aller Vereine zwar erst mal irrelevant, aber in Zukunft vll nicht mehr.
      Das Draft-System wird denke ich in Europa niemals funktionieren, da sind wir mit einer Ausbildungsentschädigung schon auf einem guten Weg. Jetzt müsste man noch verhindern, dass 14-15 jährige "verkauft" werden.
      Die Gehaltsobergrenze sorgt für Ausgeglichenheit und sorgt natürlich auch dafür, dass profitorientierte Clubs mehr Geld verdienen können. Die Gehaltsobergrenze muss so angesetzt sein, dass sie für keinen Club ein Hindernis darstellt. Allerdings funktioniert eine Gehaltsobergrenze aus meiner Sicht nur in einem geschlossenen System, weil sonst bestimmte Clubs, wie jetzt auch, Vorteile haben.

      Ich bin sehr zuversichtlich, dass ein europäischer Draft verbunden mit Ausbildungsentschädigung für den abgebenden Verein sogar sehr gut funktionieren würde. Es wäre wie jetzt, ausser dass die Entschädigung davon abhängt, wann ein Spieler gedraftet wird und dass es reihum geht. Ein solches System würde gute Jugendakademien extrem aufwerten, eine angemessene Entschädigung sicher stellen und den Kinderhandel unterbinden. Warum sollte der FC Bayern bereits bei den Junioren versuchen, alle guten Spieler zu holen, wenn sie diese bei einem Draft sowieso nicht behalten können. Es werden sich Ausbildungsakademien herauskristallisieren, die sich über die Drafterlöse selbst finanzieren. Ich werde dann mit Stolz und Freude den Werdegang unserer Knappenschmiede-Junioren in der Europaliga verfolgen, auch wenn unsere Profis vielleicht nur in einer nationalen Franchise-Liga spielen.
      Schalke - sonst nichts

      ghosty666 schrieb:

      Die Ligen sind nicht spannend, nur die Playoffs.Die Patriots haben die regular season der Afc east seit 2009 jedes Jahr gewonnen, insgesamt 22 mal, die Jets 4 mal.
      Die regular season ist oft völlig öde, vorallem für abgeschlagene Mannschaften.
      Ganz so stimmt das nicht. Auf eine Saison gerechnet vll schon, aber ich schau jetzt NFL seit 2006? ca, da waren die Top-Teams, die Steelers, Packers, Giants usw.
      Es ist also so, dass gewisse Teams ihre Hochphasen haben, aber das wechselt sich ab.
      Die Jets haben keine Rolle gespielt damals, genauso wenig die Vikings (die doch irgendwann die letzten 1-3 Seasons recht weit gekommen sind? - ich verfolge die NFL nicht mehr so, zu viel Hype). Auch die Ravens - ein paar Jahre später SB Sieger, waren nicht der Bringer.
      Man hat also keine 30 Jahre einen Verein wie Bayern nonstop ganz oben, das ist das Gute am Salary Cap und Draft System.
      Deswegen kann ich einige Argumente von Roddset durchaus verstehen. Passt für mich persönlich nur nicht

      @Roddset über mir. Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee, vll funktioniert es sogar. Ich habe meine Zweifel wie man das umsetzten will. Viele fangen ja in ihrem Dorfverein an, gehen dann in die nächste größere Stadt usw. Aber ich hab mir da jetzt auch noch nicht den Kopf darüber zerbrochen, sehe das als Hindernis, aber keineswegs als unüberwindbares
      Wir trauern um die Werte unseres FC Schalke 04

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Greml ()

      Zum Thema Draft: es muss eine Bereitschaft für absolute europäische Mobilität gegeben sein. Das ist nicht jedermanns Sache und ein klares Hindernis, keine Frage.

      Ansonsten denke ich, dass man zwar Ideen aus den amerikanischen Profiligen in die Überlegungen einfliessen lassen sollte, man aber den eigenen europäischen Weg finden muss. Für mich ist der zentrale Gedanke, dass auf dem Feld absolute Chancengleichheit stattfinden sollte. Das lässt sich möglicherweise auch ohne ein Draftsystem erreichen - durch Gehaltsobergrenze und Kaderbeschränkung. Dann könnte man durch eine solide Jugendarbeit günstige Stars aufbauen und hätte Platz im Gehaltsbudget für Krachers.
      Schalke - sonst nichts

      ghosty666 schrieb:

      Greml schrieb:

      Ich verstehe nicht, warum du dieses total kommerzialisierte US-Franchise-System so toll findest?
      Klar die Liga ist spannend. Warum? Weil es einzig und allein ums Geld verdienen für die Besitzer geht und sich eine spannende Liga besser verkauft.
      Die Ligen sind nicht spannend, nur die Playoffs.Die Patriots haben die regular season der Afc east seit 2009 jedes Jahr gewonnen, insgesamt 22 mal, die Jets 4 mal.
      Die regular season ist oft völlig öde, vorallem für abgeschlagene Mannschaften.
      Von 4 Teams. Wenn, müsstest du die #1 seeds der jeweiligen Conferences raussuchen. Da hast du dann zwar immer noch ziemlich oft die Pats, aber nicht mehr fast jedes Jahr.
      Schalke ist größer! #reclaimschalke

      Roddset schrieb:

      ...
      Ansonsten denke ich, dass man zwar Ideen aus den amerikanischen Profiligen in die Überlegungen einfliessen lassen sollte, man aber den eigenen europäischen Weg finden muss. Für mich ist der zentrale Gedanke, dass auf dem Feld absolute Chancengleichheit stattfinden sollte. Das lässt sich möglicherweise auch ohne ein Draftsystem erreichen - durch Gehaltsobergrenze und Kaderbeschränkung. Dann könnte man durch eine solide Jugendarbeit günstige Stars aufbauen und hätte Platz im Gehaltsbudget für Krachers.
      Das Thema nehm ich nochmal auf, weil ich es spannend finde. Ich habe ein kleines Problem mit der "absoluten Chancengleichheit", wenn wir nicht ein Franchise System einführen wollen (was ich aus Gründen 2. Liga - Kreisklasse eher ablehnen würde).
      Weil da kann ein Team 10 Jahre super gewesen sein und auf einmal steigt es nach einem schlechten Jahr (was ja gar nicht so schlecht sein muss bei Chancengleichheit) ab - das wäre nicht fair. Sowas ähnliches kann jetzt zwar auch passieren, aber das liegt in der Regel an Fehlern im Management, die die Kohle falsch einsetzten.
      Vll klammer ich gedanklich noch zu sehr an das Hier und Jetzt, aber das fair für alle zu machen ist irgendwie ein Scheißjob.
      Das größte Problem ist, dass wir nationale Ligen haben (mit ihren Interessen), internationale Ligen (jeweils mit ihren eigen Interessen) und dann kommen noch die Geldtöpfe aus CL und El dazu. Da ist es fast unmöglich, etwas zu ändern, leider.

      Und wir sind ja noch gut dabei als BL, wenn Bayern und Dortmund beschließen, sich selbst zu vermarkten, kriegt die restliche Liga weit weniger Geld. Da ist schon eine gewisse Solidarität da, auch wenn viele das nicht gern lesen. Finde das Gefälle bei den TV Einnahmen auch sehr angemessen.
      Die Kohle kommt durch CL, das ist zu viel oben drauf.
      Wir trauern um die Werte unseres FC Schalke 04

      Neu

      Der Kicker macht in der morgigen Ausgabe eine Beispielrechnung für mögliche finanzielle Einsparungen:

      Fest steht, dass wir durch den Wechsel von Sane 2,5 Millionen erhalten. Mehr als erwartet. Die Einsparungen bei Insuas und Teuchert belaufen sich insgesamt bei Gehalt und Ablöse auf 3 Millionen. Insgesamt also bisher schon 5,5 Millionen EUR.

      Der Kicker schreibt, dass man für dringend benötigte Verstärkungen auch Leistungsträger wie Kabak, McKennie, Harit, Mendyl, Rudy und Uth verkaufen würde.

      Sollten Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl, Sebastian Rudy und Mark Uth auch noch den Verein wie geplant verlassen, so rechnet der Kicker mit 20 Millionen Gehaltseinsparungen und theoretisch etwa 25 Millionen Transfereinnahmen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RunderBall ()

      Neu

      RunderBall schrieb:

      Der Kicker schreibt, dass man für dringend benötigte Verstärkungen auch Leistungsträger wie Kabak, McKennie, Harit, Mendyl, Rudy und Uth verkaufen würde.
      Hoffe das wird dort nicht wirklich so aufgeführt :ugly:
      Während du feierst stirbt dein Volk.
      Darum wünsch ich dir beim Feiern viel Erfolg.
      Denn ist das Volk mal weg,
      hat es wieder Platz für Menschen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knochenfabrikant ()