U23 - Saison 14/15

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      Kann mich mal einer aufklären in Sachen "Vertragssituation" der jungen Spieler?!?


      Spieler wie Borgmann oder Sobottka haben aktuell keinen Profivertrag. Richtig oder?? Beide haben "lediglich" Trikot mit Name und Nummer...
      Klingenburg z.B. hat/ hatte mal einen Profivertrag, hat aber nie in der ersten gespielt. Er kickt derzeit in der U23 und ist auch auf der Homepage nicht mehr bei den Profis aufgelistet...

      Weiß einer genau wie sich die Situation gestaltet?
      Sobottka wird offiziell im Profikader geführt. Borgmann hingegen nicht. In wie weit es für die Talente tatsächlich unterschiedliche Verträge Marke "gilt nur für die U23" oder eben "gilt für die 1. Mannschaft" gibt, weiß ich nicht. Auch die U23-Spieler sind ja Profis, werden dementsp. auch Profiverträge haben. Ist aber eine Interessante Frage, vielleicht weiß da ja jemand was genaueres.

      So oder so, wie das Beispiel Klingenburg ja zeigt, heißt ein Profivertrag bzw. ein "wird bei der ersten Mannschaft geführt" nicht, daß man es dort auch wirklich packt bzw. dabei bleiben darf. Und andersrum schaffen es auch Spieler in den Profikader, die vor der Saison eigentlich noch/nur der U19 oder U23 zugeordnet waren.

      Letztlich ist´s also erst mal ziemlich Wurst, was man als Talent für einen Vertrag hat. Wenn die Jungs ihre Chance nutzen und sich bei dem Profis etablieren können, wird es über eher kurz als lang auch einen "ohne wenn und aber"-Profivertrag geben.
      Wait long by the river and the bodies of your enemies will float by.
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      "Ich habe dann gedacht: Okay, ich muss loslaufen, weil da drüben das Tor ist..."
      ( Leroy Sané über sein Tor gegen Wolfsburg)
      Ich glaube die Jungs in der U23 erhalten sogenannte Förderverträge, in der 1. Mannschaft haben sie dann Lizenzspielerverträge.
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      T.V. Eye schrieb:

      Sobottka wird offiziell im Profikader geführt. Borgmann hingegen nicht.
      Stimmt. Das ist mir vorher nie aufgefallen... Verstehen tu' ich's jetzt noch weniger als vorher...

      Was Sobottka angeht, kann ich mich an keine Meldung auf der Homepage erinnern, die berichtet hat das er einen Profi bzw. Lizenzspielervertrag erhalten hat... Bei den ehem. U19 Spielern (Itter etc.) und auch bei Klingenburg damals, gab's entsprechende News auf der Homepage...

      Ex-Dubaiexpat schrieb:

      Giuliano-Celentano schrieb:

      Ich glaube die Jungs in der U23 erhalten sogenannte Förderverträge, in der 1. Mannschaft haben sie dann Lizenzspielerverträge.

      Förderverträge sind eigentlich für die U17/U19


      Was nicht heißt, das sie in der U23 nicht fortgesetzt werden ;)
      JHV 2016 - Der letzte Redner: "Wir in Block 7 haben in den letzten zwei Jahren selbst über die Mannschaft gelacht.
      Ich bin durch Christian Heidel motiviert. Ich will die Schale in der Hand halten. Ich gebe alles."

      Giuliano-Celentano schrieb:

      Ex-Dubaiexpat schrieb:

      Giuliano-Celentano schrieb:

      Ich glaube die Jungs in der U23 erhalten sogenannte Förderverträge, in der 1. Mannschaft haben sie dann Lizenzspielerverträge.

      Förderverträge sind eigentlich für die U17/U19


      Was nicht heißt, das sie in der U23 nicht fortgesetzt werden ;)


      Nee, die Förderverträge wurden extra vom DFB für den B+A Junioren Bereich gemacht um den Wildwuchs der Berater etwas in die Schranken zu weisen.

      § 11 Lizenspielerordnung

      2. Verträge mit Vertragsspielern können auch mit A-Junioren des älteren Jahrgangs abgeschlossen werden. Für A-Junioren des jüngeren Jahrganges gilt dies nur, wenn sie einer DFB-Auswahl oder der Auswahl eines Mitgliedsverbandes angehören oder eine Spielberechtigung für einen Club der Lizenzligen besitzen.

      Mit B- und A-Junioren im Leistungsbereich der Leistungszentren der Lizenzligen können Förderverträge abgeschlossen werden. Diese orientieren sich an einem Mustervertrag der DFL. Spieler der Leistungszentren der Lizenzligen, mit denen Förderverträge abgeschlossen wurden, gelten als Vertragsspieler. Die Vorschriften für Vertragsspieler finden Anwendung.

      Die Clubs und Spieler sind verpflichtet, die Förderverträge, Änderungen sowie Verlängerungen von Förderverträgen unverzüglich nach Abschluss, Änderung bzw. Verlängerung dem zuständigen DFB-Mitgliedsverband sowie zusätzlich dem Ligaverband durch Zusendung einer Ausfertigung des Fördervertrages anzuzeigen.

      Mindestens 60% der Förderverträge müssen mit für die deutschen Auswahlmannschaften einsetzbaren Spielern abgeschlossen werden. Darauf angerechnet werden Spieler, die während der Vertragslaufzeit durch einen anderen Nationalverband für National- oder Auswahlmannschaften berufen werden und sich damit nach den FIFA-Ausführungsbestimmungen zu den Statuten (Art. 18) für diesen Nationalverband binden.


      Für die älteren machen die Förderverträge keinen Sinn mehr. Die bekommen entweder einen Profi- o. Amateurvertrag

      Reviersport schrieb:

      Es sollte eigentlich ein
      ganz normaler Ligaauaftakt werden.
      Ein erstes Spiel, fast wie jede andere
      Partie. Nur mit etwas Derbycharakter
      und einigen Fans mehr als sonst in
      der Grotenburg. Doch es kam im Duell
      zwischen dem KFC Uerdingen und
      der Reserve des FC Schalke 04 alles
      anders.
      Aus der Grotenburg
      berichtet Krystian Wozniak
      Nachdem Spiel sprachen nur wenige
      Beobachter der insgesamt 3.089
      zahlenden Zuschauer – davon rund
      1.000 Gästefans – über die sportlichen
      Ereignisse. Vielmehr wurde über die
      Rahmenbedingungen in Halbzeit zwei
      diskutiert. „So etwas habe ich noch
      nie in meiner Karriere erlebt. Das war
      der Wahnsinn. Es ging ja gar nichts
      mehr“, war selbst Ex-Nationalspieler
      Gerald Asamoah perplex. Was war
      passiert?
      Bei hochsommerlichen Temperaturen
      wurde das Spiel angepfiffen
      und nach einem dominanten ersten
      Abschnitt seitens der Hausherren bat
      Schiedsrichter Sven Waschitzki bei
      30 Grad Celsius zum wohlverdienten
      Pausenwasser. Als die Spieler dann
      zum zweiten Durchgang den Rasen
      betraten, war nichts mehr so wie es
      vor 15 Minuten noch aussah. Petrus
      verwandelte pünktlich zum Wiederanpfiff
      das Wetter von den tropischen
      Temperaturen in Durchgang eins in
      monsunartige Regenfälle. Spätestens
      nach der umstrittenen Roten Karte
      für Uerdingens Rico Weiler und dem
      anschließend verwandelten Handelfmeter
      von Dren Hodja (52.) war ein
      Fußballspiel nicht mehr möglich. Begnadete
      Techniker und pfeilschnelle
      Flügelflitzer wie der Schalker Serkan
      Göcer oder KFC-Ass El Houcine Bougjdi
      konnten den Ball am Fuß nicht
      mehr nach vorne treiben – warum?
      Weil die Kugel im Rasen, in den vielen
      Pfützen, einfach liegen blieb.
      „Uerdingen hat
      Frankfurt nach
      40 Jahren
      abgelöst“
      Gerald Asamoah
      „Asa“ selbst hatte in der 80. Minute
      nach einer Ecke den Siegtreffer auf
      dem Schlappen, als er zehn Meter vor
      dem KFC-Kasten sich freistehend die
      Kugel auf seinen rechten Fuß legen
      wollte, doch das runde Leder bewegte
      sich nicht. „Mir fehlen die Worte. Am
      Ende waren das widrige Bedingungen.
      Da ging gar nichts mehr. Ich glaube,
      dass Uerdingen an die legendäre 74er
      Wasserschlacht von Frankfurt abgelöst
      hat“, sagte Asamoah.
      Auf Bundesebene wird dieses Spiel
      sicherlich keinen Platz in den Annalen
      des Fußballs finden, aber in den Regionalliga-
      Geschichtsbüchern sollte
      dieser Wasserschlacht auf jeden Fall
      ein Kapitel gewidmet werden.

      Reviersport schrieb:


      Pascale Talarski, haben Sie in Ihrer
      jungen Karriere, vielleicht auch in der
      Jugend, mal unter solchen Bedingungen
      Fußball gespielt?
      Nein. Das ging ja gar nicht mehr. Wir
      konnten keinen Pass zu unseren Nebenleuten
      spielen, weil der Ball einfach
      nicht mehr rollte. Das war schon
      krass. Ich denke, dass niemand so etwas
      vorher erlebt hat.
      Erleben, ist ein gutes Stichwort. Wie
      bewerten Sie die ersten Wochen auf
      Schalke?
      Das ist hier alles sehr spannend. Meinen
      Ex-Klub und Schalke kann man
      gar nicht vergleichen und das will
      ich auch nicht. Ich spiele bei der Reserve
      eines europäischen Top-Klubs.
      Auch als Spieler der zweiten Mannschaft
      bekommt man es sehr gut mit,
      dass der FC Schalke 04 ein richtiger
      großer Verein ist. Ich freue mich,
      hier zu sein und will meine Chance
      nutzen.
      Auf Schalke haben in der jüngsten
      Vergangenheit einige Leute den Sprung
      nach oben geschafft, hegen sie auch
      diesen Traum?
      Natürlich, sonst wäre ich nicht auf
      Schalke. Einige meiner Kollegen durften
      auch schon oben mittrainieren.
      Ich will in der Regionalliga meine
      Leistung bringen und dann erhalte
      ich vielleicht auch mal die Möglichkeit,
      eine Einheit mit den Profis
      mitzuerleben.