Ankündigung Königsblaue Hilfe e.V.

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      Königsblaue Hilfe e.V.

      Here we go. Gruppenübergreifend und als Verein, vergleichbar mit der RSH.

      Presseinformation „Königsblaue Hilfe e.V.“ Nr.01/14
      „Weil Freiheit, Recht und Leidenschaft sich nicht ausschließen“ - Gründung der „Königsblaue Hilfe e.V.“ am 31.März 2014 in Gelsenkirchen
      Zunehmende Dramatisierung der Sicherheitsdebatte im Fußball. Desaströse Kommunikation zwischen Behörden und Fußballfans. Polizei-Großeinsätze in der Fankurve. Hausdurchsuchungen, Strafen gegen Nicht-Anwesende, Misstrauen und Hilflosigkeit.
      Für zehntausende Fußballfans, deren wichtigste Freizeitbeschäftigung der Besuch der Spiele ihrer Mannschaft ist, hat sich ein bleiernes Gefühl der Ohnmacht über die „Schönste Nebensache der Welt“ gelegt. Aus dieser Ohnmacht resultiert nicht selten Wut – und im schlimmsten Fall Gewalt. Um diesen Prozess zu stoppen, die Debatte wieder zu versachlichen und die Hilflosigkeit unzähliger Schalkerinnen und Schalker zu durchbrechen, wurde am 31. März 2014 der Verein „Königsblaue Hilfe e.V.“ gegründet. Der Eintrag in das Vereinsregister wurde formal beantragt.
      Die 14 Anwesenden wählten Andreas Kolb einstimmig bei einer Enthaltung zum Vorsitzenden. Als Stellvertreter wurden Moritz Meier und Steffen Hildebrand einstimmig bei je einer Enthaltung gewählt. Die vorgeschlagene Vereinssatzung wurde einstimmig angenommen.
      „Die Konstituierung ist das Ergebnis eines monatelangen Austauschs zwischen Juristen, Sozialarbeitern und engagierten Fans, die allesamt eine Gemeinsamkeit haben: sie sind leidenschaftliche Schalker. Leider eint sie zudem allzu oft die Erfahrung von Strafen gegen unschuldige Fußballfans, die schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Dass diese unter grober Missachtung der Unschuldsvermutung von ihrem geliebten Hobby ausgesperrt werden, wollten wir nicht weiter hinnehmen. Deshalb entstand der Entschluss, eine Möglichkeit der Hilfestellung zu schaffen. Dies haben wir nun mit der Vereinsgründung geschafft.“, erklärte Andreas Kolb im Anschluss an die Sitzung.
      Ziel des Vereins ist es, Schalkerinnen und Schalkern, die unschuldig in Konflikt mit der Polizei oder Justiz geraten sind, juristische Hilfe zu bieten. Dazu wurde ein fünfköpfiges Hilfsgremium eingerichtet, das im Vorfeld einer etwaigen Hilfsleistung eine profunde Einzelfallprüfung vornehmen soll. Diesem Gremium gehören unter anderem der Vorsitzende des Essener Anwaltsvereins, Rechtsanwalt Oliver Allesch, sowie der Sozialarbeiter und ehemalige Schalker Fanbeauftragte Patrick Arnold an. Durch einen Finanzpool, der aus den Mitgliedsbeiträgen gespeist wird, soll die Finanzierung der juristischen Hilfsmittel gewährleistet werden.
      Andreas Kolb: „Wir verstehen uns als Solidargemeinschaft von Schalkern für Schalker – egal ob Gelegenheitsbesucher oder organisierter Fan. Allein die genaue fachkundliche Prüfung des Einzelfalls und die darauf basierende Entscheidung des Hilfsgremiums entscheiden, ob wir tätig werden. Zudem verstehen wir uns als Mediatoren zwischen Verein, Behörden und Fans. Wir sind der festen Überzeugung, dass Freiheit, Recht und Leidenschaft sich nicht ausschließen.“
      Am 12. 04. 2014 um 13 Uhr findet eine öffentliche Info-Veranstaltung der „Königsblaue Hilfe e.V.“ in der Gaststätte „Anno 1904“, Kurt-Schumacher-Straße 106, 45881 Gelsenkirchen, statt, zu der alle Schalkerinnen und Schalker herzlich eingeladen sind.

      Alle weiteren Infos unter:
      königsblaue-hilfe.de
      TV-GE our way- our life

      Schalke ist, wo persönliche Eitelkeiten wichtiger sind, wie die Sache selbst!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ex-Dubaiexpat ()

      der_clown04 schrieb:

      Das ganze zeigt nun auch mal einem Außenstehenden was in der Schalker Fanszene (Wenn man sie überhaupt noch so nennen kann) abgeht.
      Traurig. Armes Schalke

      Repressionsfonds Nordkurve

      Gerade WEIL wir eine Fanszene haben, ist sowas überhaupt erst möglich.
      "Es gibt kein Gremium des FC Schalke 04, das frei ist von Lecks. Das Leck ist nicht einmal dann abgedichtet, wenn der Chef des Aufsichtsrates nur mit sich selbst tagt." Stefan Willeke, Die Zeit 16.10.2014

      satisfactoryGE schrieb:

      Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Gruppenunabhängig, tragfähiges Konzept, Verein!

      Brauch man innerhalb einer Fanszene zwei Rechtshilfen?

      Anstatt mal alle Beteiligten über ihren eigenen Schatten springen und wenigstens gegen die Bullen an einem Strang ziehen, werden sich die Fronten weiter verhärten und wer weiß wann die Lage untereinander das nächste mal eskalieren wird.

      normalzustand schrieb:

      Ich habe mit früher eine Eintrittskarte gekauft und bin zum Spiel gegangen.

      Sehr oft bin ich zum Spiel gegangen und hab die Karte erst am Eingang (es gab da sogenannte "Tageskassen") erworben. Das war in der Erinnerung sehr schön (wenn die Schlange nicht zu lang war).
      S. Rode (über M. Götze): Menschlich ist er ein absoluter Profi.

      der_clown04 schrieb:

      icht zu einem gegeneinander


      Wie sollte denn ein gegeneinander aussehen? Das man sich drum "prügelt" wer dem Betroffenen hilft?
      Hauptsache ist erstmal das es ein Angebot für die Leute gibt, die Probleme bekommen haben.

      Ob das jetzt die einen oder die anderen sind ist erstmal egal. Wenn man beides zusammenführen kann und so einen noch höheren Bekanntheitsgrad entwickelt wäre schön.
      Aber kein Muss.
      Egal, Hauptsache saufen...

      pro schrieb:

      der_clown04 schrieb:

      icht zu einem gegeneinander


      Wie sollte denn ein gegeneinander aussehen? Das man sich drum "prügelt" wer dem Betroffenen hilft?
      Hauptsache ist erstmal das es ein Angebot für die Leute gibt, die Probleme bekommen haben.

      Ob das jetzt die einen oder die anderen sind ist erstmal egal. Wenn man beides zusammenführen kann und so einen noch höheren Bekanntheitsgrad entwickelt wäre schön.
      Aber kein Muss.

      Wie ein gegeneinander aussieht?
      Die Fronten zwischen den einzelnen Gruppen sind doch jetzt schon sehr verhärtet und das bekomme ich sogar aus der Entfernung mit.
      Wenn man sich selbst bei so einer wichtigen Sache nicht zusammenrauft, dann wird das ganze wohl nie mehr was.
      Im Stadion singt man gegeneinander an und jeder zieht "sein Ding" durch. Choreos werden Boykottiert. Man sucht sich Gründe um dem anderen anzupissen oder auf die Mappe zu hauen. Man nimmt sich gegenseitig Zaunfahnenplätze weg usw.
      Ich hab das gestern auch schon bei der Hilfe, die vonner UGE aufgebaut wird geschrieben. Was wir dringend brauchen ist eben eine Notfallnummer, damit die Hilfe sofort anlaufen kann. Damit es Leute mitbekommen und dann auch vor Ort direkt Leute bzgl. Zeugenaussagen ansprechen können. Wenn man erst den Weg über Mail, wie bei dem Repressionsfond gehen muss und dann da auch noch Mitglied sein muss, damit man Hilfe bekommt, dann dauert das einfach lange. Fand ich gestern sehr schade, dass man sich da eben nicht an den gut funktionierenden Rechtshilfen anderer Verein, allen vorran NBG, orientiert hat.
      Spielfeldabbruch!
      zwei sehr gute sachen. daraus jetzt abzuleiten, dass es schlecht um die schalker fanszene steht erschließt sich mir nicht. im gegenteil, momentan habe ich den eindruck, dass alle im verein woche für woche zueinander stehen. wie unsere truppe halt.

      und wenn sich jemand eher der einen oder der anderen initiative zugesprochen fühlt, z.b. weil er als nahestehender der ultras - ja, ich weiß klischee - eher dem repressionsfonds zugetan ist, schließt es sich doch nicht aus, dass dieser sich im zweifelsfall knowhow von der königsblauen hilfe holt oder umgekehrt.

      für fanbelange ohne zweifel zwei gute sachen.

      und jetzt wieder 1000 freunde, die zusammen stehen.

      glückauf!
      „Wir stellen Fragen, ohne uns durch die Antworten irritieren zu lassen.“ - Werner Hansch

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tohbot ()