Im Gespräch: Neues ausm Kigga...

      Ob sich Schalke auf Shoppingtour begibt, ist noch offen. CHRISTIAN HEIDEL (53) äußert sich skeptisch, Kapitän Höwedes argumentiert für Neuzugänge.
      So gering war das Durchschnittsalter seit zweieinhalb Jahren nicht. Mehr noch: Von den 18 Spielern, die gegen den SC Freiburg im Schalker Kader standen, stammt exakt die Hälfte aus der Knappenschmiede, darunter unerfahrene Startelf-Talente wie Fabian Reese und Thilo Kehrer sowie die eingewechselten Bernard Tekpetey und Donis Avdijaj. Ist unter diesen Umständen das 1:1 akzeptabel?
      Kapitän Benedikt Höwedes findet es "nicht verwerflich, gegen Freiburg nur 1:1 zu spielen", auch Sportvorstand Christian Heidel beschwichtigt: "In 2017 werden noch genügend Punkte verteilt, um Platz sechs zu erreichen." Fakt ist aber auch, dass Schalke nach seiner Serie von zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen in Serie nun wieder ein Tal durchlebt. Mit dem 1:1 gegen Freiburg blieben die Königsblauen zum vierten Mal in Folge sieglos, dreimal davon in der Bundesliga, in der sie nun wieder auf den elften Platz abgerutscht sind. "Ohne dass ich klagen will: Wir sind in einer schwierigen Phase, die aber ihre Ursachen hat", betont Heidel. "Wenn der eine oder andere fit wäre, wären wir sicher stärker."
      Besonders schwer wiegt die Personalnot in der Abwehr und im Sturm, für den aktuell Klaas Jan Huntelaar (Außenbandanriss im Knie), Breel Embolo (Schien- und Wadenbeinbruch) und Franco di Santo (Bauchmuskelzerrung) nicht zur Verfügung stehen, zumindest Eric Maxim Choupo-Moting (Infekt) könnte gegen den HSV zurückkehren. Heidel äußert sich jedoch skeptisch bei der Frage, ob sich Schalke 04 im Winter zwangsläufig auf Einkaufstour begeben muss. "Wir können auf jede Verletzung mit einem Neuzugang reagieren, dann haben wir aber irgendwann einen Kader von 30 Spielern." Sein Argument: "Die Spieler, die aktuell fehlen, kommen ja zurück."
      Auf die beiden Verteidiger Naldo (Rotsperre) und Matija Nastasic (Adduktorenzerrung) sowie auf di Santo mag dies zutreffen, allerdings nicht auf Embolo und Coke, der nach seinem Kreuzbandriss erst wieder in Tritt kommen muss. Auch Huntelaar wird seine Zeit brauchen. Zudem wird dem FC Schalke zu Jahresbeginn sein Afrika-Cup-Trio fehlen (siehe Text rechts).
      Höwedes beurteilt die Lage deshalb differenzierter, was er als Kapitän durchaus offen kundtun darf. "Meistens ist es so, dass die Ausfallzeit ungefähr der Zeit entspricht, die man braucht, um dann wieder vollständig in seinen Rhythmus zu kommen", gibt er zu bedenken. "Von daher könnte man vielleicht über ein, zwei Möglichkeiten nachdenken. Das halte ich nicht für abwegig." Er plädiert für eine punktuelle Einkaufstour. Heidel hält sich eine Hintertür offen: "Wir haben das noch nicht final entschieden. Groß auf Einkaufstour werden wir aber definitiv nicht gehen."
      Gelbsperre käme nicht ungelegen
      Bentaleb vorbelastet
      Sein Foul an Mike Frantz in Höhe des Freiburger Strafraums (21.) war so unnötig, dass es dafür durchaus Gelb hätte geben können. Acht Minuten später hatte Nabil Bentaleb nach einer Attacke gegen Julian Schuster und einer anschließenden Diskussion mit Schiedsrichter Manuel Gräfe ein weiteres Mal Glück, dass es der Referee bei einer verbalen Maßregelung beließ. Hätte Gräfe Gelb gezückt, wäre Bentaleb für Schalkes Auftritt am Dienstag in Hamburg gesperrt gewesen - er steht nämlich aktuell bei vier
      Gelben Karten.
      Mit einer Verwarnung im Spiel beim HSV und einer damit verbundenen Sperre für das erste Spiel des Jahres gegen Ingolstadt könnte Schalkes bester Scorer sicher weitaus besser leben - Bentaleb wird den Königsblauen ohnehin fehlen, weil er mit Algerien am Afrika-Cup (14. Januar bis 5. Februar) teilnimmt. Auch Abdul Rahman Baba (22, Ghana) und Eric Maxim Choupo-Moting (27, Kamerun) sind dabei. In die Zeit des Afrika-Cups fallen Schalkes Spiele gegen Ingolstadt, Frankfurt und Bayern.
      Nur Konoplyanka findet den Weg
      Spieler des Spiels: Viel unterwegs, mit dem Riecher für gefährliche Szenen: Yevhen Konoplyanka stand auch in der entscheidenden Szene richtig und traf zum 1:1.
      -Analyse
      Es berichten Oliver Bitter,
      Toni Lieto und Carsten Schröter
      Lange Zeit kam der FC Schalke überhaupt nicht ins Rollen gegen glänzend gestaffelte Freiburger, die die Offensive der Königsblauen mit großartiger Laufarbeit und viel Einsatz in Schach hielten. Die Gäste aus dem Breisgau, zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Startelf, verschoben konsequent und zeigten sich äußerst kompakt und sperrig, sie störten Schalkes Aufbau auch mal giftig tief in des Gegners Hälfte und gerieten zunächst kaum unter Druck.
      Fahrig im Aufbau zeigte sich indes die umformierte Schalker Mannschaft, diesmal mit Geis im Zentrum der Dreierkette, zudem mit wenig Durchschlagskraft auf den Flügeln, kaum mit Ideen und Tempo. Weil auch Freiburg in der Offensive kaum Brauchbares auf die Beine stellte, entwickelte sich eine von beiden Seiten sehr intensiv geführte, aber zähe Partie, die erst mit dem 0:1 nach einem Konter und Stellungsfehler des ansonsten guten Kehrer Fahrt aufnahm. Schalke wurde mutiger, speziell mit der Hereinnahme von Baba auch gefährlicher - der emsige Konoplyanka rettete den Heimspiel-Ausklang des Jahres.
      FAZIT:Der SC Freiburg verdiente sich den Punkt mit einer beherzten Defensivarbeit gegen lange Zeit zu behäbige Schalker.

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      kann nicht mal jemand den Artikel mit dem Kolasinac-Interview abtippen ?? Bitte !
      W.C.Fuss : Das Verlieren von Zweikämpfen hat Sead Kolasinac sich abgewöhnt

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      rudi9999 schrieb:

      ...
      Ich weiß, was ich will.
      ...
      Schalke spielt dabei aber die Hauptrolle?
      Ja. Ich habe schon oft gesagt, wie ich dazu stehe - daran hat sich nichts geändert.
      Befassen Sie sich mit anderen Klubs?
      Gar nicht.
      ...
      Danke fürs abtippen :P
      Zitierter Bereich sagt für mich einiges aus.
      "Schalke is (at least over the last 20 years) a european monster." OGC Nizza Fan vor dem Europa League Spiel.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nil-le ()

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      Zwar nicht Kicker, aber Reviersport und irgendwie weder einen neuen Thread wert noch gibt's was anderes passendes


      Nach DFB-Pokalspiel: FC Villingen ärgert sich über Schalke | Fußball - 2. Bundesliga | RevierSport online

      Was will der Clown von uns und was sollen die Aussagen? Sehe kein Fehlverhalten...

      Ergänzend mal der Ursprung Sport: Nach dem DFB-Pokalspiel: FC 08 Villingen verärgert über Schalke 04 | SÜDKURIER Online

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Larsen.S04 ()

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      Wir sollten zusammenlegen, den Scheißverein komplett kaufen und vom Spielbetrieb abmelden.
      Was für Lappen.

      Aber warum haben wir die auch nicht 17:0 nach Hause geschickt?
      Chemnitz, die alte und neue Hauptstadt von Kamerun.

      "Wenn du kotzt zusammen, du bleibst zusammen!"

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      Hauptsache erstmal sowas raushauen

      südkurier schrieb:

      Auch das Verhalten der Schalker in den letzten Tagen der Verhandlungen mit dem FC 08 ist für Wolfgang Holzinger ein Unding: „Dort weiß die rechte Hand offenbar nicht, was die linke tut. Fünf Tage nachdem ich den restlichen Betrag überwiesen habe, bekamen wir eine Mahnung. Immerhin hat sich der Verein dafür mittlerweile entschuldigt.“
      Und dann direkt der nächste Satz

      südkurier schrieb:

      Die Gelsenkirchener sind überrascht, dass die Villinger das Verhalten des Profiklubs nicht nachvollziehen können: „Die Abrechnung des DFB-Pokalspiels vom 20.8.2016 erfolgte ordnungsgemäß nach DFB-Statuten, wie sowohl der FC Schalke 04 und der DFB als auch der FC 08 Villingen durch ihre Unterschriften bestätigt haben“,


      Junge :thumbsup: Komm erstmal selber klar

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      sind halt typische Schwaben ...... :)

      aber ein wenig hat er ja Recht ! Die größten Ausgabe war wohl die Miete des Freiburger Stadions. Dadurch konnten allerdings mehr Fans zuschauen, als wenn das Ding in Villingen ausgetragen worden wäre. Entsprechend haben auch wir mehr Geld eingenommen.

      Allerdings dürften die Stadioneinnahmen der kleinere Anteil gewesen sein. Und dass die soviel Fernsehgeld eingenommen haben, liegt ja wohl auch daran, gegen wen sie gespielt haben. Denke mal, gegen Sandhausen oder Cottbus hätten sie keine 165tausend bekommen. Insofern haben sie mehr von uns profitiert als wir von denen.

      Aber 10tausend iss ja Portokasse. Denk mal, wenn die nicht so rumgezickt hätten, hätte PP noch ne Schippe draufgelegt.
      W.C.Fuss : Das Verlieren von Zweikämpfen hat Sead Kolasinac sich abgewöhnt

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      Mir egal, ob das Schwaben, Friesen, Holländer oder Tunesier sind. Fakt ist, dass es kleinkarierte Knallköppe sind. Wer so an die Öffentlichkeit geht hat nichts anderes verdient als Schweigen oder Aufkaufen.
      Chemnitz, die alte und neue Hauptstadt von Kamerun.

      "Wenn du kotzt zusammen, du bleibst zusammen!"